...geht es jetzt den "Zauberern" an den Kragen??

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      Schwarze Schafe gibt es überall. Dulden muss man Diese nicht. Andere Verbände machen sich gegen Doping viel "breiter" als unser Dachverband. Sieht jeder, kann die Basis leider nicht beeinflussen. Aber die PETA mit ins Boot zu holen heißt ein in Schieflage geratenes Schiff auf der Stelle zu versenken. Dieses Gewicht ist für den zu leicht gewordenen Pferdesport nicht zu tragen, geschweige denn zu stemmen.

      Auch ich habe gestern "Quarks" gesehen. Selten bis gar nicht eine so einseitige bis unsachliche Berichterstattung dieses sehr sehenswerten Formats erlebt. Und ich bin echter Fan dieser Sendung.

      Nochmals zu PETA: Die sind so übers Ziel hinaus, die sieht man kaum noch in ihrer elitären Höhe. Dagegen war Joschka Fischer als Steine schmeißender Hausbesetzer eine gegen Null gehende Erscheinung. Man sollte bedenken das Sportpferde für den SPORT gezüchtet wurden, nicht für die Daseinsberechtigung irgendwelcher Aktivisten.
      Die allermeisten Pferde werden artgerecht bis gut gehalten. Der weitere Großteil gewiss annehmbar. Natürlich werden einige auch weniger gut bis schlecht gehalten. Wenige bemitleidenswerte Pferde werden auch gequält. Ich kann es nicht Ändern. Aber ist das bei den Kindern in Deutschland anders?
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      Loser!
      Sehr gute Idee!
      Ich sehe nur ein Problem :selbst WENN ein Film bei bspw. Fam. Mommert gedreht wird, hieße es am Ende dann nicht wieder nur:
      "Naja, das sind doch die Ausnahmen!"?

      WARUM nutzen wir die Medien nicht mehr und stellen einfach mal kurze Videos ins Netz, wo die Pferde aus ihren großen, hellen Boxen, Paddocks (oder wie auch immer sie "stehen"), auf die Weiden, Koppeln etc gebracht werden? Warum keine Videos über tobende Traber in der Herde?!
      Oder durchs Gelände geritten, mit einem einfachen Gebiss am langen Zügel (ohne Rollkur!), ohne Check (der ja bekanntlich IMMER dran ist), ohne Zungenband und Peitsche.
      Warum TUN wir das nicht? Einige unter uns machen das bereits, verfilmen in kleinen Videos das tägliche Leben ihrer Pferde. Putzen, Weide, Training, Ausreiten, spielen auf der Koppel.

      Warum kein MASSENAUFRUF für unsere Trainer - und hierbei meine ich Profis und Amateur trainer, den dazwischen gibt's für Außenstehende KEINEN Unterschied.

      Wir sammeln und gründen Gruppen oder nutzen bereits bestehende Gruppen : Facebook, Instagram etc pp.

      Wir sind doch alle vernetzt, auch mit den Galoppern, Reitern, Freizeittraberbesitzern.

      Jeder von uns hat doch Traber verkauft, die jetzt irgendwo glückliche Besitzer haben.
      Warum sollen wir unser vorhandenes Netzwerk nicht FÜR uns nutzen und einfach eine, ich nenne es jetzt mal so, Gegenkampagne starten?

      Was hier geschrieben wird, kommt doch fast nicht an, draußen bei denjenigen, die Beiträge über schlechten Rennsport lesen, hören, SEHEN (wollen!?)
      Wir können uns die Finger wund schreiben, am Ende werden wir nur durch sichtbare Taten das Image des TRS aufbessern können. Und wir müssen uns nicht einmal anstrengen, sondern nur ZEIGEN, WIE gut es unseren Pferden geht. Ich kenne fast keinen Stall, dessen Boxen nicht groß sind und die Pferde täglich von früh bis Abend auf großen Koppeln stehen. Wir müssen es nur für die Außenwelt sichtbar machen.

