Super Trot Cup 2019 - Rekorddotierung und noch internationaler

    • Super Trot Cup 2019 - Rekorddotierung und noch internationaler

      Der Super Trot Cup, schon bei den ersten Austragungen 2016, 2017 und 2018 einer der Höhepunkte der Derbywoche gewesen, behält auch im neu konzipierten Derbymeeting 2019 seine fest verankerte Position. Mehr noch: Seine Bedeutung im europäischen Trabrennsport nimmt weiter zu. Fanden 2017/18 Vorläufe in jeweils drei Ländern statt (Schweden, Dänemark, Deutschland bzw. Schweden, Österreich, Deutschland), wird es in diesem Jahr vor dem großen Finale am 3. August in Mariendorf nicht weniger als sechs Qualifikationsmöglichkeiten geben: In Mailand, Mariendorf, Baden, Wolvega, Jägersro und Skive haben 4-14jährige Traber die Möglichkeit, sich für das Zwölferfeld im über 2.500 Meter führenden und mit 70.000 Euro dotierten Finale zu qualifizieren. Rechnet man die Vorlaufdotierungen hinzu, gibt es im Super Trot Cup 2019 nahezu 200.000 Euro zu verdienen.

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    • Hört sich erstmal gut an, aber wenn man bedenkt, dass von den Finaldotierungen 2016, 2017 und 2018 (70.000, 60.000 und 70.000 Euro), also von insgesamt 200.000 Euro, nur 47.500 Euro an Pferde einheimischer Besitzer gingen (2016: 0,00 Euro, 2017: 30.000 Euro und 2018: 17.500 Euro), dann ist das schon wieder was anderes. Also, da wird ein Rennen in Mariendorf ausgetragen, und einheimische Besitzer gehen fast leer aus? Könnte man das Geld nicht sinnvoller einsetzen? Z. B. 15 Rennen zusätzlich mit 10.000 Euro Dotation, oder Rennen zusätzlich mit 1.000 Euro dotieren (wären dann 150 Rennen!!!). Soll wirklich keine Kritik am Super Trot Cup sein, aber "bringen tut das Rennen" nicht viel.
    • Wegen so Rennen schaue ich mir eine Veranstaltung an, da ist eine gewisse Phantasie bei der Wette gegeben. Die meisten Pferde haben BM noch nie gesehen, der Wetter bzw ich freue mich auf so Gelegenheiten und nicht auf ein 1.000€ Rennen mit 6 Pferden... Ich habe es einfach aufgegeben gegen mein eigenes Geld zu Spielen, die Derby Woche und der GP von Hamburg sind die Ausnahme, da kann PMU auch nix mehr retten.
    • Soll heissen? Weiter schön unter uns bleiben und kleine Schnipselchen abgreifen?
      Den deutschen Trabrennsport weiter schrumpfen und im internationalen Vergleich komplett aussteigen?

      Dazu wäre erstmal interessant zu wissen, wo das Geld für die Dotierung herkommt. Kann mir nur schwer vorstellen, dass das komplett vom deutschen TRS oder gar Mariendorf alleine gestemmt wird.

      Ich wünsche mir viel mehr internationale Vergleiche. Vielleicht wächst ja daran auch der eine oder andere deutsche Traber. Und vielleicht bleibt dann auch mehr vom Geld in Deutschland.