Pfingstmontag mit dem Pokal der Rheinfels Quelle

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    • Pfingstmontag mit dem Pokal der Rheinfels Quelle

      Vorschau - Pfingstmontag, 10. Juni 2019

      Pokal der Rheinfels Quelle um 8.000 EUR – Viererwette mit 7.000 EUR Garantieauszahlung – Acht Rennen am Pfingstmontag – Goldhelm Michael Nimczyk mit heißen Eisen – Französische Geldschränke unter dem Sattel

      Der Renntag Pfingstmontag besitzt Tradition am Bärenkamp. 2019 werden ab 14 Uhr acht Rennen auf dem Halbmeilenoval in Dinslaken gestartet. Eine echte Traditionsprüfung ist auch der Pokal der Rheinfels Quelle. Dank der zusätzlichen Unterstützung von wettstar.de konnte das Preisgeld im Vergleich zum Vorjahr glatt verdoppelt werden: Satte 8.000 EUR gibt es zu verdienen. Diese Dotation hat ihre Anziehungskraft bewiesen, denn an sechster Stelle de Tageskarte ist ein excellent besetztes Feld unter Order.

      Fliegt Volare Gar zum Sieg?
      Der deutsche Champion Michael Nimczyk nimmt die Chance wahr, selbst ein dickes Stück vom Preiskuchen abzuschneiden. Im Pokal der Rheinfels Quelle lenkt der Goldhelm Volare Gar. Der Sohn des Jahrhunderttrabers Varenne kommt als Seriensieger nach Dinslaken und will seinen siebten Saisonerfolg unter Dach und Fach bringen. Doch ein Spaziergang steht nicht an, denn drei frische Sieger wollen ihm einen Strich durch die Rechnung machen. Miles United hat gerade in Dinslaken mit Aylin Müller gewonnen und reist erneut aus Alveslohe bei Hamburg an. Henk Griftvertraut auf den soeben in hervorragenden 13,4 siegreichen Hands Down, während Tim Schwarma Merlin für Hermann Lamcken aus dem Ammerland steuert. Doch auch Windspeed (Roland Hülskath) und der letztens unglücklich gescheiterte Etorix (Reinier Feelders) melden Endkampfambitionen an.

      Da in diesem Rennen die Viererwette mit einer Garantieauszahlung von 7.000 EUR, die einen Jackpot in Höhe von knapp 2.500 EUR includiert, ausgespielt wird, erscheint es unerlässlich, sich mit dem gesamten Feld zu befassen. Eine feine Quote kann es auch dann geben, wenn der Favorit gewinnen sollte, doch ohne Volare Gar dürfte der Toto beben. Und vielleicht sind die beiden „Veltens“ ja dafür zuständig. Der Formstall von Sigrid Velten bringt den jüngst wegen Hustens unter Wert geschlagenen Velten Moon River mit Jaap van Rijn an den Ablauf, außerdem bestreitet Velten Las Vegas mit Niels Jongejans seinen zweiten Jahresstart. Der Wallach schaffte es vor zwei Jahren bis ins Derbyfinale und wäre in Bestform ein ganz heißer Tipp.

      Wie kürzlich, als Michael Nimczyk den Renntag am 28. April mit fünf Siegen klar beherrschte, könnte der Goldhelm auch Pfingsten die größte Ernte einfahren. Im zweiten Rennen spannt er den beim Debut souverän siegreichen dreijährigen Rheingold an, der nur die gleichaltrige Jetway Fortuna mit Cees Kamminga zu fürchten hat. Mit Uptoheaven Diamant anschließend muss aber gezaubert werden, denn die in diesem Jahr noch sieglose Stute trifft auf Solvato. Der Dreambreaker-Bruder fuhr einmal mehr mit der ihm vorgesetzten Gegnerschaft Schlitten, so dass Ralf Oppoli ihn zum Seriensieger machen konnte. Den Schlusspunkt aber könnte dann wieder der Champion setzen, denn Kiss Me Bo hat in Dinslaken noch etwas gutzumachen. Im Vollbesitz ihrer Kräfte wird sie sich auch von Bürgertraber Ignatz von Herten (Lea Ahokas) nicht aufhalten lassen.

      Zwei französische Geldschränke könnten das Trabreiten an fünfter Stelle dominieren. Linda Hamming reitet Teatro, der 555.000 EUR „schwer“ ist, während Susan Wiedijk auf Bonefish Life sitzt, der 133.000 EUR auf dem Konto hat. Die deutschen Kirchenmäuse Yarrah (27.000 EUR) mit Anne Lehmann und Expensive Dust (28.000 EUR) mit der Championesse Ronja Walter versuchen, sich gegen die Franzosen zu behaupten – kein leichtes Unterfangen!

      In einem Lauf zum Drensteinfurt-Cup der Amateure haben die Hobbyfahrer an vierter Stelle des Programms ebenso eine Betätigungsmöglichkeit wie im siebten Rennen. Die holde Weiblichkeit in Person von Silvia Raspe mit Wonderful PS und später Alexandra Kulka mit Dragona könnte die Herren der Schöpfung düpieren.