      Wieviele Videos und Fotos kriegen wir wohl zusammen?
      Kurze Haltungs und Trainingseindrücke für social media!
      Das bewirkt meines Erachtens nach viel mehr als unsere Diskussion hier.
      Obwohl ich diese natürlich gerne lese und keineswegs die Kompetenz des Forums in Frage stelle.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von MMW ()

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      Die Rechtschaffenheit, Seriosität oder Sachlichkeit von Reportagen wie Quarks anzuzweifeln ist natürlich auch eine Möglichkeit mit den gravierenden und längst offensichtlichen Mängeln in der Umsetzung von tierschutzrelevanten Vorschriften im Turniersport umzugehen. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Grundsätzlich werden die Kritiker diskreditiert, nicht die Umstände selbstkritisch unter die Lupe genommen - ein allerdings spartenübergreifendes Problem. Bloß nicht kritisch hinterfragen (lassen), was da so abgeht. Anstatt sich mal ernsthaft mit alledem auseinanderzusetzen ergeht man sich lieber in Kleinrederei. Aber genau DIE verhindert jegliche Entwicklung und beschleunigt den Niedergang!

      Fakt ist, es geht eben schon lange nicht mehr um ein paar "Einzelfälle" und "schwarze Schafe", auch wenn das hier wie da mancher gerne gewissensberuhigend so sehen möchte. Jedenfalls was die Reitsportsparten anbelangt, in die die hier Anwesenden naturgegeben wohl eher wenig bis keine Einblicke haben, wie die geäußerten Einschätzungen zeigen. Der lahme Totilas, der gedopte Whisper, Werths & Co s Verfehlungen - alles nur die Spitze des Eisbergs. Schockierende Bilder von Misshandlungen auf Abreiteplätzen und während Prüfungen - und keiner der Verantwortlichen schreitet dagegen ein. Alle halten zusammen. Und gucken weg und verabschieden idiotische Pseudoverbesserungen "fürs aufgebrachte Volk". Was natürlich nur noch mehr schnaubt. Unfassbar. 2017 wurden z.B. "Zuckis" für Springer verboten, aber nur für einige.... 2022 für alle. 5 Jahre!!! dauert es, bis diese absichtlich zu fest gewickelten bzw. gezurrten Bandagen und Gamaschen bestraft werden! Früher hat man gebarrt heute das und in 2022 gibt es sicher eine neue Schweinerei anstelle.

      Turniererfolge sind kein Maßstab mehr für gutes und gesunderhaltenes Reiten im Einklang mit dem Sportpartner Pferd. Sie sind mittlerweile ein Maßstab dafür, wie viel man aus einem Pferd herausholen kann. Mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Natürlich geht es um Geld. Und um Prestige. Und hier wie da haben die finanzstärksten die besten Pferde und gleichzeitig auch die besten Möglichkeiten, wie soll ich sagen.... Realitäten zu beugen. Alle sind mehr oder weniger getrieben von höher-schneller-weiter und um mithalten zu können, Sponsorenverträge nicht zu verlieren usw usw . Das Pferd als Mittel zum Zweck, zu Erfolgen, Medaillen, Fördergeldern. Das Pferd als Lebewesen und all dem, was es ausmacht, kommt erst danach. Unsportlichkeit, Unfähigkeit, Unwissenheit, Unbeherrschtheit - auch schon reichlich in den niedrigeren Klassen zu beobachten. Was für ein Drama!

      Leider leider leider hat man dem Pferd keinen Schmerzlaut mitgegeben - ein für diese wundervollen Geschöpfe schrecklich bedauernswertes Manko im Bauplan....

      Sich auf Peta einzulassen halte ich allerdings auch für den falschen Weg. Die zunehmende Zahl der Aufgebrachten abzukanzeln und vor der Realität die Augen zu verschließen ebenso.
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      Loser schrieb:

      Die Penner sollen bei den Mommerts, den Reckzehs, und den , und den und den....mal vorbeischauen und Filme machen....

