Die neue Ausgabe

    • @Chapeau: vollste Zustimmung. Nur sind wir dann wieder bei Ausgangspunkt der Diskussion. Wofür, wenn überhaupt, trägt der HVT die Schuld? Oder sind es doch andere? Das Beispiel Trabreiten zeigt es. Soweit ich mich erinnere, hat der HVT die Voraussetzungen geschaffen, dass jegliche Reiter(innen), die in anderen Sportarten aktiv sind, problemlos und ohne Lehrgang o.ä. die Trabreitlizenz erhalten. So ist es z.B. sogar bei Ronja gewesen. Eine Grundlage wurde also geschaffen, mitunter auch genutzt, aber die betreffenden Aktiven sind überwiegend wieder verschwunden. Weil es wieder Mal der HVT es nicht gepackt hat, oder vielleicht doch, weil nicht alle Rennvereine ihr Trabreitangebot aufrechterhalten oder sogar erweitert haben? Kennen Sie viele Reitställe, die schon einmal eine Einladung zum Rennbahnbesuch vom Veranstalter erhalten haben? Vielleicht mal ein entsprechender Motto-Tag mit hunderten von Gästen aus dem Metier? Irgendwelche bleiben immer hängen. Ich weiß bloß nichts von solchen Aktivitäten. Öffentlichkeitsarbeit besteht eben nicht nur aus Ponyreiten und der Hüpfburg an Großrenntagen. Vielleicht liegt die Misere auch daran, dass die Trainer/deren Verband in diesem Bereich nicht genug tun? Es gibt so viele Baustellen und so viele gute Ideen und auch nachdenkende Menschen im TRS. Ich werde bloß das Gefühl nicht los, dass es nicht möglich ist, sie produktiv zusamenzubringen.
    • Reiten und zugleich racen , bin überzeugt, dass es vielen Mädchen total gefallen würde!
      Man müsste mit Ronja eine grosse Werbekampagne starten, begleitet von allen Medien dual und digital um im modernen Sprachgebrauch zu bleiben! Bin mir sicher, dass es was bringen würde. Müsste halt jemand in die Hand nehmen. Wenn nicht mit Ronja, mit wem dann!!
    • Es ist wie überall: was nutzt das Einbringen guter Ideen oder sogar Konzepten, wenn nur diejenigen diese gut finden, die lediglich die Kompetenz zu bestenfalls kosmetischen Veränderungen haben? Und auch wenn man denjenigen kostenfrei den Hintern hinterhertrüge, es landet "unten" in irgendwelchen Schubladen und wäre "oben" immer noch nicht genehm.

      Das mit dem Rettungsring ist mehr als passend. IIiiihhh... die doofen Reiter! Bäähhhh... dieses blöde Trabreiten! Paaahhh... diese affigen Minitraber! Fahrsportler? Pfffft.. diese Trampeltierkutscher? Galopper? Geh mir bloß weg mit denen!

      Zu so viel Arroganz und Ignoranz, auch im persönlichen Umgang mit denjenigen, die versuchen bzw. versucht haben, Ideen und Konzepte einzubringen, fällt mir nichts mehr ein.
    • für mich ist es bezeichnend für den Zustand der deutschen Trabrennvereine, dass man sich noch nicht mal zeitnah auf eine Reduzierung der Abzüge in den Wettarten Sieg und Platz/Place einigen kann

      an sich müsste man nur noch in Straubing und Magdeburg in diesen Wettarten Einsätze tätigen

      verzichtet doch in Mariendorf auf den ein oder anderen Jackpot und KÜRZT endlich die Abzüge mit allen anderen Rennvereinen in Deutschland - oder scheitert es vielleicht gar nicht an Mariendorf ?
    • Ehe man überhaupt weiter darüber nachdenkt, wie man neues
      Publikum, Wetter und Besitzer nachhaltig auf eine deutsche Trabrennbahn
      bekommt, um die sich in Zukunft eher noch verschärfende Fluktuation bei Wettern und Besitzern auszugleichen,
      müßten Millionen und Abermillionen in eine neue Infrastruktur,
      technisches Equipment und dann noch ins Wettgeschäft gesteckt werden.

      Oder ist man wirklich der Meinung, eine bspw heutige Trabrennbahn in Gelsenkirchen würde
      nachhaltig Wetter und Publikum auf den Asphalt, bzw. in eine marode reine Zockertribüne ( nicht
      von mir, sondern geprägt von Herrn Hansch in einer Gelsenkirchen Doku, stimmt aber trotzdem)
      konzipiert für rd. 10.000 Besucher, locken ?
      Wenn es selbst die Eingefleischten nicht mehr dort hinzieht.

      Grün in vielerlei Beziehung ist heutzutage angesagt, und zusätzlich Charme und Atmosphäre,
      zumindest im Sommer, findet man in Düsseldorf, Köln und Hoppegarten bspw.

