Recklinghausen

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Recklinghausen

      recklinghausen.de/Inhalte/Star…ung_Hillerheide/index.asp

      Zur Zeit entsteht in Recklinghausen ein Stadtteilentwicklungskonzept für den Stadtteil Hillerheide. Als prioritäre Maßnahme werden darin Planvorstellungen für die Trabrennbahn entwickelt. In dem obigen Link der Stadt Recklinghausen läßt sich der Prozess verfolgen. Es ist wirklich ergreifend, hierbei zu erleben, wie viele Menschen wie eng mit dieser Bahn auch heute noch verbunden sind.

      Es hat sich als ein schwerer Schlag für den Rennsport im Westen und in Deutschland erwiesen, dass in RE keine Trabrennen mehr veranstaltet werden. Die Rennbahn liegt in der pferdereichsten Region Europas zwischen Erzeugern und Markt. Heute werden hier noch rund 100 Pferde für die Rennen vorbereitet, mehr als sonst irgendwo in der Republik. Momentan scheinen es sogar wieder mehr zu werden. Mit dem Stadtteilentwicklungskonzept wird das planerische "Aus" für die Rennbahn eingeleitet. Die Bahn steht auf Messers Schneide. Dem Startpferdebestand in Westdeutschland drohen - mindestens - existenzgefährdende Einbrüche. Die Rolle der Bahn in Recklinghausen heute sollte intensiv besprochen werden.

      Der Standort läßt sich nur halten, wenn dort Rennen veranstaltet werden. Es sollte mittlerweile jedem in diesem Sport klar geworden sein, dass, wenn wir weiter bestehen wollen, wir lokal erfolgreich arbeiten müssen. Wenn mehr Pferdeleute ausreichend Erfolg mit ihren Pferden haben sollen, brauchen wir mehr Rennen (wir haben keine Trainingscenter wie Grosbois etc.), wir brauchen kurze Transportwege und auch eine große Linksbahn.

      Der Pferdesportparkverein Recklinghausen wird zumindest versuchen, das Oval für den Rennsport (quasi als Internetrennbahn mit wenigen Events unter Einbeziehung potenziell anliegender Gastronomie- und Kulturnutzungen) zu erhalten. Hierzu aber muß eine wirtschaftliche Perspektive entwickelt werden, die m.E. nur auf dem Glücksspielstaatsvertrag aufbauen kann. Wer immer sie liefern kann, ist dringend aufgerufen, das zu tun. Auf eine tatkräftige Unterstützung von oben wagen wir nicht zu hoffen.
    • Wenn ich beobachte, wie der Trabrennpferdebestand im Norden trotz oder wegen der Winracestrategie zusammenschmilzt, wird mir Angst und Bange. Die Besitzer u. gleichzeitig die Züchterstruktur im Hamburger Umfeld verschwindet in erschreckendem Maße, dies sieht man an den nur noch wenigen "ECHTEN HAMBURGER STARTERN". Wie ich im Vorbericht gelesen habe , sind dort beispielsweise 85 Pferde in 9 Rennen am Start. Wenn man jetzt mal die nicht traditionellen Starter aus dem Hamburger Umfeld oder Einzugsbereich mit denen aus Westdeutschland, Holland u. Berlin abziehen würde, wäre das ein Minus von ca 26 Startern. Da müssen doch sämtliche Alarmglocken läuten......
      Da blieben noch ca 60 Starter übrig. Wenn ich dann nur mal 3 -4 Jahre zurückdenke, was zu der Zeit noch an "echten Hamburgern" an Startern vorhanden war.....
      wenn man dann noch die verschollenen Besitzer u. Starter wegen der Schließung von Elmshorn dazurechnet, kann man sehr gut erkennen wohin wir unterwegs sind!!!
      Damit einher geht das Verschwinden der Hamburger Trainer, von denen sich sehr viele "aus dem Staub" gemacht haben, weil auch die keinen "Stich" mehr bekommen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von zaungast ()

    • @glückauf
      Das kapier ich nicht: standen in Dunkeldeutschland die Rutschen neben dem Spielplatz!? Würde einiges erklären...