      Die genannten stellvertretend für alle wo die Pferdchen es sicher besser haben als 50% der Kinderweltbevölkerung.
      Den Vergleich finde ich etwas deplatziert, ich hoffe und bin mir sicher dass es mehr als 50% der Kinder auf der Welt besser antreffen als egal bei welchem Pferdebesitzer auf der Welt...Kirche im Dorf lassen bitte!
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      MMW schrieb:

      WARUM nutzen wir die Medien nicht mehr und stellen einfach mal kurze Videos ins Netz, wo die Pferde aus ihren großen, hellen Boxen, Paddocks (oder wie auch immer sie "stehen"), auf die Weiden, Koppeln etc gebracht werden? Warum keine Videos über tobende Traber in der Herde?!
      Oder durchs Gelände geritten, mit einem einfachen Gebiss am langen Zügel (ohne Rollkur!), ohne Check (der ja bekanntlich IMMER dran ist), ohne Zungenband und Peitsche.
      Warum TUN wir das nicht? Einige unter uns machen das bereits, verfilmen in kleinen Videos das tägliche Leben ihrer Pferde. Putzen, Weide, Training, Ausreiten, spielen auf der Koppel.
      Da gibt es aber bei You Tube oder Facebook eine ganze Menge.Das Problem ist ,diese Videos auch zu finden und wenn, sind es nur die Leute die sich im Pferdesport auskennen und diese Videos bewusst suchen.

      Selbst ich hatte ja hier vor langer Zeit mal angemerkt was zb der Sinn eines Military reiten ist und hatte es immer als Quälerei für Pferde empfunden,auf zb engstem Kreis Pirouetten zu drehen,bis mir mal aus kompetenter Hand gesagt wurde das es ein natürliches Werbeverhalten der Pferde (Hengste?)in der Paarung ist.
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      Leute, beschäftigt Euch erst einmal mit dem Unterschied zwischen Tierrechtlern und Tierschützern. Ersteren könnt ihr zeigen was ihr wollt, die sind gegen jegliche Tiernutzung zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse, da spielt die Behandlung selbiger überhaupt keine Rolle. Auf der anderen Seite geht es Euch da nicht anders als den meisten spendenden Unterstützern, die gar nicht wissen mit wem sie es da zu tun haben.
      Es gibt nur einen Weg diesen zu begegnen, mit klarer Kante und nicht mit irgendwelchen Konzessionen. Das entbindet den Sport und seine Protagonisten natürlich nicht davon vernünftig mit seinen „Schutzbefohlenen“ umzugehen.
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      @'Tino


      Zitat aus Beitrag 43:
      Man sollte bedenken das Sportpferde für den SPORT gezüchtet wurden, nicht für die Daseinsberechtigung irgendwelcher Aktivisten.


      Das heißt im Umkehrschluss, diese Pferde würden nicht leben. Wenn wir nicht arbeiten, können wir auch nicht leben. Ohne Leistung keine Zukunft.
      So einfach ist das Leben.

      So ein Pferd hat es in der Natur einfach, alles wächst, es frisst und geniesst gelangweilt rum. Sollte das Futter ausgehen, wird es über einen langen Weg sehr schnell traben, damit es wieder Futter und Wasser hat.
      Wenn die wilden Tiere nicht wären, vor denen es auch in unseren Boxen geschützt ist, wäre das recht gemütlich.

      Jedenfalls ich, möchte auch nicht mehr in eine Höhle, ohne Heizung und mit dem Speer bewaffnet.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Peter Neuss ()

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      @little

      Genau darum geht es mir! Eben NICHT darauf hoffen, daß es jemand findet, der es sucht. Sondern gezielt verbreiten, teilen, liken. Jedes A Springpferd hat mehr Follower als wir. Und das liegt nicht daran, daß es besonders gut ist oder so unfassbar viel Potential hat. Es liegt einfach an den Fans, die das popularisieren.
      Facebook zeigt mir jeden Tag mindestens drei tolle Videos von Galopper in Amerika etc. Wo die Pferde im Portrait dargestellt werden oder Gestüt besucht oder oder oder. Ich hab so ein Video noch nicht über unseren TRS gesehen.
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      @ MMW
      Hier und da hab ich sowas schon gesehen. Allerdings kehrt sich die Wirkung komplett ins Gegenteil, wenn ich da z. B. ein Pferd mit Klappzaum und Raymondcheck als Protagonisten nehme. Ohne Erläuterungen.

