Baxter Hill

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      Loser schrieb:

      Mittlerweile gewinnt man den Eindruck das man ohne Rechtsbeistand hier überhaupt nichts mehr schreiben sollte... :(

      Ist doch ein (Meinungs)forum hier und ich habe mit diesem "Seitenhieb" niemanden beleidigt oder angegriffen ( was sollte ich auch gegen Sie haben ???)

      Und wenn Sie den Zusammenhang mit Baxter Hill nicht erkennen :whistling:

      Ich als Wetter habe 2 mal mit ihm Wetten verloren, einmal als Gegner mit verbotenen Mittel und einmal als Pferd was man nicht wieder erkennen konnte...

      Was anderes als hier mal was loszuwerden kann ich nicht machen...
      Niemand fühlt sich angegriffen, wir jedenfalls nicht. Und: natürlich haben wir intern über das Azimut-Titelbild diskutiert, sind aber genau aus dem Grund, dass es nichts mit den im Dezember ja schon bekannten Ergebnissen anderer Dopingproben zu tun hat, zu dem Schluss gekommen, es so zu bringen. Im Übrigen wurde im Rahmen der Breeders Crown-Nachbetrachtung das Thema Doping angegangen.

      Aber wenn Sie ehrlich sind: Sie tun nichts anderes, als unterschwellig zu unterstellen, dass unter Umständen auch Azimut, um den allein es beim Titel ging, weil er die Breeders Crown gewonnen hat und in einem großen Beitrag in TrabInside/Januar über seinen Vater Odessa Santana eine gewisse Rolle spielt, möglicherweise auch nur mit Hilfe unlauterer Mittel zum Erfolg gekommen sein könnte. Obwohl auch von ihm eine Probe genommen worden war, und die hat nun einmal kein ungewöhnliches Ergebnis gebracht.

      So etwas halten nicht nur wir (siehe Beitrag Nr 94 Gruber) für bedenklich und, wenn man den Bogen ganz weit spannt, sogar für Geschäftsschädigend. Denn was ist, wenn ein Stutenhalter plötzlich nicht mehr zum Odessa Santana ginge, weil er aufgrund der von Ihnen veröffentlichten "persönlichen Meinung" auf einmal unsicher geworden ist?

      Wir wollen Ihnen Ihre Ansichten und das Kundtun derselben bestimmt nicht untersagen, möchten in diesem Zusammenhang aber nicht, auch nicht auf Umwegen, einbezogen werden. Bitte respektieren Sie das.
    • Wenn ich heutzutage Trabertrainer wäre und mich unter Umständen einem solchen, tatsächlich existensbedrohenden, Vorwurf aussetzen müsste, dann hätte ich schon längst eine Webcam im Stall hängen! Vierundzwanzig Stunden Aufzeichnung und bei enem Dopingfall den Ermittlungsbehörden zur Verfügung gestellt! Kostet nicht die Welt, könnte aber erheblich zur Aufklärung beitragen!
      Egal wie die Geschichte ausgeht, ein leichter, vielleicht völlig unbegründeter Schatten wird sich leider über Herrn Franzls Vita legen! Sehr schade, wie ich finde bei diesem sympathischen Sportsmann!
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      TrabInside schrieb:

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      Loser schrieb:

      Mittlerweile gewinnt man den Eindruck das man ohne Rechtsbeistand hier überhaupt nichts mehr schreiben sollte... :(

      Ist doch ein (Meinungs)forum hier und ich habe mit diesem "Seitenhieb" niemanden beleidigt oder angegriffen ( was sollte ich auch gegen Sie haben ???)

      Und wenn Sie den Zusammenhang mit Baxter Hill nicht erkennen :whistling:

      Ich als Wetter habe 2 mal mit ihm Wetten verloren, einmal als Gegner mit verbotenen Mittel und einmal als Pferd was man nicht wieder erkennen konnte...