      Bilder
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    • Auch wenn er sicher kein DREMBREAKER wird (und das hoffentlich auch keiner von ihm erwartet), so fand ich SOLVATO heute wieder sehr gut.
      Der ist noch steigerungsfähig und mehr als jedes Mal gewinnen kann man nicht. Congrats!
      Trennen Sie Ihr Geld von Ihren Emotionen, bevor Ihre Emotionen Sie von Ihrem Geld trennen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von casaque jaune () aus folgendem Grund: Buchstabensuppe

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      gambler schrieb:

      Er hätte viel früher gehängt werden müssen. Jeder Bogen war eine Zumutung. In der Überprüfung nur eine Alibientscheidung.
      Schmiss in den Bögen alles durcheinander und "trabte" im Einlauf die besten 250 Meter des Rennens!
      Das war der RL aber anscheinend, wie schon mal beim Trabreiten in DIN, zunächst sch... egal!
      Das Pferd dann nachträglich für "blau" im Einlauf zu disqualifizieren ist schon sehr hart...
    • steht es irgendwo geschrieben, dass sich Überprüfungen nur auf Geschehnisse im Einlauf beziehen dürfen? Bei Behinderungen jedenfalls nicht, da gab es ja schon nachträgliche Herausnahmen wegen Ereignissen während des Rennens oder sogar am Start. Oder wurde es auf der Bahn so kommuniziert, dass die Disqualifikation wegen unreiner Gangart in der Zielgeraden erfolgte? Ich habe das am PC nicht mitbekommen.

      Falls beides aber nicht der Fall war, ist es zwar unerfreulich, dass die Entscheidung dis.blau erst nach dem Rennen erfolgte, aber in Anbetracht der schlechten Gangart über weite Strecken ist sie doch völlig in Ordnung. Deshalb empfände ich es eher als positiv, wenn die Rennleitung zwar spät, aber eben doch korrekterweise eingriff. Hätte sie das nicht getan, wäre das sportlich betrachtet weitaus weniger zufriedenstellend gewesen.
    • @Amateur
      Eine sehr berechtige Frage:"steht es irgendwo geschrieben, dass sich Überprüfungen nur auf Geschehnisse im Einlauf beziehen dürfen? " . ich dachte bisher wirklich, dass Gangartüberprüfungen nachträglich nur den Bereich des Einlaufs betreffen, der für einen Galoppsprung auch die Disqualifikation zur Folge hat. Gab es bisher ein belegbares anderes Beispiel ? Ich weiß es nicht.
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      Amateur schrieb:

      Deshalb empfände ich es eher als positiv, wenn die Rennleitung zwar spät, aber eben doch korrekterweise eingriff
      Bin da sogar Ihrer Meinung! Nur, wenn eine RL eine derart unreine Gangart bei einem Trabreiten mit 5 (!) Pferden (eigentlich 4, denn Dubai World Cup war immer abgeschlagen) nicht sieht, verstehe ich die Welt nicht mehr. Und nachträgliche Ergebniskorrekturen sollte man vermeiden, wenn es eben geht. Und gestern im Trabreiten hätte die
      zu 100% notwendige Disqualifikation von Bonefish Life spätestens im 2. Bogen erfolgen müssen.
      Denn, ist es denn richtig, dass ein offensichtlich nicht den Regeln entsprechendes "Gespann" noch den Rennverlauf beeinflusst, wenn eine Disqualifikation schon längst
      überfällig ist??? Vllt. geben Sie, @Amateur ja zu, dass auch Ihre These (siehe Zitat) eine Anti-These aushalten muss und sollte!?

      Für meine These brauchen wir übrigens nichts "Geschriebenes". Dafür reicht ein (noch nicht mal 2) halbwegs geschultes "Gangart-Auge"...
    • @gambler: ich erinnere mich an den Fall Valentien W in Bahrenfeld am 10.1.2016: der trabte im Schlussbogen ganz schlecht, im Einlauf wieder besser, wurde dann nach Überprüfung als klarer Sieger rausgenommen, was damals auch für ziemlichen Unmut gesorgt hatte.

      @Heron: dass eine frühere Disqualifikation besser und vor allem berechtigt gewesen wäre, steht doch außer Frage. Passierte aber nicht, warum auch immer. Und im Nachhinein, wie gesagt aus objektiver und sportlicher Sicht, ist es eben (meine Meinung) besser, sie doch noch auszusprechen als den Sieg einem zu schenken, der ihn nicht verdient hat.