      Das ist immer wieder das gleiche Problem mit der leider recht ausgeprägten Betriebsblindheit der Trabergemeinde. Wenn meine Zielgruppe "die Unwissenden" "das Volk" "die Neukunden" sind muss ich versuchen, mich mal in die hineinversetzen, (oder jemand fragen, der das kann) wenn ich sie mit sowas erreichen und für den TRS interessieren will. Sonst erreiche ich trotz aller technischer Raffinesse und dramaturgischem Aufbau eher das Gegenteil. Oder halt nix. Letztlich packt man "die Leute" nur, wenn man ihre Emotionen anspricht und etwas auch für Lieschen Müller Verständliches bzw. Nachvollziehbares zaubert. Ich finde, das sollte auch wesentlich niedrigschwelliger sein, als oft angestrebt.

      Das ist keine leichte Aufgabe, aber machbar... wenn man die Klappen mal aufmacht ..... ;)

      Das Teilen ist dann das nächste Problem. Vom Liken derer, die schon im TRS sind hat der TRS selber nix. In entsprechenden Rennsport-Gruppen genausowenig, außer ich möchte dort speziell die Protagonisten vermarkten. In Wendy- und Ostwindreitergruppen sollte man über ausgeprägte und belastbare Soft Skills verfügen für den Umgang mit unliebsamen Kommentaren. Kommentarloses Teilen an Freunde außerhalb der TRS-Blase bringt es aber erfahrungsgemäß Null. Außer vereinzelt eben genau solcher Kritik an Zäumungen, Gesichtsausdruck usw.
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      Da bin ich absolut bei dir! Sicherlich nicht förderlich wären Aufnahmen mit oben angesprochenen Zäumungen. Aber es ging mir nicht um DRAMATISCHE Videos an Renntagen und damit verbundene "blöde" Bilder, sondern um das alltägliche Leben. Ich weiß, was du meinst, mit teilen innerhalb der Gruppen. Aber ich glaube, bei vielen von uns sind etliche Reiter dabei, die nicht in entsprechenden Gruppen sind und meistens auch sehr überrascht auf Trabervideos reagieren. Im Zweifel könnte man natürlich auch anhand eines Videos erklären, wie welcher Zaum angelegt wird und was er bewirken soll. Obwohl ich nicht denke, das der Großteil es wirklich versteht bzw gar nicht verstehen will.
      Ich erlebe es sooft, immer wieder aufs Neue, wie überrascht Reiter auf Traber reagieren, wenn sie sie live erleben. Egal, ob geritten oder gefahren. Und wie interessiert sie dann tatsächlich sind, wenn es um Equipment und Erklärungen geht. Weil es eben live, zum Anfassen ist. Und die kommen dann wirklich auf die Bahn. Sogar mit Familien. Aber wenn es kein Brötchen mehr gibt und der Kaffee zum 5.Rennen alle, dann wird das eben unter "nicht familientauglich" abgestempelt, auch wenn die Männer das Zocken sehr oft wirklich spannend finden und zum Schalter gehen.

      Ich finde, jeder Einzelne, den wir überzeugt haben, das Traber kein furchtbares Leben haben, ist einer weniger gegen uns.
      Und die große Megalösung gibt es auch nicht. Es wird immer (auch berechtigte) Kritik geben. Aber wenn wir uns hinter "ach, davon wirds doch auch nicht besser" verstecken, dann tun wir wahrscheinlich wieder einmal gar nichts und hauen uns gegenseitig nur die Köpfe ein.
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      Gerade gelesen :

      Die Deutsche Reiterliche Vereinigung e.V. (FN) und wir möchten den Sport noch transparenter machen. Deswegen stehen Euch in der kommenden Woche am Trainingsplatz der Dressurreiter "Info-Stewards" zur Verfügung. Wenn Ihr Fragen zum Training und zum Reiten habt: Einfach anquatschen. Die Stewards sind an der kurzen Seite, dort ist ein kleines Zelt eingerichtet und sie sind an ihren Westen deutlich erkennbar.
      #chioaachen