City Guide

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    • Auch ich darf dem Berliner Rennverein mein Kompliment aussprechen. War am Montag zu einem völlig normalen PMU-Renntag nach Berlin gereist. Unsere Boxen waren sauber, versiegelt und es lagen zwei Strohballen darin. Besser geht es nicht. Da ein Pferd für die Pre-Race ausgewählt wurde hatten wir sogar für uns eine „kostenlose Bewachung“. Dieser Aufwand ist vielleicht in anderen Ländern Standard, aber Berlin steht diesen in keinstem nach. Da kann es keine Ausreden geben.
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      Puchi schrieb:

      Es gibt seit Jahren einen Boxenplan in Berlin und sogar Strafen, wenn man sein Pferd woanders hinstellt. Unterschreiben kann man wohl auch, wenn man das Pferd nach der Entnahme anbindet.
      Btw haben alle grob gerechneten 50 anderen Beprobten an dem Wochenende das gleiche "Problem". Eine verunreinigte Box ist mit dem neuen System in Berlin quasi ausgeschlossen. Danke auch dafür an den Verein, der einiges an Mehrarbeit und Kosten auf sich nimmt!
      Es ist nicht zu fassen !

      Es gibt in Berlin nicht seit Jahren einen Boxenplan !!!
      das ist ein Stallplan ohne konkreter Zuweisung einer Box .

      Es geht nicht um Unterschreiben sondern um eine lückenlose Überwachung der Beprobung anhand der Durchführungsbestimmungen.!!

      Natürlich auch mein Dank an den Rennverein das er sich weiterentwickelt hat.

      Nur sollte er dann auch sein Personal schulen wie saubere Boxen herzustellen sind.

      Trotzdem das wir kritische Kunden sind, hatten wir noch Verunreinigungen mit Futter an der Tränke der Box !!

      Da haben wir gleich den nächsten Punkt: Was macht die Tränke in der Box ?

      Wir haben uns diesmal nicht Beschwert, denn der gute Wille war zu erkennen und das Risiko eines Abgabeschluß iniziert durch den Tierarzt zu bekommen war uns zu groß.

      Ausgeschlossen ist in Berlin immer noch gar nichts !!

      Vielleicht sollte man die Wollhandschuhe bei der Beprobung ausziehen.

      Aufgrund welches Paragraphen der TRO bekommt man den diese Strafen ?? oder wieder nur alles Fak !
    • Wenn man das hier so liest, muss man ja unweigerlich denken, die schlimmen Substanzen fliegen in Berlin durch die Luft oder gelangen durch "kontaminierte" Boxen ins Pferd. Aber weil ich heute gerade einen Columbo im Fernsehen hatte, vermute ich eher den unbekannten Dritten, der den Pferden das verabreicht. Oder hat wieder jemand in die Box gepinkelt? ?( Wieviel Tassen Kaffee müsste ein Mensch trinken, damit das von ihm ausgeschiedene Koffein im Stroh (welches von jedem Pferd selbstverständlich gern gefressen wird) im Pferd nachweisbar ist?

      Und übrigens war City Guide auch in Gelsenkirchen positiv. Vielleicht liegt es am Rechtskurs?

      @zuperte
      Hat die Tränke etwa funktioniert?
    • Nein, aber ohne die Ecken der Tränke hätte man auch sicher das Futter beseitigt.

      Generell sollten Gästeboxen keine Tränken haben.

      Berlin hat es immer noch nicht geschafft sauber zwischen Gästeboxen und Dauerbewohner in seiner Anlage zu trennen.

      Hamburg hat seine Rennbahn von Dauerbewohnern bereinigt Das dient auch dem Tierwohl.

      Auf allen Rennbahnen die ich in Frankreich besucht habe gab es keine Dauerbewohner dafür aber Parkplätze für die Pferdetransporter.

      Vielleicht auch ein Model für Berlin.
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      zuperte schrieb:

      Nein, aber ohne die Ecken der Tränke hätte man auch sicher das Futter beseitigt.

      Generell sollten Gästeboxen keine Tränken haben.

      Berlin hat es immer noch nicht geschafft sauber zwischen Gästeboxen und Dauerbewohner in seiner Anlage zu trennen.

      Hamburg hat seine Rennbahn von Dauerbewohnern bereinigt Das dient auch dem Tierwohl.

      Auf allen Rennbahnen die ich in Frankreich besucht habe gab es keine Dauerbewohner dafür aber Parkplätze für die Pferdetransporter.

