134. Österreichisches Traber-Derby am 16. Juni 2019

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    • 134. Österreichisches Traber-Derby am 16. Juni 2019

      Es sind zwar noch 80 Tage und etwa 20 Stunden bis es heißt "Start frei" zum Österreichischen Traber-Derby, dennoch möchte ich da auf Grund des eben absolvierten hervorragenden Laufens von Cesare Borgia den Thread einmal ins Leben rufen.

      Hier der Link zum Countdown - timeanddate.de/countdown/grafi…Traber-Derby&font=cursive

      Die bisherige Jahrgangs-Dominatorin Mon Cherrie Venus aus dem Stall A + S 2003 musste bisher bei sieben Starts lediglich eine Niederlage einstecken. Bereits beim ersten Probelauf in Baden machte sie nicht den gewohnten lockeren und guten Eindruck, was sich schlussendlich dann auch Großen Badener Zucht-Preis bestätigte, wo sie als haushohe Favoritin gegenüber Amigo Venus nicht den Funken einer Chance hatte. Das dies aber nur eine Eintagsfliege gewesen ist zeigte sich umgehend im AROC-Derby der Dreijährigen. Dort musste sich viel in zweiter Spur ohne Führpferd leisten und setzte sich in der Endgerade dennoch mühelos von der Konkurrenz ab. Nach diesen sieben Starts hält sich bei Renngewinnen von 43.950 Euro.

      Bis zu diesem Zeitpunkt war sie wohl auch die Vorausfavoritin für das 134. Österreichische Traber-Derby.

      Dies dürfte sich spätestens seit dem heutigen Auftritt von Cesare Borgia geändert haben. Cesare Borgia wurde schon im Vorjahr, damals noch im Trainingsquartier von Gregor Krenmayr in Hörsching, als Rohdiamant bezeichnet der über sehr großes Talent und schnelle Gänge verfügt. Nach der Wiener Qualifikation wo er zwei Mal an selber Stelle Unsicherheiten zeigte und wegsprang konnte man sich auch selber vom großen Vermögen des Raja Mirchi-Sohns überzeugen. Obwohl er disqualifiziert werden musste hat er mir vom Stil damals schon imponiert gehabt. Nach geschaffter Qualifikation mit Handbremse in Wels, konnte er danach bei drei Starts kein einziges Mal den Eindruck aus der Qualifikation mehr zeigen. Er wurde kastriert und übersiedelte nach Gesprächen mit Conny Lugauer beim Hunyady in Wien - welches ja an Breidabliks Nubbe ging - in den hohen Norden. Bereits bei seinem ersten Auftritt konnte er eine überzeugende Leistung bringen, wenngleich damals eine Standortbestimmung mangels Gegnerschaft noch nicht gemacht werden konnte. Nach dem heutigen Sieg wo er mir noch sicherer wirkte, hat er meines Erachtens nach die Favoriten-Rolle für das 134. Österreichische Traber-Derby übernommen.

      Mit Nero Maximus hat Conny Lugauer aber noch einen weiteren talentierten vierjährigen Österreicher unter seinen Fittichen. Im Vergleich zu Cesare Borgia, muss er sich allerdings noch steigern, dennoch wird auch Nero Maximus der neben seinen Auftaktsieg in Schweden auch schon in Baden (1x) und München (2x) gewinnen konnte zum erweiterten Kreis der Derby-Favoriten zu zählen sein.

      Auf die weiteren bisherigen schon im Rennbetrieb gesehenen Pferde werde ich in den nächsten Wochen ebenfalls eingehen. Der imponierende Sieg von Cesare Borgia, war aber für mich einmal ausschlaggebend um mit diesem Thema zu eröffnen. Da ja das Derby auch als möglicher Treffpunkt der TG im Gespräch war, ein weiterer Grund :D

      LG
      Alex
    • 1 MONSTERGIRL JDS
      Trainer: Karl Höbart
      Besitzer: Annika Wurz
      Züchter: Ing. Jiri Splichal

      13 Starts – 2 Siege/3 Plätze (2./3)/3x Geldgewinn (4./5.)
      Gewinnsumme: € 7.107,--

      Zucht- und Jahrgangsrennen:

      AROC Derby 2018 – 10. 22,4/2140 Meter – kein Gewinn
      Badener Zucht-Preis – dis.gal/2100 Meter – kein Gewinn
      Karl Bürger Gedenkrennen – 6. 18,2/1600 Meter – € 400,--
      Theodor Mautner-Markhof Gedenkrennen – 3. 19,8/1600 Meter – € 1.900,--
      Badener Zukunfts-Preis – 1. 20,1/1600 Meter - € 2.500,--