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    • @Highroller
      Was klappt denn im SW Rennsport?
      Steuerbefreiung? Mein bisheriger Wissensstand ist das diese Anfang der 70er abgeschafft wurde.
      Danch wurde die ATG gegründet, Monopol im Wettgeschäft und zentrale organisation dessen.

      Ich kann mir auch keine Nation vorstellen in der heute noch Volksvertreter mit der Begründung Kulturgut
      den BESITZ von Rennpferden aus Steuergeldern subventionieren dürften.
      In D werden Rennbahnen beendet wenn man aus dem Gelände einem besseren kommunalen Ertrag erzielen kann. In Frankreich hat man Millionen an Subventionen gestoppt durch den höheren MwSt Betrag.
      Für das Gros der Bevölkerung kommt Kita vor Kulturgut. Oder dem "Sport der Könige" wie sich der Galopp jahrzehntelang bezeichnete. Es wird niemals eine Mehrheit geben um Kaffe Baronen wie Herz oder Jakobs Rennpferde zu subventionieren. Das wäre die Wahrnehmung in der Bevölkerung.

      Trabreiten bräuchte man doch ganz einfach nur veranstalten, wenn es z.b. im Reiterlager soviele Interessenten an der Sportart gibt.
      Am Sport als solchen. Unabhängig von Rennpreisen aus Wettumsätzen.
      Wenn man den Sport als Sport vermarktet braucht ja auch nichts drüberstehen. Dann könnte wie in allen wöchentlichen Basis Turnieren eine kleine finanzielle Anerkennung und eine schöne Schleife für die Basis reichen.
      Reiten und racen würde mit Sicherheit vielen Mädchen gefallen, da stimme ich zu.
      Auch das bei Superstar Ronja in Fr Millionen gewettet werden.
      Aber ohne Wettumsätze würde selbst der Superstar wieviel eigene Trabreitsport Pferde unterhalten?
      Was Traber, selbst jung und gesund den Mädels wert sind dafür kann keiner züchten, kein professioneller Austragungsort erhalten werden, keine Leistungszentren.
      Ohne Rennpreise aus Wettumsätzen ist der Traber als Zuchtobjekt egal ob vor dem Wagen oder unterm Sattel..... vl. etwas drastisch gesagt......chancengleich den Töltponys.
      Reiten ist Sport aber fürs Racen auf Rennbahnen statt Wiese braucht es den Wetter der darauf Geld setzen soll. Der will ein professionelles Produkt.
      Da liegen die Versämnisse und Stellschrauben. Aber ohne Geld kann man mittlerweile daran kein großes Rad mehr drehen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von pneuki ()

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      pneuki schrieb:

      Was klappt denn im SW Rennsport?
      Steuerbefreiung? Mein bisheriger Wissensstand ist das diese Anfang der 70er abgeschafft wurde.
      Danch wurde die ATG gegründet, Monopol im Wettgeschäft und zentrale organisation dessen.

      Ich kann mir auch keine Nation vorstellen in der heute noch Volksvertreter mit der Begründung Kulturgut
      den BESITZ von Rennpferden aus Steuergeldern subventionieren dürften.
      Ich weiß , dass die Steuerbefreiung wieder abgeschafft wurde in Schweden . Sie war aber am Anfang eine Hilfe . Es werden so viele Steuergelder sinnlos verschwendet , dass es einen Versuch wert wäre .

      Alles was das Wettgeschäft betrifft sind wir eh auf einem Nenner . Den Beitrag 48 unterschreibe ich sofort . Bloß ohne Pferde keine Wetten , dass ist mal klar . Für mich nicht wichtig , weil man wettet eh im Ausland , weil dort die Bedingungen stimmen / besser sind wie Takeout , Pools , Jackpot ect.
      Alle sagten : Das geht nicht. Dann kam einer , der wusste das nicht und hat's gemacht .
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      Heron schrieb:

      (...)Dann ist der Interviewte im 1. Bogen schwer von den Beinen gekommen. Für mich gehörte er schon an den Turm.
      Folgt jetzt mir großem Abstand hinter dem Feld. Wenn ich in den nächsten Tagen Post von Ihnen bekommen habe,
      mache ich mir aber ein Bild, wo er am Ende eingekommen ist. Es gibt sie ja - die Vollbomber, die auch nach 100 m
      Startfehler noch gewinnen. Im Feld ist ja auch nicht mehr viel Klasse...

      (...)
      Herrlich geschrieben! :D :D :D
      Trennen Sie Ihr Geld von Ihren Emotionen, bevor Ihre Emotionen Sie von Ihrem Geld trennen.
    • Zitiere...
      eine runde Strategie, "Bravo", wenn auch nicht perfekt, der HVT hört zu..??....
      Luft nach oben ist immer....!

      Hab ich vl. Irgend etwas aus dem Zusammenhang gerissen?