      Vielleicht auch ein Model für Berlin.
      die besagte bereinigung der Dauerbewohner der Trabrennbahn in Bahrenfeld, und auch die Entlassung von Barbara Filter, hat der Bahn mindestens 15-20 Startpferde gekostet. Es war immer sehr sehr schön und familiär auf der Bahn, ob bei Mijo Ivic, remmi oder Günter Schippmann. Wir waren die letzten Mohikaner. Aber leider zu viel des guten. Viele haben auch dadurch aufgehört.
      Aber wem interessiert es heute noch ?
      Mehr Schäden kann der Sport ja fast auch nicht mehr haben .
      LG
      Adi
    • Zuperpe schrieb:
      Nein, aber ohne die Ecken der Tränke hätte man auch sicher das Futter beseitigt.

      Generell sollten Gästeboxen keine Tränken haben.

      Berlin hat es immer noch nicht geschafft sauber zwischen Gästeboxen und Dauerbewohner in seiner Anlage zu trennen.

      Hamburg hat seine Rennbahn von Dauerbewohnern bereinigt Das dient auch dem Tierwohl.

      Auf allen Rennbahnen die ich in Frankreich besucht habe gab es keine Dauerbewohner dafür aber Parkplätze für die Pferdetransporter.




      Meine Meinung:
      Warum wird in Berlin so viel negativ bewertet?
      Meine Erfahrungen aus Berlin waren sehr positiv, meine zugeteilte Gastbox war:
      sauber, es war ein neuer Ballen Stroh drin, und sie war versiegelt, auf Wunsch auch Späne.
      Klar es gab eine Tränke in der Box, aber diese war abgestellt und der Futtertrog war sauber.
      Also was gibt es da zu beanstanden???
      Zum Thema Parkplätze, egal auf welcher Rennbahn ich zu Gast gewesen bin, ob in Schweden, Dänemark, Schweiz oder Frankreich, überall wurde zum Ausladen vor den Stall gefahren und danach wurde der Transporter auf einen zugewiesenen Parkplatz außerhalb der Stallungen geparkt.
      Absolut normal, und es brauchte noch nicht einmal ein Pfand (wie in Berlin üblich), erhoben zu werden.
      Alles eine Sache der Disziplin

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Equsana ()

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      Carola Reckzeh schrieb:

      Es gibt Gäste, die sich bei den "Dauerbewohnern" richtig wohl fühlen. ;)
      und
      @Adidas
      Wohlfühlen ist sicher kein Rechtkriterium.

      Mit Der Starterangabe entsteht ein Rechtsgeschäft zwischen Rennverein und Trainer und Besitzer nach den Rahmenbedingungen der TRO.

      Für die Dopingverfolgung muss dieses sauber und ordentlich geregelt sein.

      Auch Dauerbewohner verabreichen ihren Pferden Medikamente und schon ist das Risiko da.
      Will man als Dauerbewohner Schuld an einen Dopingverfahren haben oder sich dem Risiko aussetzen, doch wohl besser nicht.

      By the way,

      auch ich habe mich in Remmis Stall und Stahlstube immer wohl gefühlt. Doch hier geht es um etwas anderes und da ist die Vermixung Dauerbewohner /Gäste ein Problem . Sauber getrennt, kein Problem.
    • Nachdem jetzt die nachgewiesene Substanz "Oxytetracyclin" (ein Breitband-Antibiotikum) bekannt gemacht wurde:

      Es handelt sich offensichtlich nicht um sog. "hartes" Doping.

      Mögliche Erklärungen (?):
      Nachweis des Medikamentes nach überaus langer Zeit, da verbessertes Nachweisverfahren
      verkehrte Anwendung wegen Unachtsamkeit (zB Futter verwechselt)
      trotz erst kürzlicher Anwendung dennoch gestartet
      etc
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      Mops schrieb:

      Es benötigt einheitliche Regeln in Europa.

      Oxytetracyclin ist in Deutschland positiv erlaubt, wenn jede Behandlung ins Medikamentenbuch eingetragen wird
      Oxytetracyclin ist in Frankreich erlaubt ohne Eintrag
      Oxytetracyclin hat in Schweden eine Karenstider von 96 h
      wie es in Holland, Belgien, Schweiz, Österreich aussieht...keine Ahnung - jedes Land hat eigene Regeln

      Die Nachweiszeit von Oxytetracyclin long acting Präparaten beträgt für die Injektionsstelle 23 - 35 Tage.
      Die Karenzzeit ist deutlich länger anzusetzen

      Der Pferdehandel, Transport, Training ist mittlerweile grenzüberschreitend
      Bei welchen Erkrankungen wird dieses Mittel gegeben?
    • Mittwoch, 14. November 2018
      Dopingfall gem. § 93 Abs. 1b / 1. Spiegelstrich