      Bilanz:5 Starts –1 Sieg/1x Platz/1x Geldgewinn –€ 4.800,--


      2 AMIGO VENUS
      Trainer: Franz Konlechner
      Besitzer: Stall Luki 7
      Züchter: AGRO HOCHSTAFFL s.r.o.

      11 Starts – 4 Siege/5x Platz (2./3.)/1x Geldgewinn (4./5.)
      Gewinnsumme: € 20.065,--

      Zucht- oder Jahrgangsrennen:
      Derby-Versuchsrennen – 1. 16,5/2600 Meter - € 2.500,-
      Hambletonian-Preis – 3. 17,1/2100 Meter - € 645,--
      Anton Poschacher-Gedenkrennen – 2. 17,7/2100 Meter - € 6.400,--
      AROC Derby 2018 – 5. 17,4/2140 Meter - € 600,--
      Badener Zucht-Preis – 1. 18,5/2100 Meter - € 7.500,--

      Bilanz: 5 Starts – 2 Siege/2x Platz/1x Geldgewinn – € 17.645,--


      3 CESARE BORGIA
      Trainer: Conrad Lugauer
      Besitzer: Stall Kaufbeuren und Stall Wienerwald
      Züchter: Harald und Helmut Guber u. Dr. Wolfgang und Josef Kruder
      8 Starts – 4 Siege/1x Geldgewinn (4./5.)
      Gewinnsumme: € 12.323,--

      Zucht- und Jahrgangsrennen:
      Noch kein Start in einem Zucht- oder Jahrgangsrennen


      4 NERO MAXIMUS
      Trainer: Conrad Lugauer
      Besitzer: Stall Saturio
      Züchter: Oliver Badura

      10 Starts – 6 Siege/2x Geldgewinn (4./5.)
      Gewinnsumme: € 17.295,--

      Zucht- und Jahrgangsrennen:
      Anton Poschacher-Gedenkrennen – 5. 18,1/2100 Meter - € 700,--
      AROC Derby 2018 – 8. 18,6/2140 Meter – kein Gewinn

      Bilanz: 2 Starts – 1x Geldgewinn - € 700,--


      5 MON CHERRIE VENUS
      Trainer: Gregor Krenmayr
      Besitzer: Stall A+S 2003
      Züchter: AGRO HOCHSTAFFL s.r.o.

      9 Starts – 7 Siege/1x Platz (2./3.)/1x Geldgewinn (4./5.)
      Gewinnsumme: € 44.870,--

      Zucht- und Jahrgangsrennen:
      Derby-Versuchsrennen – 5. 17,1/2600 Meter - € 180,--
      Anton Poschacher-Gedenkrennen – 1. 17,7/2100 Meter - € 12.500,--
      AROC Derby 2018 – 1. 16,8/2140 Meter - € 7.500,--
      Badener Zucht-Preis – 2. 18,7/2100 Meter - € 3.700,--
      Karl Bürger Gedenkrennen – 1. 16,6/1600 Meter – € 10.000,--
      Theodor Mautner-Markhof Gedenkrennen – 1. 19,4/1600 Meter – € 7.500,--


      Bilanz:6 Starts – 4 Siege/1x Platz/1x Geldgewinn –€ 41.380,--


      6 VIVIEN VENUS
      Trainer: Gerhard Mayr
      Besitzer: Stall Antonshof
      Züchter: AGRO HOCHSTAFFL s.r.o.

      16 Starts – 4 Siege/6x Platz (2./3.)/4x Geldgewinn (4./5.)
      Gewinnsumme: € 16.940,--

      Zucht- und Jahrgangsrennen:
      Derby-Versuchsrennen – 4. 17,0/2600 Meter - € 320,--
      Hambletonian-Preis – 6. 17,8/2100 Meter - € 250,--
      Anton Poschacher-Gedenkrennen – 3. 18,0/2100 Meter - € 3.400,--
      AROC Derby 2018 – 2. 17,2/2140 Meter - € 3.750,--
      Badener Zucht-Preis – 5. 19,0/2100 Meter - € 600,--
      Karl Bürger-Gedenkrennen – 2. 16,9/1600 Meter - € 5.000,--
      Theodor Mautner-Markhof Gedenkrennen – 5. 20,3/1600 Meter - € 540,--
      Badener Zukunfts-Preis – 3. 21,5/1600 Meter - € 600,--


