ATG-Renntag mit schwedischer V65-Wette, 15.06.2019

    • ATG-Renntag mit schwedischer V65-Wette, 15.06.2019

      Zum ungewohnten Termin am Sonnabend ab 12.30 Uhr lädt die Trabrennbahn Bahrenfeld zu einem in jeder Hinsicht interessanten und elf Rennen umfassenden Programm ein. In der illustren Gästeliste finden sich neben den fast schon „eingemeindeten“ Victor Gentz oder Robbin Bot u.a. auch Namen wie Birger Jörgensen, Heinz Wewering und Thorsten Tietz. Die Veranstaltung wird über den schwedischen Totalisator abgewickelt, was nicht nur stabile Quoten bedeutet, sondern auch das Angebot der dort üblichen Wettarten beinhaltet: Sieg, Platz, Zwilling (anstatt Zweierwette), Dreierwette. Da an diesem Tag der Mittsommerrenntag in Boden mit der V75 erst am Abend stattfindet, können in Bahrenfeld außerdem eine V65 bzw. V4 durchgeführt werden. Ein umfangreiches Familienprogramm u.a. mit Doppelsulkyfahrten, Hüpfburg, Ponyreiten und Kasperlethater sorgt für vielfältige Abwechslung und Unterhaltung.

      Dreijährige Hoffnungsträger

      Die im Schnitt mit 3.000 bis 4.000 Euro dotierten Rennen haben ihre Anziehungskraft nicht verfehlt. Im sportlichen Mittelpunkt steht das sogar mit fast 5.000 Euro ausgestattete Sunset Lane-Rennen in Erinnerung an eine der wenigen Stuten, die in den letzten Jahrzehnten das „offene“ Derby gewinnen konnten. Zum Abschluss der V65 könnte es hier im 10. Rennen das Duell der frischen Sieger Oscar L.A. (Josef Franzl) und Man U (Thomas Holtermann) geben, in das die Jahresdebütantin und letztjährige Breeders Crown-Teilnehmerin Versailles Diamant (Andre Bakker) eingreifen möchte.

      Viele V65-Möglichkeiten

      Wer bis zum Schluss auf die begehrten sechs Richtigen, die im Idealfall eine sechsstellige Auszahlung bedeuten könnten, hoffen möchte, muss in der mit dem 5. Rennen beginnenden V65 einige Hürden nehmen. Zunächst steht der bärenstark aus der Pause gekommene Capten Jack H (Kornelius Kluth) in leichter Favoritenstellung, im Falle eines Patzers des Wallachs könnte aber gleich ein halbes Dutzend möglicher Nutznießer parat stehen. Anschließend ist auch Ex-Seriensiegerin Fikonia AM (Robbin Bot) noch längst nicht im Ziel, als Alternativen bieten sich u.a. Maxi Cup (Josef Franzl) oder Lucky Lady Blue (Victor Gentz) an.

      Mon Etoile gegen Formpferde

      Aus zwei Bändern wird von den Amateuren das dritte V65-Rennen für die gehobene Gewinnklasse bestritten. Nach dem restlos überzeugenden Comeback steht Mon Etoile (Andre Pögel) etwas heraus, aber 20 Meter Zulage wollen in Bahrenfeld erst einmal ausgeglichen werden, was u.a. auch für Amiral de Retz (Hans-Jürgen von Holdt) gilt. Vorne weg abgehend, stellen sich mit erfolgsgewohnten Pferden wie Stradivari (Cathrin Nimczyk), Gentle Yankee (Jörg Hafer), Napster (Julia Knoch) oder Opalis (Franz Klein) mehrere Kandidaten in den Weg, die ebenfalls denkbare Sieger wären. Völlig offen erscheint der Auftakt zur zweiten V65-Hälfte, denn im Neunerfeld haben lediglich Kalisco (Jochen Holzschuh) und Dithmarscherin (Heiner Christiansen) in den letzten vier Monaten einen Winnercircle betreten. Einige Varianten scheinen auch in V65-5 möglich, in dem mit Big Boss As (Kornelius Kluth), Laura Vici (Robbin Bot) und Mephisto PS (Victor Gentz) drei Pferde unter Order sind, die im Vorjahr um oder über 20.000 Euro verdient haben.

      Larsson-Serie in Gefahr?

      Vor Beginn der V65 steht im 2. Rennen ein echter sportlicher Leckerbissen an. Seriensieger Larsson (Heiner Christiansen), in diesem Jahr ungeschlagen und bei seinen sieben Erfolgen nahezu mühelos durch die Klassen spaziert, versucht sich diesmal eine Kategorie höher und trifft auf der Sprintstrecke vom ungünstigen Startplatz eins auf unangenehme Konkurrenten wie Blitzstarterin Super Queen C (Stefan Schoonhoven) oder den immer stärker werdenden Glaedar (Thorsten Tietz).

      Nach knapp vierwöchiger Pause ist der nächste Bahrenfelder Renntag für Donnerstag, 11. Juli terminiert.
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      wettfuchs schrieb:

      Ein guter Kollege von mir ist in Dinslaken "im Keller", wo man heute keine Wetten für Bahrenfeld tätigen kann, da die Franzosen den Rennort nicht angelegt haben ?

