Hamburg, Starterangabe für 22. April (Ostermontag)

    • Wie nötig eine „trans-bahnale“ Koordination mittlerweile ist, erkennt man meiner Ansicht nach daran, dass Pferde wie AZIMUT und TYROLEAN DREAM, die früher zu Ostern die „Championship von Bahrenfeld“ bestritten hätten, nunmehr zu Ostern gerade mal Platz in einem Münchener Probelauf finden.
      Trennen Sie Ihr Geld von Ihren Emotionen, bevor Ihre Emotionen Sie von Ihrem Geld trennen.
    • Für die momentan dünnen, mit oft durchschnittlichen Pferden besetzten Felder können die Rennvereine nichts. Alles was dem Sport augenblicklich zur Verfügung steht wird genannt. Jedes durch Starterangabenverlängerung oder persönlichem Engagement zusätzlich angeworbenes Pferd fehlt dann einem anderen Rennverein. Es ist wie es ist. Wie es dazu gekommen ist sollte eine ganz andere Frage sein. Das der Startermangel besser verwaltet werden könnte meine auch ich. Aber dazu müssten Alle an einem Strang ziehen, das wird schwer.
    • Ich erinnere mich an eine Aktiven-Veranstaltung in HH vor ein paar Jahren. Da hat der damalige GF gesagt, in HH sollen nur die besten Pferde starten ..... es sollen keine schlechten Pferde mehr starten (kein Zitat)..... mit dieser Aussage wurde vielen Besitzern mit Durchschnittspferden gewaltig vor den Kopf gestoßen.
      Nun das Ergebnis .....immer weniger Startpferde, jnd es laufen doch tatsächlich nicht die besten sondern viele Durchschnittspferde um den RT zu retten. Aber die breite Basis ist halt weg.
    • Benutzer-Avatarbild

      Schantalle schrieb:

      Ich erinnere mich an eine Aktiven-Veranstaltung in HH vor ein paar Jahren. Da hat der damalige GF gesagt, in HH sollen nur die besten Pferde starten ..... es sollen keine schlechten Pferde mehr starten (kein Zitat)..... mit dieser Aussage wurde vielen Besitzern mit Durchschnittspferden gewaltig vor den Kopf gestoßen.

      Nun das Ergebnis .....immer weniger Startpferde, jnd es laufen doch tatsächlich nicht die besten sondern viele Durchschnittspferde um den RT zu retten. Aber die breite Basis ist halt weg.
      Wer eine solche Aussage trifft, hat den gesunden Kern des Rennsports in keiner Weise verstanden. Solche Aussagen erinnern an WinRace, die größte Enttäuschung in meiner Welt der Pferde, welche vorstellbar ist.

      In Hobby und Beruf ist der Mensch gerne dort, wo er sich aufgehoben fühlt und ein Miteinander spürt. Dieses Lebensgefühl fehlt unverändert in Traberdeutschland und findet sich immerhin in einigen Rennvereinen und vielleicht einer zaghaften Zusammenarbeit zwischen diesen wieder.
      Das ist gut, aber zu wenig, viel zu wenig.

      Und Besitzer zurückgewinnen ist schwieriger, als den ein oder anderen neuen Besitzer zu gewinnen....wenn die Träumerei einmal geplatzt ist, die Harmonie und der Spass nachhaltig gestört ist, brennt keiner mehr.
    • Benutzer-Avatarbild

      Peter Neuss schrieb:

      Und Besitzer zurückgewinnen ist schwieriger, als den ein oder anderen neuen Besitzer zu gewinnen....wenn die Träumerei einmal geplatzt ist, die Harmonie und der Spass nachhaltig gestört ist, brennt keiner mehr.
      So spricht jemand der Alles, wirklich Alles in diesem Sport erlebt hat. (Und den ich gut leiden kann). Vor allem natürlich auch die guten Zeiten.
      Keine Worte die mich aufbauen, aber Peter Neuss sagt eigentlich immer die Wahrheit. Und hat das Ohr an und das richtige Gespür für die Zeit.
    • Ich stimme Peter Neuss zu:
      Neue Leute für den Sport zu gewinnen, als (Mit-) Besitzer oder Wetter ist gar nicht so schwierig.