      Bilanz:8 Starts – 4x Platz/4x Geldgewinn – € 14.460,--


      7 UNFORGETTABLE
      Trainer: Sascha Fischer
      Besitzer: Stall Amanda
      Züchter: Komm.-Rat Tatjana Westermayr

      13 Starts – 3 Siege/9x Platz (2./3.)/1x Geldgewinn
      Gewinnsumme: € 6.020,--

      Zucht- und Jahrgangsrennen:
      Derby-Versuchsrennen – 3. 16,9/2600 Meter - € 650,--
      Hambletonian-Preis. 2. 15,9/2100 Meter - € 1.025,--

      Bilanz: 2 Starts – 2x Platz – € 1.675,--


      8 GEPPETT O
      Trainer: Cornelia Übleis
      Besitzer: Stall Ortner
      Züchter: Hanns, Hans und Martin Ortner
      15 Starts –5x Plätze (2./3.)/5x Geldgewinn
      Gewinnsumme: € 11.411,--

      Zucht- und Jahrgangsrennen:
      Derby-Versuchsrennen – 7. 17,5/2600 Meter – kein Gewinn
      Hambletonian-Preis – 5. 17,7/2100 Meter – € 410,--
      Anton Poschacher-Gedenkrennen – dis.gal/2100 Meter – kein Gewinn
      AROC Derby – 4. 17,4/2140 Meter - € 900,--
      Badener Zucht-Preis – 3. 18,8/2100 Meter - € 1.800,--
      Karl Bürger Gedenkrennen – 3. 17,4/1600 Meter – € 2.600,--
      Theodor Mautner-Markhof Gedenkrennen – 2. 19,8/1600 Meter – € 3.800,--


      Bilanz: 7 Starts – 3x Platz/2x Geldgewinn – € 9.510,--


      9 KRONPRINZ RUDOLF
      Trainer: Mario Zanderigo
      Besitzer: Stall Kronos
      Züchter: Christa Pirovics

      7 Starts – 3x Platz (2./3.)
      Gewinnsumme: € 1.140,--

      Zucht- und Jahrgangsrennen:
      Derby-Versuchsrennen – 9. 18,5/2600 Meter – kein Gewinn


      Bilanz: 1 Start – kein Geldgewinn


      10 HOT HULK
      Trainer: Johann Lichtenwörther
      Besitzer: Stall Patteriol
      Züchter: Liselotte Trünkel
      8 Starts – 3 Siege/3x Platz (2./3.)
      Gewinnsumme: € 5.420,--

      Zucht- und Jahrgangsrennen:
      Derby-Versuchsrennen – 2. 16,7/2600 Meter - € 1.250,--
      Hambletonian-Preis – 1. 15,8/2100 Meter - € 2.500,--

      Bilanz: 2 Starts – 1 Sieg/1x Platz – € 3.750,--


      11 MY DAY VENUS
      Trainer: Sascha Fischer
      Besitzer: Georg Gruber und Klaus Schön
      Züchter: AGRO Hochstaffl s.r.o.
      7 Starts – 5 Siege/1x Platz (2./3.)
      Gewinnsumme: € 3.340,--

      Zucht- und Jahrgangsrennen:
      Noch kein Start in einem Zucht- oder Jahrgansrennen


      12 QUUENIE
      Trainer: Jiri Svoboda
      Besitzer: Ecurie JS
      Züchter: Jiri Svoboda
      18 Starts – 1 Sieg/2x Platz (2./3.)/3x Geldgewinn (4./5.)
      Gewinnsumme: € 1.999,--

      Zucht- und Jahrgangsrennen:
      Badener Zucht-Preis – dis.gal/2100 Meter – kein Gewinn
      Karl Bürger-Gedenkrennen – dis.gal/1600 Meter – kein Gewinn


      Bilanz: 2 Starts – kein Geldgewinn


      13 YESTERDAY VENUS
      Trainer: Harald Sykora
      Besitzer: Gertrude Tischler
      Züchter: AGRO Hochstaffl s.r.o.

      15 Starts – 1 Sieg/2x Platz (2./3.)/5x Geldgewinn (4./5.)
      Gewinnsumme: € 5.542,--

      Zucht- und Jahrgangsrennen:
      Derby-Versuchsrennen – 8. 17,8/2600 Meter – kein Gewinn
      Hambletonian-Preis – 4. 17,5/2100 Meter - € 490,--
      Anton Poschacher-Gedenkrennen – 4. 18,1/2100 Meter - € 1.600,--
      AROC Derby 2018 – 6. 17,8/2140 Meter - € 450,--
      Karl Bürger Gedenkrennen – 4. 17,8/1600 Meter – € 1.280,--


