Nachschau Sonntag, 10. März 2019

    • Nachschau Sonntag, 10. März 2019

      Edwin Hornline und Felinas Boy sorgen für Paukenschläge an der Niersbrücke

      Im Sommer und Herbst des Vorjahres eilte Edwin Hornline mit seiner belgischen Fahrerin Gaby Hendrickx von Sieg zu Sieg und ließ sich auch von stärkster Konkurrenz nicht stoppen. Doch zum Ende des Jahres war plötzlich der Wurm drin bei dem sonst so zuverlässigen Wallach, eine Disqualifikation reihte sich an die nächste, so dass sich die Besitzer entschlossen ihn untersuchen und behandeln zu lassen. Vor zwei Wochen bestritt er dann einen Probelauf und zeigte, dass die Behandlung erfolgreich war und er wieder voll einsatzfähig ist. Dennoch waren die Wetter noch misstrauisch, traf er doch in einer PMU Prüfung auf viele formstarke Pferde, und so sollten die Wetter, die ihm den Sieg zugetraut haben nach dem Rennen mit einer fürstlichen Quote von 38 :1 belohnt werden.

      Wie in seinen besten Tagen zermürbte Edwin aussen herum den langen führenden Good Game BR und ließ auch den nachsetzenden Janika Bo und Escudo nicht den Hauch einer Chance. Die einleitende PMU Prüfung sicherte sich Sindbad Diamant, der in der Hand des Niederländers Robbin Bot frühzeitig das Kommando übernahm und Velten Hells Bells souverän in die Schranken wies.
      Tagesbestzeit trabte der bereits Zehnjährige Felinas Boy, der mit Trainer Thomas Welsing im Sulky den bereits enteilt scheinenden Favoriten Miguel Greenwood auf den letzten Metern noch leicht überlief. Für den treuen Wallach war es trotz vieler guter Leistungen der erste volle Erfolg seit langem. Die Viererwettequote in diesem Rennen betrug 5.000 : 1. Somit gab es 2.500 € für die richtige Vorhersage.
      Zwischen diesen beiden Außenseitersiegen setzten sich in den Rennen zwei und drei der V5 mit Warhorse Hazelaar und Winslet jeweils die Totofavoriten durch. Warhorse Hazelaar setzte den führenden I Am Scott Velten bei stetig anziehendem Tempo unter Druck und lief am Ende einem überlegenem Sieg entgegen.

      Anschließend zog die mega zuverlässige Winslet sofort in Front und hatte spätestens nach dem Fehler des für das Auge noch sehr gut gehenden Maxl Crown Poet gewonnenes Spiel. Only You lief noch sicher auf den Ehrenrang vor Gingin.
      Im abschließenden Rennen der V5 Wette waren die in Frankreich gezogenen Pferde unter sich. Als Fun Melody sich sofort mit schnellem Antritt das Kommando sicherte sah auch alles nach einem Sieg der Favoritin aus, die aber plötzlich außer Tritt geriet und ihre gute Position einbüßte. Diese Chance ließ sich die immer besser werdende Enterprise nicht entgehen und stiefelte mit ihrem Besitzer, dem deutschen Nachwuchschampion Jan Thirring einem leichten Sieg gegen die wieder ausparierte Fun Melody entgegen. Rang drei ging an die diffizile Eclipse de Phens.

      Durch diese teilweise überraschenden Ergebnisse gab es für einen Grundeinsatz von 20 Cent 1171 € für die glücklichen Gewinner der V5 Wette.
      Durch seinen Sieg im siebten Rennen übernahm Velten Roncalli ( Niels Jongejans ) die Führung in der Wertung zum Mönchengladbacher Pferd des Jahres. Nach den zuvor überlegenen Siegen begnügte sich der Wallach diesmal mit einer Länge Vorsprung gegen Joke Caf EV und die nach einer Pause sehr ansprechend laufende Jaylo. Kurz und schmerzlos machte es Holland Hazelaar mit Thomas Maaßen im abschließenden Amateurfahren. Die Stute übernahm sofort die Spitze und ließ Xaverl Crown und Cocobella nie in ihre Nähe.

      Der nächste Renntag in Mönchengladbach findet Ostermontag, den 22. April um 13.00 Uhr statt. Im sportlichen Mittelpunkt steht dann die Rheinische Amateurschaft mit einer Dotation von 11.000 €.
      (mg-press|hh)


      Foto kostenlos in Verbindung mit dieser Pressemitteilung zur Verfügung gestellt von der Fotoagentur Sabine Sexauer | traberfoto-sx.de