      Wegen eines Dopingfalles gem. § 93 Abs. 1b / 1. Spiegelstrich (nach B-Probe) wird das Pferd
      „City Guide”, H gez. 2015 v. Love You a. d. Crys Dream
      Renntag: 23. 09. 2018, 12. Rennen – Gasthaus Tafelrunde BC
      Rennverein: Berliner Trabrenn-Verein e. V.
      Besitzer: Gerrits Recycling Group BV
      Trainer: Erwin Bot
      vollständig aus der Platzierung genommen. Alle nach diesem Datum erzielten Rennpreise und Platzierungen werden ebenfalls aberkannt.
      Festgestellte Substanz: Oxytetracyclin
      Dies betrifft den Start am 23. 09. 2018. Die Platzierung wurde bereits im Zusammenhang
      mit der Dopingprobe Code Nr. 10032958 vom 9.09.2018 geändert. (TRK 44/2018)
      :
      Nichts muß so sein, nur weil es immer so gewesen ist ?!?
    • Aktenzeichen: RA-D 05/2018„City Guide“ U r t e i l
      In dem Ordnungsverfahrendes Hauptverbandes für Traberzuchte.V. (HVT) gegen Herrn Erwin Bot, hat der Doping-Rennausschuss beim Hauptverband für Traberzucht e.V. (HVT) in der Besetzung Dr. Dirk Lentfer als Vorsitzender, Hannes Sporer und Mana Janecke als Beisitzer auf die mündliche Verhandlung vom 27. 03. 2019 folgendes Urteil verkündet:

      Der Antragsgegner wird wegen Verstoßes gegen § 22 lit. b), § 93 Abs. 1 lit. a), lit. b), Abs. 2., 6. und 7. in Verbindung mit § 135 Abs. 2 lit. j) TRO ein Ordnungsmittel gem. § 141 Abs. 3 lit. b) TRO in Form einer Geldbuße von 2.500 Euro und ein Fahrverbot von einem Monat festgesetzt. Ferner wird gegen den Antragsgegner wegen Verstoßes gegen § 22 lit. i) in Verbindung mit § 135 Abs. 2 lit. z) TRO ein Ordnungsmittel gem. § 141 Abs. 1 lit. a) TRO in Form einer Geldbuße von 500 Euro festgesetzt. Die Kosten des Verfahrens trägt der Antragsgegner. Der Streitwert wird auf 4.000 Euro festgesetzt. Das Urteil ist rechtskräftig. Das Fahrverbot wird in der Zeit vom 15. 06. 2019 bis 14. 07. 2019 vollzogen.

      Aktenzeichen: RA-D 07/2018„City Guide“ U r t e i l

      In dem Ordnungsverfahrendes Hauptverbandes für Traberzuchte.V. (HVT) gegen Herrn Erwin Bot, hat der Doping-Rennausschuss beim Hauptverband für Traberzucht e.V. (HVT) in der Besetzung Dr. Dirk Lentfer als Vorsitzender,Hannes Sporer und Mana Janecke als Beisitzerauf die mündliche Verhandlung vom 27. 03. 2019 folgendes Urteil verkündet:

      Die Anträge des Antragstellers werden zurückgewiesen.Die Kosten des Verfahrens trägt der Antragsteller. Der Streitwert wird auf 3.500 Euro festgesetzt. Das Urteil ist rechtskräftig
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      mauritz schrieb:

      Solange der HVT keine Staatsanwaltschaft einschaltet,interessiert das niemanden-
      Das wird die Staatsanwaltschaft ausnahmsweise nicht interessieren, weil

      Oxytetracyclin ist ein Antibiotikum und in Deutschland erlaubt, wenn die Behandlung ins Medikamentenbuch eingetragen wird !!

      Dies wurde wohl unterlassen / vergessen.

      Es handelt sich offensichtlich nicht um sog. "hartes" Doping, sondern medizinische Behandlung.

      Dennoch die Strafe: gesamt 3.000 € und 1 Monat Fahrverbot

      Im Vergleich dazu:

      Strafe Franzl:
      „hartes“ Doping mit nicht zugelassenem Human_präparat:
      Geldbuße von 2.500 € sowie ein Monat Fahrverbot

      Verständnisloses Kopfschütteln ist zu wenig, Kotzen über solches Franzl_Urteil eher

      Wie hiess es noch: Einige sind „gleicher“
    • es gibt bei Anwendung von OTC keinen (Straf) tatbestand der von Staatsanwalt zu verfolgen wäre.

      Dass hier "Doping" definiert wird liegt nur an den uralten dt. HVT Dopingbestimmungen.

      Der Elvis hat doch Recht.... ist doch keine Verhältnismässigkeit mehr. Wenn Bot 3000 zahlen muss dann hätte Franzl das Zehnfache aufgebrummt werden müssen.

      Aber es gibt ja vielleicht Aspekte, die für eine exorbitant milde Bestrafung des Franzl sprechen.
      Wir wissen das nur nicht, sondern nur der HVT oder Dopingausschuss