      Was anderes als hier mal was loszuwerden kann ich nicht machen...
      Niemand fühlt sich angegriffen, wir jedenfalls nicht. Und: natürlich haben wir intern über das Azimut-Titelbild diskutiert, sind aber genau aus dem Grund, dass es nichts mit den im Dezember ja schon bekannten Ergebnissen anderer Dopingproben zu tun hat, zu dem Schluss gekommen, es so zu bringen. Im Übrigen wurde im Rahmen der Breeders Crown-Nachbetrachtung das Thema Doping angegangen.
      Aber wenn Sie ehrlich sind: Sie tun nichts anderes, als unterschwellig zu unterstellen, dass unter Umständen auch Azimut, um den allein es beim Titel ging, weil er die Breeders Crown gewonnen hat und in einem großen Beitrag in TrabInside/Januar über seinen Vater Odessa Santana eine gewisse Rolle spielt, möglicherweise auch nur mit Hilfe unlauterer Mittel zum Erfolg gekommen sein könnte. Obwohl auch von ihm eine Probe genommen worden war, und die hat nun einmal kein ungewöhnliches Ergebnis gebracht.

      So etwas halten nicht nur wir (siehe Beitrag Nr 94 Gruber) für bedenklich und, wenn man den Bogen ganz weit spannt, sogar für Geschäftsschädigend. Denn was ist, wenn ein Stutenhalter plötzlich nicht mehr zum Odessa Santana ginge, weil er aufgrund der von Ihnen veröffentlichten "persönlichen Meinung" auf einmal unsicher geworden ist?

      Wir wollen Ihnen Ihre Ansichten und das Kundtun derselben bestimmt nicht untersagen, möchten in diesem Zusammenhang aber nicht, auch nicht auf Umwegen, einbezogen werden. Bitte respektieren Sie das.
      Erstens haben sie mit Ihrer Reaktion völlig Recht. Es wird versucht, auf schlau zu machen, ohne Hintergründe (vermute ich) zu kennen, nur um sich mal wieder einmal zu Wort zu melden. Mir fällt nämlich auf, das wenn man Kommentaren von Loser entgegen tritt, sofort der Schwanz eingezogen wird und das geschriebene relativiert wird.
      Zweitens sollten sich auch mal einige andere im voraus Gedanken machen, bevor sie einen auf schlau machen. Solche undurchdachten Statements können wirklich eine Lawine ins rollen bringen, die man durchaus vermeiden könnte.
      Jeder Mensch ist etwas wert !

      Und sei es auch nur als abschreckendes Beispiel !
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      veteran schrieb:

      Wenn ich heutzutage Trabertrainer wäre und mich unter Umständen einem solchen, tatsächlich existensbedrohenden, Vorwurf aussetzen müsste, dann hätte ich schon längst eine Webcam im Stall hängen! Vierundzwanzig Stunden Aufzeichnung und bei enem Dopingfall den
      Ich kenne ein Trainer aus Berlin,dessen Derbystarter sogar Nachts durch einen Pfleger bewacht wurde.Dieser hat auf dem Stallgang geschlafen,eine Woche lang.
      Manche haben Glück wenn es um Geld geht. Andere haben Glück in der Liebe
      Ich habe nur Glück im Unglück
    • Ihnen gegenüber mein lieber Bergkönig, ziehe ich gewiß NICHT den "Schwanz" ein, da müssen schon andere kommen.

      Hatte Sie anfangs mit einem "Namensvetter" verwechselt wo ich annahm er sei es.

      Mehrfach hatte ich Ihnen schon angeboten etwaige Zwistigkeiten anderweitig auszutragen (PN)wenn Ihnen danach ist, bin nämlich der Meinung das es den Rest des Forums nicht die Bohne interessiert...

