Neuerungen im PMU-Wettangebot

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Neuerungen im PMU-Wettangebot

      Konzentration auf weniger Wettarten – Auswirkungen auch auf deutsch-französischen Toto

      (trab-sr). Kurz nach dem Jahreswechsel treten beim französischen Wettanbieter PMU zum 10. Januar Neuerungen im Wettangebot in Kraft. Die Anzahl der Wettarten in den unterschiedlichen Rennen wird verringert, wodurch einerseits die Größe der Gewinn- und Auszahlungspools gestärkt und zugleich die Gewinnchancen der Wettkunden erhöht werden. Dies führt auch zu Veränderungen bei den deutschen PMU-Rennen, in denen ein gemeinsamer deutsch-französischer Wettmarkt angeboten wird. Erstmals werden die Neuerungen bei den PMU-Rennen am Sonntag, 13. Januar, in Dinslaken offensichtlich.

      Weniger Wettarten, größere Ausschüttungspools und damit höhere Gewinnchancen für die Wettkunden bietet die PMU ab Donnerstag, 10. Januar, in deren internationalem Wettangebot. Die PMU reagiert mit einer Überarbeitung ihrer Wett-Palette auf Umsatzrückgänge. Die offensichtlichste Änderung: Die Zweier- und Dreierwette in richtiger Reihenfolge wird nur noch in Rennen mit bis zu sieben im Programm angegebenen Pferden angeboten. Mit acht und mehr Startpferden kann dann nur noch die Drillingswette, Zwillings- und Platzzwillingswette im PMU-Toto gespielt werden. Bis neun Startpferde wird künftig die Super4-Wette angeboten, bei mehr Startern dann die Mini-Multi, ab 14 Pferden die Multi-Wette.

      Nachdem sich die Trabrennbahnen Dinslaken, Gelsenkirchen, Mönchengladbach, München-Daglfing und Straubing zum so genannten „Straubinger Modell“ zusammengeschlossen haben und für ihre PMU-Rennen einen gemeinsamen deutsch-französischen Wettmarkt anbieten, wirken sich die Änderungen natürlich auch auf das Wettangebot in den deutschen PMU-Rennen aus. Die Wettkunden werden über das Rennprogramm TrabAktuell und auch Informationsflyer an den Renntagen informiert, welche Wette in welchem Rennen angeboten wird.

      Zudem werden die Rennveranstalter in den deutschen PMU-Rennen am deutschen Wettmarkt weiterhin in allen Rennen die Dreierwette anbieten, so dass die deutschen Wettkunden nicht auf diese beliebte Wettart verzichten müssen. In den Nicht-PMU-Rennen bleibt das Wettangebot im deutschen Totalisator wie bisher bestehen.
      Veränderungen gibt es auch in der französischen Großwette Quinté+ . Um einen Top-Gewinn zu realisieren, muss der Wettkunde ab Donnerstag nur noch die ersten fünf Pferde in der richtigen Reihenfolge vorhersagen. Die vierstellige Zusatznummer, die von einem Zufallsgenerator gezogen wurde, gibt es nicht mehr. Es kommt also nur auf das sportliche Ergebnis an. Anstelle eines täglichen Jackpots rückt nun ein wöchentlicher Jackpot von 500.000 Euro (an jedem Sonntag), für den die ersten fünf Pferde in korrekter Reihenfolge ausreicht. Einmal im Monat wird eine Million Euro als Super-Jackpot ausgeschüttet. Bei Top-Events wie dem Prix d‘ Amerique oder dem Prix de l‘ Arc de Triomphe sowie weiteren großen Rennen sind sogar 2 Millionen Euro „im Topf“. Durch die Maßnahmen winken in der Ordre und Désordre (die ersten fünf Pferde in der korrekten bzw. beliebigen Reihenfolge) doppelt so hohe Gewinne als bisher.

      Die Quinté+-Wette wird täglich bei einem ausgewählten Rennen in Frankreich angeboten. Sie kann in der Wettannahme des Straubinger Rennvereins gewettet werden, ebenso das komplette PMU-Wettangebot auf die Rennen in Frankreich und den angebundenen Partnerländern, sowie alle deutschen und internationalen Pferderennen.

      Das PMU-Wettangebot nach Anzahl der im Rennprogramm angegebenen Startpferde




      trotto.de - Die Pferdewette im Internet!
    • In dieser Beziehung kann man der PMU nichts vorwerfen. Die sind der schlaueste Totoveranstalter der Welt, der das Geld so weit wie möglich wieder unter den Wettern aufteilen will, damit es bei den Einzelnen nicht zuende geht. Deshalb tradionell Zwilling statt Zweierwette, Drilling statt DW. Multi statt Viererwette. Selbst in Quinte wird durch die zahlreichen Nebenränge breit gestreut. Einzel-Grossgewinner, die das Geld dann anderwo investieren, wollen die nicht. Ich finde die Strategie nicht schlecht für neues Publikum. Viel Spass für wenig Geld.
      Kein(e) Witz(e).
    • Für mich sind die von der PMU weit entfernt von schlau. Haben eine Spielwiese für Insider geschaffen. Das überwiegende Geld kommt von Großwettern aus dem Ausland, die den Toto völlig veränderten. Nicht umsonst sind die Umsätze eingebrochen und diesen Vetrauensverlust können sie nie wieder zurückgewinnen. Kein Toto auf der Welt hat sich im Rennen so verändert wie der französische. Diese Lücke hätten sie sofort schließen müssen. Getan haben sie nur etwas und das viel zu spät. Nächstes Jahr wird man ja Zahlen haben. Dann weiß man mehr. Für mich geht es weiter abwärts, weil was sie jetzt konstruiert haben halte ich für absoluten Schwachsinn. Sie haben keine Antworten gefunden. Denken es geht wie früher. Hat Nokia auch gedacht...als das Smartphone auf den Markt kam. Die Kunden wollen lieber SMS auf Knöpfen drücken.
    • Deutschland ist doch Ausland für die PMU. Die PMU hatte doch geschrieben, dass Wetten noch im Rennen verarbeitet werden weil da das ganze Geld von Großwettern aus dem Ausland kommt. Mir ist das relativ egal aus welchem Land. Kein Totounternehmen, außer der PMU, hatte so krasse Veränderungen am Toto im Rennen. Diese Lücke wurde zarghaft bis wenig geschlossen. Nicht umsonst hat auch High Roller sein Wettverhalten geändert. Er wird nicht der einzige Profizocker sein, der wesentlich weniger da investiert. Deshalb geht es für mich weiter abwärts mit den Umsätzen. Sie haben wetten geschaffen, wo man mit Kleingeld nur Kleingeld wiederbekommt. Zieht keinen mehr an in der heutigen Zeit.