      Bilanz: 5 Start – 4x Geldgewinn – € 3.820,--


      14 TIRANA
      Trainer: Christoph Fischer
      Besitzer: Johann Mayr
      Züchter: Johann Mayr
      6 Starts – 2 Siege/2x Platz (2./3.)
      Gewinnsumme: € 2.140,--

      Zucht- und Jahrgangsrennen:
      Hambletonian-Preis – 8. 18,6/2100 Meter – kein Gewinn


      Bilanz: 1 Start – kein Geldgewinn


      15 ELLA F
      Trainer: Sascha Fischer
      Besitzer: Stall Amanda
      Züchter: Komm.-Rat Tatjana Westermayr
      8 Starts – 3 Siege/2x Platz (2./3.)/1x Geldgewinn (4./5.)
      Gewinnsumme: € 3.040,--

      Zucht- und Jahrgangsrennen:
      Noch kein Start in einem Zucht- oder Jahrgangsrennen


      Mein neuer Job hat mich seit April gut im Griff und auch die Vorbereitungen mit Vorschauen und sämtlichen anderen Arbeiten im Hintergrund für die Renntage nehmen viel Zeit in Anspruch, womit ich erst jetzt dazu komme über das Derby und die Starter etwas zu schreiben.
      Die favorisierten Gespanne sind nach den Auftritten in Schweden mit Sicherheit die aus dem Trainingsquartier von Conrad Lugauer kommenden Cesare Borgia und Nero Maximus. Ich selber sehe zwischen den beiden nur minimale Unterschiede, womit da eigentlich nur der Rennverlauf und die Startnummer eine entscheidende Rolle spielen werden. Punkto Startnummer hat Cesare Borgia einen leichten Vorteile, jedoch wird man sich nicht gegenseitig wehtun womit die zwei wenn nicht wirklich was schief läuft oder einer der beiden springt sie unterwegs an den Stellen eins und zwei befinden sollten und somit der Sieg vermutlich über dieses Duo laufen wird. Neben der bisherigen Jahrgangsdominatorin Mon Cherrie Venus, die im Derby-Versuchsrennen mit der zweiten Spur ohne Führpferd kein optimales Rennen vorgefunden hatte, gilt auch der im Speed sehr gut gefallende Hot Hulk als wohl schärfster Herausforderer für die beiden Lugauer-Schützlinge. Mon Cherrie Venus muss sicherlich diesmal ein passenderes Rennen vorfinden, ist trotz der bisher einzig bisschen schwächeren Leistung jedoch weiterhin zum Favoritenkreis zu zählen. Trotz des Startplatzes aus der zweiten Reihe, ist aber auch Hot Hulk sicherlich ein interessanter Kandidat, der das Favoriten-Trio wohl am ehesten in der Siegfrage in Bedrängnis bringen kann. Er gefiel strikt auf Speed gefahren im Derby-Versuchsrennen sehr gut und zeigte sich bei seinem Auftritten heuer überhaupt stetig gesteigert womit durchaus mit ihm zu rechnen ist. Amigo Venus hatte den letzten Test zwar gewonnen und geht auch mit günstiger Startnummer in das 134. Österreichische Traberderby, doch hatte er seine wichtigsten Siege jeweils an „Glücksrenntagen“ erzielt. Sowohl beim Sieg im Badener Zucht-Preis, wo er bis dato Mon Cherrie Venus die einzige Zuchtrennniederlage zuführen konnte, als auch beim letzten Krieauer Renntag hieß das Motto „Glücksrenntag“, er selber wurde ja auch als Pferd am „Glücksrenntag“ bei einer Tombola vom Stall Luki 7 gewonnen, vielleicht deshalb der Grund warum es an diesen Tagen für ihn besonders gut läuft. Im Derby selber gilt er wohl eher nur als Platzanwärter, auch wenn der Sieg im Derby-Versuchsrennen natürlich sehr leicht ausgefallen war. Dahinter geht noch Unforgettable mit Aussichten auf ein Platzgeld in die Derby-Prüfung, doch ist die Startnummer alles andere als ideal. Für meinen Geschmack wird es da eben selbst um ein Platzgeld schwierig werden sollte von den davor genannten Pferde nicht gleich mehrere patzen. Vivien Venus zeigte sich ein wenig gesteigert wird aber wohl ebenso nur Chancen auf ein kleineres Geld besitzen, wie ein fehlerfreier Geppett O und aus der zweiten Reihe noch My Day Venus, Yesterday Venus und Tirana. Der Start von Ella F ist fraglich, da sie erst morgen in einem Bewerb in Wels antritt und das nicht gerade als optimale Vorbereitung anzusehen ist zumal die Startnummer auch noch alles andere als ideal ist. Die erste Zuchtrennsiegerin dieses Jahrgangs, Monstergirl JDS, baute extrem ab und ist trotz der günstigen Startnummer wie ihre Stallgefährtin Quuenie und den gewinnärmsten Pferd im Rennen mit Kronprinz Rudolf nur als krasser Aussenseiter zu sehen.