      Ein Bekannter hatte ein sehr gutes Pferd! Das Pferd ist nicht mehr aktiv und er leider auch nicht mehr.
      Ist vor seinem Glücksgriff so oft übers Ohr gehauen worden, dass er keine Lust mehr hatte ein Pferd zu kaufen. Nach eingener Aussage hat er über 100.000 € investiert in Pferde, die dann nie ein Rennen bestritten haben, weil platt, nicht veranlagt, etc.

      Der könnte heute vier aktive Pferde haben - welches Potential wurde da vergrault zu eigenem Vorteil!?

      Ich kann nur sagen: Schweden ist ein Traum! Ständig passende Rennen in allen Klassen, alles top organisiert, grandiose Trainingsbedingungen und auch wenn man verkauft, bekommt man realistische Preise und die Abwicklung ist fair und professionell.

      Allerdings hat der "kleine" deutsche Trabrennsport so eine einzigartige persönliche Note - offensichtlich aber reicht nur das nicht aus.

      Mehr Sponsoring, mehr Besitzer, mehr Wetter braucht es. In der Folge bräuchte es mehr Trainer und Fahrer...
      Da müssten schon wirklich alle an einem Strang ziehen. Erfahrungsgemäß klappt das leider nicht...
    • An Internet-Wette dachte damals noch kein Mensch - aber ansonsten alles richtig. :thumbup:
      Und das Punktesystem. Die Guten gegen die Guten. Die Schlechten gegen die Schlechten. Leistungsdichte (für die man zugegebenermaßen aber natürlich trotzdem eine entsprechende Masse braucht). Anfangs nur Siegwette.
      Trennen Sie Ihr Geld von Ihren Emotionen, bevor Ihre Emotionen Sie von Ihrem Geld trennen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von casaque jaune ()

    • Hatte es Schweden zu der Zeit nicht wesentlich leichter
      mit ihrem Neuanfang ?
      Die ersten V-Wetten schon in den 60ern.
      Ohne Lottokonkurrenz, meine ich.
      Keine Sportwetten.
      Kein Internet, damit keine Pferdewetten weltweit möglich.

      Mit alldem tritt man hier heute in Konkurrenz.

      Als reiner Pferdewetter mit stabilen Quoten und zig Wettmöglickeiten
      in Frankreich.
      Mit V-wetten in Schweden, Gewinnmöglichkeiten im Millionenbereich,
      siehe Forum.


      Doppelrennbahn ? Für wen noch ?
      Für welche Pferde und Besitzer aus dem Umfeld denn ?

      Wie schon über die Jahre mehrmals geschrieben.
      Da kamen in den letzten Jahren auch an den Normal-Renntagen Top-Starter, Trainer aus allen Zentralen,
      wie Nimczyk, Gentz, Tietz, Holländer und Dänen, führten die Hamburger Normal- bzw. Umfeld-Besitzer und
      Trainer vor, die haben daraufhin größtenteils aufgegeben, weil für sie selber nur noch die Brosamen überblieben.
      Und jetzt wundert man sich, das keiner mehr da ist, der gegen Diese antreten will und auch die Renntage bestückt.
      Ein bißchen Lasbek, ein bißchen Jauß, dann treten noch v.Holdt und der Hamburger Top-Star Larsson an.

      Donnerstag-Sonntag war mal der Takt, als es wohl auch in Hamburg und Umfeld zum " Guten Ton" gehörte Traber zu besitzen.
      Da konnte man auch noch seine Einheimischen siegen sehen.
      Da blieben aber auch noch die Rennpreise außer an Zuchtrenntagen vor Ort.
      Dann könnte ich das ja noch verstehen.

      Mal abgesehen vom Galopper-Derby.