      Ist das eine korrekte Aussage oder hat jemand dort vor Ort etwas falsch verstanden ?
      In Wettbüros (Wettstar-Kassen) gar nicht zu spielen. Nach Anruf bei Wettstar die Info, dass es auch den ganzen Tag so bleiben wird.
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      trotto.at schrieb:

      Die Veranstaltung wird über den schwedischen Totalisator abgewickelt, was nicht nur stabile Quoten bedeutet
      Das bleibt wohl ein schöner Traum. Wie immer in HH spielt man gegen sein eigenes Geld. Warum gibt es keine Brückenschläge Richtung Schweden? 3 Top-Fahrer einfliegen lassen, aus der Pfingst-Meisterschaft einen Vergleichskampf mit Schweden wie früher machen oder, oder, oder?
    • @Fabs

      habe nach dem Anruf meines Kollegen kurz gestaunt

      in diesen Wettstar-Geschäften sind ja wohl nur diese PMU-Kassen und von daher dann auch wieder logisch, dass es nicht funktioniert

      ist in Deutschland halt alles von Anfang bis zum Ende gut durchdacht, wobei ich nach der Siegquote
      auf Naheed - bei einem Einsatz von 34 Euro bekommt man 35,36 Euro heraus - aber sowieso gute Laune habe, daher will ich gar nicht weiter meckern :sleeping:

      selbst Pferdewetten.de verzichtet heute wohl aus rechtlichen Gründen auf Festkurse
      Racebets hat Bahrenfeld für heute nun komplett eliminiert
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      wettfuchs schrieb:


      auf Naheed - bei einem Einsatz von 34 Euro bekommt man 35,36 Euro heraus - aber sowieso gute Laune habe, daher will ich gar nicht weiter meckern :sleeping:
      Na nicht den Kopf in den Sand stecken.
      Bei Anne Will würden die Politiker sagen,auf dem ersten Blick ist es nicht viel aber bei tausend Wetten sind es 1360,- Steuerfrei,man muss groß denken,oder Global :D
      Manche haben Glück wenn es um Geld geht. Andere haben Glück in der Liebe
      Ich habe nur Glück im Unglück
    • Der gestrige Renntag in Hamburg wird in die Geschichte der ATG eingehen

      Vorher und dann auch noch während der Renntagsmoderation das Gefasel vom stabilen ATG-Toto und den den grossen Töpfen in der V-Wette, verzeichtete die Hamburg V65 gestern einen historischen Rekord-Minus-Umsatz. Lediglich 278.276 skr (4.853 Systeme) wurden umgesetzt.

      Das ist 5-10-mal weniger als normal. Obwohl die Austragung zur V-Wetten-Primetime stattfand.
      Kein(e) Witz(e).
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      Earl-Freight schrieb:

      Auch wurden beim Ansager Stuten zu Hengsten ggggggg
      Auch Schwestern wurden zu Brüdern. Aber das ist geschenkt und sind Petitessen.

      Vielmehr muss man sich fragen, wie die Fehleinschätzungen z.B. bei der Programmvorschau möglich sind.
      Wenn das ein Fremder realisiert und hinterfragt, kommt er sich sicherlich ziemlich verarscht vor.

      Zitate aus der Vorschau (siehe oben) :
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      trotto.at schrieb:

      Die Veranstaltung wird über den schwedischen Totalisator abgewickelt, was nicht nur stabile Quoten bedeutet, sondern auch das Angebot der dort üblichen Wettarten beinhaltet


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      trotto.at schrieb:

      Wer bis zum Schluss auf die begehrten sechs Richtigen, die im Idealfall eine sechsstellige Auszahlung bedeuten könnten, hoffen möchte, muss in der mit dem 5. Rennen beginnenden V65 einige Hürden nehmen.
      Kein(e) Witz(e).
    • Das ist genau die Frage: was ist der Grund? Sie können davon ausgehen, dass so ein Mist -selbst wenn eine Vorschau für den Veranstalter verfasst wird und deshalb grundsätzlich einen positiven Klang haben sollte- ja nicht absichtlich geschrieben wird. Der Grand Prix-Renntag fand auch mit ATG-Toto statt. Da waren es m.W. Millionenumsätze. Und auch, wenn Grand Prix und ein normaler Sonnabend nicht vergleichbar sind: dass es so kommt, wie gestern, war doch beim besten Willen nicht zu erwarten.

      Und ein Fehler bei Brüdern/Schwestern? Kann passieren, da gab es schon ganz andere Flops, aber sowas wird sicher nicht für den Erfolg oder Misserfolg des Renntags entscheidend gewesen sein.
    • es fängt ja schon damit an, dass in den Wettstar-Filialen keine Wettmöglichkeit bestanden hat
      auf der ATG-Seite waren "Buttons" für alle V-Wetten sichtbar - für die V65 musste man sich auf die Suche
      machen

      die Startfelder waren durch Nichtstarter noch zusätzlich ausgedünnt und auf der ATG-Seite gab es lediglich einen lieblos gestalteten Tippvorschlag zu den einzelnen Rennen

      warum wird nicht im Vorfeld den ATG-Leuten eine Einschätzung diverser Starter in den V-Rennen übermittelt - kein Interview - schriftliche Form bereits Tage vor den Rennen beispielsweise über die Chancen der Starter aus dem Stall Hagoort - Gestüt Lasbek oder auch Nimczyk - muss natürlich dann noch für die Schweden übersetzt werden und von denen auch angenommen werden

      also warum soll man sich die Hände schmutzig machen, es könnte ja wenigstens ein wenig Interesse in Schweden geweckt werden

      insgesamt sowohl von der ATG als auch von Bahrenfeld ein bescheidener Vortrag, der sich im Ergebnis widerspiegelt

      Bahrenfeld war gestern nur ein Lückenfüller für das schwedische Wettangebot - Partner sollten sich anders präsentieren