      Späßken beiseite, Ihre persönlichen Anfeindungen gegen Günther Lühring sind so peinlich, da völlig inhaltslos.... Lassen Sie das doch mal bitte sein. Witzig sind Sie auch nicht, danke, dass Sie diverse nächtliche Beiträge gelöscht haben. Sollten Sie tagsüber auch gelegentlich mal machen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Anja ()

    • Benutzer-Avatarbild

      Anja schrieb:

      @glückauf
      Das kapier ich nicht: standen in Dunkeldeutschland die Rutschen neben dem Spielplatz!? Würde einiges erklären...

      Späßken beiseite, Ihre persönlichen Anfeindungen gegen Günther Lühring sind so peinlich, da völlig inhaltslos.... Lassen Sie das doch mal bitte sein. Witzig sind Sie auch nicht, danke, dass Sie diverse nächtliche Beiträge gelöscht haben. Sollten Sie tagsüber auch gelegentlich mal machen.
      :thumbup:
    • Benutzer-Avatarbild

      glückauf schrieb:

      Keine ahnung @kibietz warum ihr pleite gegangen seit..Ich weiß es nicht.
      Nun, die Tribüne wurde erheblich teurer als geplant und die Außenumsätze sind in den grauen und schwarzen Markt abgedriftet, bevor eine passende Antwort auf die Außenwetten- und Internetentwicklung gefunden werden konnte. Als es eng wurde, haben die Zinsen und die Grundstückskosten den Rest erledigt. Herr Stadler hat danach noch mal sein Unwesen getrieben und für Winrace gab es nur RE oder GE.
      Jetzt hoffen wir, da sich ja einiges im Produkt und in der Vermarktung geändert hat, dass über den Glücksspielstaatsvertrag entsprechende Erträge zu generieren sind, wollen die Grundstückskosten durch eine Beschränkung der Vereinsarbeit quasi auf das Oval und technische Nebeneinrichtungen minimieren und brauchen einen Vermarkter, der den Trabrennsport als "Breitensport" versteht und uns (zunächst ideell und konzeptionell) auf die Beine hilft. Ein Neuanfang in Recklinghausen wäre ein enormes Signal für den Gesamtsport nach außen, da Recklinghausen wie keine andere Bahn in der öffentlichen Meinung im Ruhrgebiet und darüber hinaus präsent ist.
    • Benutzer-Avatarbild

      Kiebitz schrieb:

      Benutzer-Avatarbild

      glückauf schrieb:

      Keine ahnung @kibietz warum ihr pleite gegangen seit..Ich weiß es nicht.
      Nun, die Tribüne wurde erheblich teurer als geplant und die Außenumsätze sind in den grauen und schwarzen Markt abgedriftet, bevor eine passende Antwort auf die Außenwetten- und Internetentwicklung gefunden werden konnte. Als es eng wurde, haben die Zinsen und die Grundstückskosten den Rest erledigt. Herr Stadler hat danach noch mal sein Unwesen getrieben und für Winrace gab es nur RE oder GE.
      Jetzt hoffen wir, da sich ja einiges im Produkt und in der Vermarktung geändert hat, dass über den Glücksspielstaatsvertrag entsprechende Erträge zu generieren sind, wollen die Grundstückskosten durch eine Beschränkung der Vereinsarbeit quasi auf das Oval und technische Nebeneinrichtungen minimieren und brauchen einen Vermarkter, der den Trabrennsport als "Breitensport" versteht und uns (zunächst ideell und konzeptionell) auf die Beine hilft. Ein Neuanfang in Recklinghausen wäre ein enormes Signal für den Gesamtsport nach außen, da Recklinghausen wie keine andere Bahn in der öffentlichen Meinung im Ruhrgebiet und darüber hinaus präsent ist.