      @ Trabinside...Zu Azimut:

      Nein, das habe ich und wollte ich nicht unterstellen (!), war ausschließlich auf den Fahrer bezogen -

      Punkt








      Heute beginnt der Rest deines Lebens..., mach das Beste daraus :thumbup:
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      severin schrieb:

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      veteran schrieb:

      Wenn ich heutzutage Trabertrainer wäre und mich unter Umständen einem solchen, tatsächlich existensbedrohenden, Vorwurf aussetzen müsste, dann hätte ich schon längst eine Webcam im Stall hängen! Vierundzwanzig Stunden Aufzeichnung und bei enem Dopingfall den
      Ich kenne ein Trainer aus Berlin,dessen Derbystarter sogar Nachts durch einen Pfleger bewacht wurde.Dieser hat auf dem Stallgang geschlafen,eine Woche lang.
      ...der dann sogar einen derby-vorlauf gewann....also der trainer samt pferd oder umgekehrt, nicht der pfleger...viva, viva las vegas...
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      Loser schrieb:




      @ Trabinside...Zu Azimut:

      Nein, das habe ich und wollte ich nicht unterstellen (!), war ausschließlich auf den Fahrer bezogen -
      das nehmen wir Ihnen ab und bedanken uns im Namen aller für diese Klarstellung. Aber Sie sehen auch, wie sich so etwas entwickeln kann, zumal Sie den angeblichen "Zusammenhang" zwischen dem Titelbild und dem Baxter Hill-Vorfall auch noch per Smiley hervorhoben und gleichzeitig unterstellten, wir hätten ihn nicht erkannt. Aber nichts für Ungut.
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      MM WOR schrieb:

      Find es immer nett wenn Besitzer, Trainer usw. auf die Zocker schimpfen.
      Schon mal das Geschäftsmodell Pferderennsport angesehen? Lebt von Wetten...
      Wenn die Besitzer ein anderes Geschäftsmodell auf die Beine stellen (öffentliche Zuschüsse, Sponsoren usw.), dann können sie ja die Wetter verjagen. Bislang sollten sie das eher nicht tun.
      Kommt mir vor wie ein Bäcker der sagt: "ist mir doch egal, ob den Kunden meine Brezen schmecken, kann die Leute nicht ausstehen".
      Woher haben Sie Ihre Unterscheidung ?
      Ich behaupte mal bis vor 8 Jahren kam 60% des Bahnumsatzes von Besitzern und deren Umfeld. Also schimpfen die auf sich selber ? Geile Theorie. Im speziellen würde ich Ihnen gratulieren, wenn Sie 10% der Wetteinsätze dieses 'netten Besitzers' jemals getätigt hätten.

      Gerade Hermann erklären zu wollen was Finanzströme bedeuten, ist die Quadratur des Kreises. (Insider werden das verstehen)




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      MM WOR schrieb:

      Find es immer nett wenn Besitzer, Trainer usw. auf die Zocker schimpfen.
      Schon mal das Geschäftsmodell Pferderennsport angesehen? Lebt von Wetten...
      Wenn die Besitzer ein anderes Geschäftsmodell auf die Beine stellen (öffentliche Zuschüsse, Sponsoren usw.), dann können sie ja die Wetter verjagen. Bislang sollten sie das eher nicht tun.
      Kommt mir vor wie ein Bäcker der sagt: "ist mir doch egal, ob den Kunden meine Brezen schmecken, kann die Leute nicht ausstehen".
      Sch... ich weiss nicht wie ich das zweite Zitat wieder weg kriege.
    • @ Stall Germania
      Wie Chapeau FH bereits schrieb hat der ganze Fall eine moralische Bedeutung. Einen Wirkstoff wie Gabapentin, der zum einen für die Verwendung bei Pferden nicht zugelassen ist und zum anderen beim Pferd auf die Psyche wirkt ( es z.B. gefügiger macht) und als Schmerzmittel wirkt (siehe Artikel aus der Zeitschrift St. Georg), ist m.E. nicht nur zutiefst verwerflich sondern einfach nur widerwärtig!

      Und den großen Unbekannten der einen persönlich schaden will als Schuldigen anzunehmen halte ich für genauso surreal wie den Glauben an den Weihnachtsmann.

