Drei Volltreffer für Victor Gentz in Århus

    • Drei Volltreffer für Victor Gentz in Århus

      Nachdem er im anschließenden Interview mit Matteus Lillieborg äußerste, mit gar nicht so großen Erwartungen in Dänemark zweitgrößte Stadt gereist zu sein, wird Victor Gentz die Heimreise aus Århus nach Berlin morgen wohl rundherum zufrieden antreten.

      Beim ersten Treffer mit IRON STEEL (Bild) war durchaus eine gehörige Portion Glück im Spiel, denn für den OSCAR SCHINDLER SL-Sohn tat sich in der Distanz unvermittelt doch noch die Innenkante auf, nachdem sein Steuermann zunächst außen vergeblich nach einer Passage gesucht und dabei A DELICIOUS ONE (Henrik Lonborg) Mitte des Einlaufs gestört hatte. Dieses und die Tatsache, an der letzten Ecke ein paar Pylonen auf der falschen Seite passiert zu haben, quittierte die Rennleitung zwar in Summe mit 1.200 Dkr, beließ den für 56:10 anschlagenden Wallach, der den Piloten TWILIGHT D (Rene Kjaer) in 1:14,8 / 1.800 Meter noch beinahe sicher mit einem Hals abfing, im Gegensatz zu häufig zu konstatierenden deutschen Gepflogenheiten, aber gottlob in der Wertung.



      Nichts zu deuteln - wenngleich aber offenbar zu bestrafen, denn auch hier weist der Rennebricht 2.000 Dkr für Victor Gentz wegen "ureglementet driving" aus - gab es beim zweiten Tagestreffer des Deutschen mit DUGLAS, den er ausgangs des ersten Bogens an die Spitze führte und zuletzt lediglich konsequent daran erinnern musste, dass die Partie noch nicht vorbei ist: in 1:16,0 / 1.800 Meter brannte für den 24:10-Favoriten bis ins Ziel nichts mehr an.

      Nach einem fünften Platz mit HARLEY AS, der aus der zweiten Reihe gar nicht mal so schlecht ins Rennen fand, letztlich aber jegliche Durchschlagskraft vermissen ließ, war Punkt Nummer Drei mit GUSTAVSON BE fällig, der zwar wie befürchtet nicht wirklich Spaß an der engen Linienführung fand, den Konkurrenten letztlich aber läuferisch eindeutlig überlegen war. Eingangs der Gegenseite gab der Mietgendorfer dem für 66:10 angetretenen JULIANO STAR-Sohn den "Marschbefehl" und tauchte im Nu in dritter Spur in vorderster Front auf, "bog" den Wallach in aller Seelenruhe um die finale Kurve und hatte mit Erreichen der Endgeraden dann rasch das stärkste Pferd zur Hand. In 1:15,7 / 1.800 Meter begnügte er sich mit einer halben Länge Vorsprung.

      Drei Punkte und insgesamt 155.000 Dkr für die Besitzer - was etwas mehr als 20.000 € entspricht - das war ein lohnender Beutezug zu den »Wikingern«!
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