      Ansonsten BlaBla. Ihrerseits!

      Was ist die Strategie....TF kaufen? Wie im Interview gefordert?
      Schlechte TF, die für F nicht gut genug?
      Oder gute die dann in F laufen...siehe Montag in Le Croise Laroch, die in MG standen?
      Zahlt Tell den Verlust......wenn TF nicht mehr förderungswürdig. ....wie die teuer verkauften TF in USA oder IRE? Oder nach Halbierung auf Malle? Was ist das Versprechen.....?
      Authentisch und sachlich?
    • Abgesehen von Emotionen....
      und Anhand eines Interviews, das die meisten inhaltlich kennen.

      DENN DARAUF BEZOG SICH Doch IHR POSTING.... sehr geehrter Herr Neuss!!
      Da gings ihnen nicht um die øffentl. VERBREITUNG


      DAS NENNE ICH BlaBla!!.....,nicht inhaltlich auf die Aussagen von Tell, vordem noch mit Prådikaten wie..."sachlich" etc bewertet...inhaltlich zu antworten!

      Was ist denn nun die lobenswete HVT Stategie?
      Die Fragen sind formuliert.
    • Neu

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      Heron schrieb:

      Ok, @Amateur, um mal bei Ihrem Wortspiel zu bleiben, denn jetzt habe auch ich es ja verstanden:
      dann ist der Interviewte im 1. Bogen schwer von den Beinen gekommen. Für mich gehörte er schon an den Turm.
      Folgt jetzt mir großem Abstand hinter dem Feld. Wenn ich in den nächsten Tagen Post von Ihnen bekommen habe,
      mache ich mir aber ein Bild, wo er am Ende eingekommen ist. Es gibt sie ja - die Vollbomber, die auch nach 100 m
      Startfehler noch gewinnen. Im Feld ist ja auch nicht mehr viel Klasse...
      So, @Amateur, Post ist da und das Rennen damit beendet:

      Nach dem schweren Fehler im 1. Bogen und dem aussichtslosen Unterfangen 100 Meter hinter dem Feld, sah die Aktion unterwegs gar nicht
      so schlecht aus. Es wurde aber auch nicht mehr richtig gefahren, da eben aussichtslos. Der "Fehler" ("Investiert in ausl. Traber") wiederholte
      sich nochmal kurz, aber er kam wieder nicht an den Turm. Für mich alles in allem ein nichtssagendes (!!!) Laufen!

      Die guten Verbindungen nach Frankreich kann ich glauben. Dass franz. Traber zu deutschen Trabern gemacht werden, löst aber nicht unser Problem.
      Mit Ehjoe de Tilou, Ecilpse de Phens, Bikini de Larcy, Ete d`Ourville, Declic Julry usw. kommt doch keine Renn-/Wett-Freude auf!!!
      Mit solchen Pferden kann sich doch kein Interessierter identifizieren. Ich weiß nicht, was die Pferde in FR schon erlebt haben, aber
      die liefern doch in Teilen Leistungen ab, dagegen war Prahlerin eine Rakete!
      Sorry, aber dann können wir auch Windhunde um die Bahn rennen lassen.

      Man baut auf "wird schon irgendwie und irgendwann wieder besser gehen" und bis dahin sollen es die oben Genannten und weitere
      Trotteur Francais richten.

      Ein letztes mal zu Ihrem Wortspiel, @Amateur :
      Das Rennen ist beendet und ich glaube es ist besser, wenn man in absehbarer Zeit im Trabrennkalender liest:
      "Aus Zucht- und Rennbetrieb ausgeschieden"!!!
    • Neu

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      Heron schrieb:

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      Heron schrieb:

      Mit Ehjoe de Tilou, Ecilpse de Phens, Bikini de Larcy, Ete d`Ourville, Declic Julry usw. kommt doch keine Renn-/Wett-Freude auf!!!
      Kann sein, allerdings haben das französische Pferde nicht exklusiv. Ich kenne jede Menge andere auf deutschen Bahnen, egal aus welchem Zuchtbuch stammend, die auch jede Woche nur hinterherlaufen. Namen zu nennen erspare ich mir, da es mir widerstrebt, diese treuen Lebewesen zu beleidigen, aber Sie werden beim aufmerksamen Durchforsten von Ergebnislisten sicher solche Kandidaten finden. Und ganz unterschlagen haben Sie die Tatsache, dass natürlich auch zahlreiche ordentliche Franzosen hier an den Start kommen.



      Noch weniger Renn- bzw. Wettfreude kommt übrigens gänzlich ohne Pferde auf.

      Abschließende Anmerkung: Sie haben in der blumigen Art, für die Sie schon so viele Likes erhalten haben, mehrfach ausführlich festgestellt, was alles nicht geht. Alternativen sind Sie allerdings schuldig geblieben.