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    • Neu

      Besonders aus Wetter-/Spielersicht ist es äußerst bemerkenswert, dass bereits seit nunmehr 6 Jahren kein am Wettmarkt favorisiertes Gespann das Österreichische Traber-Derby mehr gewinnen konnte. Darunter waren auch ganz klare 'unter-pari-Favoriten', wie im Vorjahr Juwel Venus (Toto 1,30) , 2016 Orange Venus (1,80) , 2014 Tosca Victory (1,20) oder 2013 Four Roses Venus (1,90). Auch die Derby-Favoritin 2013 Natalie Go notierte mit 2,10 nur knapp über pari, konnte aber auch nur den dritten Platz belegen. 2017 wurde im Derby Dreamboy AS mit 4,00 favorisiert, auch er wurde nur Dritter

      Der letzte Toto-Favorit, der das Derby dann auch tatsächlich gewinnen konnte, war jedenfalls 2012 Arnie's Way AD, der mit Michael Hönemann im Sulky zu Toto 2,00 reüssieren konnte

      Wie gesagt, immerhin bereits 7 Jahre her...

      Hier im Überblick die Ergebnisse der letzten 6 Derbys, wobei man gut sehen kann, dass keiner der Derbysieger Siegtoto unter 5,00 hatte, der Sieger von 2014 HP Smek gar 22,90 auf Sieg zahlte. Da die Derby-Favoriten der letzten 6 Jahre mit Ausnahme von Tosca Victory nicht einmal auf dem zweiten Platz landeten, erwiesen sich vor allem auch die Zweierwetten als besonders lukrativ. So zahlten die Zweierwetten der letzten 5 Derbys 40,60; 158,70; 18,60; 47,70 und 19,80, und somit durchschnittlich knapp über 57 Euro für 1

      Derby 2018
      1. I Love You Darling 1:17,4 (Matthias Schambeck) 7,80
      2. Freeman Venus (Franz Konlechner) 10,50
      3. Ecoturbina (Hubert Brandstätter jun) 10,60
      4. Juwel Venus (Erich Kubes) 1,30 FAVORIT
      5. A Chocolate Dream (Gregor Krenmayr) 16,30
      Sieg: 7,80 Plätze: 2,10-1,90-4,30 Zw: 40,60 DW: 513,40
      Derby 2017
      1. Wotan Casei 1:17,5 (Gerhard Mayr) 5,40
      2. Donna Rapide (Christoph Fischer) 121,70
      3. Dreamboy AS (Gregor Krenmayr) 4,00 FAVORIT
      4. Pinocchi O (Johan Buijs) 137,50
      5. Wolphi Autriche (Johan Untersteiner) 4,90
      Sieg: 5,40 Plätze: 1,80-9,90-2,40 Zw: 158,70 Dw: 924,40
      Derby 2016
      1. Mc Donald Venus 1:17,6 (Michael Schmid) 5,10
      2. Xena Venus (Hubert Brandstätter jun) 56,10
      3. Algiers Angel (Carsten Milek) 40,50
      4. Abanos (Conrad Lugauer) 11,80
      5. Titus (Karl Höbart) 192,60
      12. Orange Venus (Michael Nimczyk) 1,80 FAVORIT
      * Muscle Mouse (Toto 4,00) 'gewann' eigentlich dieses Derby, wurde aber nachträglich wegen eines positiven Dopingbefundes aus der Wertung genommen
      Quoten mit Muscle Mouse:
      Sieg: 4,00 Plätze: 1,50-1,60-2,20 Zw: 18,50 Dw: 249,40
      Derby 2015:
      1. Paradis Wood B 1:16,9 (Rudolf Haller) 5,00
      2. Lady Ford (Franz Konlechner) 7,60
      3. Natalie Go (Gregor Krenmayr) 2,10 FAVORIT
      4. Mentor Venus (Johann Lichtenwörther) 4,40
      5. Kiwi Superstar (Gerhard Mayr) 44,30
      Sieg: 5,00 Plätze: 1,80-1,70-1,70 Zw: 47,70 Dw: 111,90
      Derby 2014:
      1. HP Smek 1:15,2 (Martin Redl) 22,90
      2. Tosca Victory (Gerhard Biendl) 1,20 FAVORIT
      3. Meilo Mo (Mario Zanderigo) 47,20
      4. Shainox (Ferdinando Pisacane) 28,40
      5. Dallas Venus (Michael Hönemann) 113,20
      Sieg: 22,90 Plätze: 1,30-1,20-1,60 Zw: 19,80 Dw: 97,70
      Derby 2013:
      1. MS Dreamer (Michael Schmid) 6,50
      2. Edo Venus (Gerhard Biendl) 6,00
      3. Lutin G (Wilhelm Loderer) 69,00
      dis.Galopp Four Roses Venus (Hubert Brandstätter jun) 1,90 FAVORIT
      Derby 2012:
      1. Arnie's Way AD (Michael Hönemann) 2,00 FAVORIT