      Wenn Sie als betroffener Besitzer aber tatsächlich an den Unbekannten glauben und auch den Aussagen ihres Trainers uneingeschränkt vertrauen, stellt sich mir die Frage warum Sie oder Ihr Trainer dann nicht umgehend, nachdem der gefundene Wirkstoff feststand und klar war das die Anwendung dieses Wirkstoffs für Pferde nicht zugelassen ist, Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet haben. Nach § 303 StGB wäre die Gabe dieses für Pferde nichtzugelassenen Wirkstoffs eine Sachbeschädigung (§303 StGB - Pferde sind rein rechtlich leider immer noch eine Sache) da er durchaus geeignet ist dem Pferd Schaden zuzufügen und wegen Dopings(§ 3.1b TierSchG). Wenn Sie das getan und dann auch öffentlich kommuniziert hätten, hätte das ein Zeichen in Hinblick auf Ihren Wunsch der lückenlosen Aufklärung gesetzt und damit Ihren Beteuerungen mehr Glaubwürdigkeit verliehen. Viele Spekulationen wären bereits im Vorfeld vermeidbar gewesen. Denn in dem Fall hätten die meisten das Ermittlungsergebnis der Behörden abgewartet.

      Stattdessen hat Ihr Trainer darauf verzichtet sich dazu im Einzelnen zu äußern und ihn entlastende Sachverhalte zur Klärung beizutragen. Diese Handlungsweise würde vermutlich vor Gericht als sog. Anscheinsbeweis (juraforum.de/lexikon/anscheinsbeweis) als Indiz seiner Schuld gewertet werden und für eine Verurteilung ausreichen. Insofern ist es auch nicht verwunderlich, dass dieses Verhalten von einigen Usern als Schuldanerkenntnis gewertet wird. Zumal Herr Franzl in Sachen Doping (auch in Zuchtrennen wo standardmäßig beprobt wird) nicht zum ersten Mal auffällig geworden ist.

      Im Übrigen ist die Aussage dass man sich als Trainer/Besitzer beim besten Willen nicht erklären kann wie der gefundene Wirkstoff ins Pferd gekommen ist und das dies nur ein unbekannter Dritter gewesen sein kann so alt wie es Dopingproben im Rennsport gibt. Und genauso lange wird diese Äußerung belächelt und ins Reich der Märchen verwiesen. Ernst zu nehmende Bestrafung der Verantwortlichen gab es weder früher noch heute. Die Strafen waren und sind lächerlich und es wird nach wie vor von Seiten des Verbandes nicht zwischen einer unachtsamen Medikation und dem Doping ohne therapeutischen Nutzen und/ oder nicht für Pferde zugelassene Wirkstoffe die zudem schädigende Wirkung fürs Pferd haben können unterschieden. Der einzige Unterschied zu früher besteht nur darin, dass ein solcher Vorfall den Betroffenen früher zumindest peinlich war

      Der HVT ist seiner Pflicht als Aufsichtsorgan wie schon so oft nur unzureichend nachgekommen. Für die Einhaltung der Vorschriften des Tierschutzgesetzes zu sorgen gehört nach eigener Satzung zu seinen Aufgaben die er selten in angemessener Form erfüllt. Er und seine Funktionäre verhängen zwar im Zweifel drastische Strafen unter dem Label „Tierschutz“ (z.B. im Fall Havenström vor einigen Jahren) oder bei Verwendung unerlaubter Ausrüstungsgegenstände aber bei Doping mit Wirkstoffen die dem Pferd eher schaden als nützen, schaut er lieber weg – zumal wenn es namhafte Aktive betrifft.

      Wenn der HVT die Einhaltung des Tierschutzes, wie es die Satzung vorschreibt, ernsthaft verfolgen würde wäre es seine Pflicht bei echtem Doping (nicht bei unachtsamer Medikation) Anzeige wegen Verstoß gegen §3.1b Tierschutzgesetz (Doping) zu erstatten. Auch wenn dieses Vergehen dort nur als Ordnungswidrigkeit nach § 18.4 mit einer Strafandrohung von max. 25000,-€ geahndet werden kann, wäre es eine Warnung für diejenigen die die Anwendung solcher Mittel in Erwägung ziehen und es würde nach außen dokumentieren das der Tierschutz in der Satzung und dem gesamten TRS mehr ist als eine Floskel zur besseren Außendarstellung ist