Triplette und 100%ige Ausbeute für Marc Elias in Jägersro

    • Triplette und 100%ige Ausbeute für Marc Elias in Jägersro

      Mann des Mittags in Jägersro war heute eindeutig Marc Elias, dem bei drei Fahrten eine hundertprozentige Ausbeute gelang.



      Den Auftakt machte Lugauer jr. dabei mit dem bei 13:10 klar favorisierten Österreicher CESARE BORGIA, der auch beim dritten Start seit seiner Übersiedlung nach Blentarp ungeschlagen blieb. Der im äußeren Erscheinungsbild sehr an seinen Stallgefährten HARRAN BOKO erinnernde (aber deutlich trabsicherer als dieser scheinende) Wallach gab vom Fleck weg den Ton an, erteilte der in der ersten Gegenseite attackierenden BETTING QUEEN (Jeppe Juel) eine klare Absage und schüttelte die Konkurrenz aus dem Schlussbogen heraus wie „lästige Fliegen“ ab, ohne dabei sonderlich bemüht zu werden. Am Ende fertigte der für Wolfgang Kruder laufende Raja Mirchi-Sohn die Gegner mit fünf Längen Vorsprung in neuer Bestzeit von 1:13,8 / 2.140 Meter ab und setzte damit ein klares Ausrufezeichen im Hinblick auf das »Österreichische Traber-Derby« am 16. Juni in der Krieau.

      Für das Mittelstück war der im familiären Mitbesitz befindliche ROMERO verantwortlich, der nahtlos an seinen vor drei Wochen errungenen Solvalla-Sieg anknüpfte. Bis eingangs der letzten Gegenseite verordnete ihm Marc Elias im vierten Paar außen ein komplett verdecktes Rennen, bevor er sich an die vorstoßende Mitfavoritin MACELLERIA (Roger Malmqvist) ankoppelte, sich im Schlussbogen an diese förmlich heran sog und sie im Einlauf ohne erkennbare Mühe seelenruhig mit anderthalb Längen „zu den Akten“ legte. Auch hier blieben die Uhren bei 1:13,8 / 2.140 Meter stehen.

      Und wenn’s läuft, dann läuft es eben: So war es kaum verwunderlich, dass der 25-Jährige mit der in einem Stuten-Rennen aus der zweiten Reihe abgehenden KICKI LAGÖ in der ersten Gegenseite in GLOBAL WHITECHAPEL (Joakim Lövgren) eine willkommene „Lokomotive“ fand, die ihn für die entscheidende Phase „in perfect striking position“ brachte. Mitte des Schlussbogens warf Elias die bei 43:10 gehandelte Gift Kronos-Tochter aus vierter Position in die Entscheidung und musste sich zum Abschluss auch ein bisschen rühren, ohne freilich durch die spät auf Touren kommende Favoritin FLÄDIE GRIM (Peter Untersteiner) noch ernsthaft in Bedrängnis gebracht werden zu können. Eine halbe Länge trennten die beiden jeweils 1:15,1 / 2.140 Meter trabenden Ladies im Ziel.

      Das war dann Jahressieg Nummer 6 für den immer wieder durch seine besonnene Fahrweise auffallenden Nachwuchs-Mann aus Blentarp, wobei davon - nach dem Erfolg mit FERRARI SISU am Vorabend in Åby – vier binnen der letzten 24 Stunden zustande kamen. Wahrlich der »Fahrer der Stunde«!
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