      Ich sehe allerdings nicht, inwieweit Bonefish Life bzw. seine Nicht-Disqualifikation den Rennverlauf beeinflusst haben soll. Alle Pferde sind voll ausgeritten worden, die Abstände waren klar. Anschließend wurde aus der Platzierung 2-3-4 eben 1-2-3. Schlecht wäre gewesen, wenn z.B. der Zweitplatzierte noch einen Angriff versucht hätte und dabei anspringt. Aber so etwas ist glücklicherweise nicht passiert.
    • Abschließend auch von mir: wie mein Freund, der heilige Geist, der gestern wegen Pfingsten natürlich auch die Rennen in DIN beobachtete, mich wissen ließ, war die unreine Gangart sogar von ihm aus der Entfernung zu sehen.
      Damit dürfte auch unstrittig sein, dass die RL 2 Runden alles gemacht, aber nicht die fehlende Trabaktion von Bonefish Life beobachtet hat.

      Und jetzt nochmal ohne Dip und den heiligen Geist: Die RL hat 4 Pferde zu beobachten. Eines ist in seiner Trabaktion vollkommen "unregelmäßig" unterwegs.
      Das geht so durch alle Bögen! Das MUSS eine RL sehen. Entweder ich hänge das Pferd an den Turm, oder ich lasse es drin (was schon abstrus gewesen wäre!).
      Aber dafür bedarf es keiner Disqualifikation nach Ende des Rennens!!!!
    • Ok. Wieder was dazugelernt. Nach Enquete kann also auch die Gangart während des Rennens und nicht nur im Einlauf sanktioniert werden. Das bedeutet, dass dann auch ein Pferd wegen Galopps im Rennen nachträglich aus der Wertung genommen werden darf. Es kann ja keinen Unterschied zwischen dis.bl. und dis.r. in dieser Beziehung geben. Da kenn ich aber auch keinen Fall aus meiner Erinnerung.
      Gibt es in der Rennordnung einen Passus wie lang ein Pferd "blau" gehen kann bevor es disqualifiziert wird ? BEim Galoppieren gibt es Regeln. nicht mehr als 16 Galoppsprünge usw.
    • Verstehe ehrlich gesagt die ganze Aufregung nicht. Natürlich kann man sich darüber an den Kopf fassen, dass die RL bei immerhin fünf (eigentlich vier) zu begutachtenden Pferden nicht schon während des Rennens disqualifizierte. Vielleicht wurde während des Rennens im Rennleitungswagen Kaffee getrunken und Donuts gegessen, man weiss es nicht.
      Fakt ist doch aber, dass die RL in letzter Konsequenz richtig entschieden hat.
      Was wäre hier wohl wieder los gewesen, wenn das Pferd in der Wertung geblieben wäre?
      Deshalb gibt es doch u.a. einen vorläufigen Einlauf /Richterspruch, der solange vorläufig bleibt bis das endgültige Ergebnis angesagt wird.
      Übrigens gab es solch einen Fall auch mit einem galoppierenden Pferd sehr wohl schon mal.
      Uxia D'Albret stürmte einst in BM in einem TF im Vollgalopp an die Spitze, um dann auspariert unbehelligt zum Sieg zu traben.
      Dort hätte man sich (wie gestern) auch ein nachträgliches Einschreiten der RL sehnlichst gewünscht, jedoch schliefen die seinerzeit Verantwortlichen den Schlaf der Gerechten - auch noch nach dem Rennen!
      Allein nach diesem Vorfall haben sich bestimmt einige Wetter vom Sport in D abgewandt mit dem Argument, dass man Trabrennen in Deutschland besser nicht mehr bewetten sollte; ähnliche "Folgeschäden" konnte die RL gestern auf dem letzten Drücker noch abwenden, in dem korrigierend eingegriffen wurde.
      Lg Rumpel
    • Fakt ist aber auch, das aber ein Großteil der Wetter im Ziel
      der Meinung war, sie hätten ihre Wette getroffen.
      Denn sie haben wohl kaum damit gerechnet, das es nach Zieleinlauf
      noch eine Überprüfung gibt. Gut ist Anders.
      Denn das der Sieger schon spätestens im 2.Bogen an den Turm gehörte.
      war für jeden ersichtlich, nur die deutsche Rennleitung, die in etwa 5m Abstand
      daneben herfuhr sah es nicht. Fatal für den Sport, denn sie hatten
      in jedem Bogen Zeit genug.

      Zu der Frage von Gambler, ob es das hier schon mal gab.
      Auch in Dinslaken, zu der Hoch-Zeit der nachträglichen Disqualifikationen,
      wurde ein Gespann nach einem Startfehler nachträglich disqualifiziert.
      Pferdenamen vergessen, war auf alle Fälle Jens Holger Schwarma im Sulky.
      Gespann war im Ziel wieder Zweiter. Nachträglich disqualifiziert auf Grund dieser Galoppade,
      wurde auch so durchgegeben.
      2 mir bekannte Großwetter beim Bookie, die eine hohe dreistellige Eurosumme
      in Schwarma 1-2 investierten, bewetten seitdem nur noch deutsche Galopper und
      Frankreich Trab und Galopp.
      Fr. Reckzeh müßte sich eigentlich auch noch erinnern, da wir beide über diese Entscheidung diskutierten-