      Zwischen den Jahren 1998 und 2012 gab es in Österreich wie in Deutschland Derby-Vorläufe, wovon man seit dem Jahr 2013 wieder Abstand genommen hat. Seither gibt es wie früher (übrigens seit 1911) wieder ein Derby-Versuchsrennen, welches ebenso wie das Derby selbst über die Steher-Distanz von 2600m ausgetragen wird

      In diesen 6 Jahren seit 2013 hat es allerdings kein Pferd geschafft, den Sieg im Derby-Versuchsrennen danach auch im Derby zu wiederholen

      Die Sieger der Derby-Versuchsrennen waren

      2013: Four Roses Venus -> im Derby dis. Galopp
      2014: Tosca Victory -> im Derby Zweiter
      2015: Lady Ford -> im Derby Zweite
      2016: Orange Venus -> im Derby Zwölfte
      2017: Dreamboy AS -> im Derby Dritter
      2018: Juwel Venus -> im Derby Vierter
      2019: Amigo Venus

      In früheren Jahren war dieses Verhältnis nicht ganz so krass, doch taten sich auch damals schon die Teilnehmer schwer, sowohl den Sieg im Derby-Versuchsrennen als auch im Derby selbst an ihre Fahnen zu heften
      So konnten z.B. in den 30 Jahren zwischen 1968 und 1997 nur 11 Pferde beide Rennen gewinnen (1969 Advokat, 1976 Damara S., 1977 Daniel, 1978 Derbystar, 1981 Mac Donald, 1985 Brubaker, 1988 Dale Qui, 1992 Mick Dundee, 1994 Nottingham, 1995 Super Joie und 1997 Speedy Webbster) , während 19 andere Pferde an diesem Unterfangen scheiterten

      Zum Abschluss noch ein Blick auf die Fahrer: von den voraussichtlich 13 teilnehmenden Fahrern konnten nur drei das Derby bereits gewinnen. Und zwar Gerhard Mayr 2x (2007 mit Oscar the Mo und 2017 mit Wotan Casei) , Conrad Lugauer ebenfalls 2x (2006 mit La Traviata und 2008 mit Pompano Crown) sowie Martin Redl (2014 mit HP Smek)
    • Neu

      Herzliche Glückwünsche an Conny Lugauer mit seinem Team, den Besitzern, vor allem Oliver Badura, der auch Züchter von Nero Maximus ist.

      Der schwarze November Sohn debutierte 2018 gleich siegreich in München.Am Hacker Pschorr-Renntag war er wieder in München,beeindruckte bei seinem neuerlichen Sieg ungemein und ging direkt nach dem Rennen mit Conny Lugauer nach Schweden.

      Sein damaliger Fahrer Christoph Fischer prophezeite bei der Siegerehrung dem November Hengst eine erfolgreiche Karriere voraus.

      Nach einer Siegesserie in Schweden gewann er nun das Österreich-Derby als Favorit völlig überlegen.

      Nero Maximus ist ein Pferd das beeindruckt!