      [
      [/quote]


      Hallo Kiebitz,
      die Geschichte ist aber leider sehr grob geschildert. Es gab schon ein jahrelanges Siechtum in RE, zu hohe Gehälter der Mitarbeiter (aus den guten Zeiten) und ein nicht reagierender Vorstand.

      Als dann der Wettmarkt einbrach, Umsätze fehlten, wurden den Besitzern/Trainern Gewinne nicht ausgezahlt und dann Insolvenz angemeldet.

      Das betraf den alten Rennverein, danach gab es noch einige Versuche den Standort zu beleben, auch das ging in die Hose.

      Glaube mir, da tut sich nichts mehr, leider

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von bratmaxe ()

    • @ anja sie müßen ja meinen quark nicht lesen dafür gibt es ne ignorierliste...Es sind übrigens übrigens keine anfeindungen gegenüber zaungast(das steht mir gar nicht zu) sondern feststellungen.Wenn sie in diesem thema oder in anderen themen zum pferdesport nix beizutragen haben,lassen sie doch einfach die finger von der tastatur.
      Ich habe auf jedenfall hier zu meiner frage über recklinghausen zwei sachliche antwort bekommen.So einfach geht das.
      Früher habe ich mich immer vor der Arbeit gedrückt..Heute könnte ich stundenlang zusehen
    • Ich war 20 Jahre lang jeden Freitag auf der Hillerheide. Einmal hatte ich in den ersten 9 rennen alle dreierwetten getroffen. Im zehnten rennen hätte ich auch noch getroffen, hatte aber kein geld mehr....was vermisse ich es. Aber um ehrlich zu sein: die anlage ist schon marode. Überall schließen bahnen (pfaffenhofen, elmshorn), selbst die galopper in einer stadt wie Frankfurt sind fertig. Wer steckt denn geld in einen neuaufbau, wenn man anderorts den laufenden betrieb nicht erhalten kann? Ursachen? Alterndes publikum - Schlechte vermarktung - rückläufiger umsatz - weniger rennpreise - weniger züchter und besitzer - weniger pferde und rennen - und jetzt geht das karussel wieder von vorne los- weniger umsatz - noch miesere vermarktung...
    • Stadtteilentwicklungskonzept im Ausschuß der Stadt

      Der PSP RE weist darauf hin, dass das Gelände der Trabrennbahn Thema des öffentlichen Stadtentwicklungsausschusses der Stadt Recklinghausen am 8.12.14 ist. Hier geht es unter TOP 2 um die Ergebnisse des Stadtteilentwicklungskonzepts Hillerheide, das in der Sitzung vorgestellt wird.
      Es wird ein Leitprojekt „Zukunftskonzept ehemalige Trabrennbahn“ vorbereitet. Das soll anschließend in den Ausschüssen für Wirtschaftsförderung, Liegenschaften und Beteiligungen sowie Stadtentwicklung beraten werden.

      Der Link unten führt zum Ratsinformationssystem der Stadt. Sitzungsvorlage und der Abschlussbericht zum Stadtteilentwicklungskonzept können heruntergeladen werden.

      stadt-recklinghausen.more-rubi…php?sid=2014-STENTWUMW-67
    • Zitat aus der Sitzungsvorlage zum weiteren Vorgehen

      "So soll z. B. zu dem Trabrennbahnareal zunächst über die Beratung / Entscheidung im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Liegenschaften und Beteiligungen eine Klärung der
      liegenschaftlichen Verhältnisse herbeigeführt werden. Die weitere Perspektive des Areals ist dann Gegenstand der Beratung im Ausschuss für Stadtentwicklung. Ferner bietet es sich an, die Umsetzung des zu entwickelnden Konzepte für die Entwicklung der in Rede stehenden Fläche die Ressourcen der Stadtentwicklungsgesellschaft Recklinghausen mbH (SER) zu nutzen."
    • Das ist ganz einfach.Zu vielen ist es so ergangen,darum haben sie auch die Bahn verlassen.
      Kombiwetten gespielt und getroffen.Andere,die das Ergebnis schon vorher(bitte nicht fragen,wie geht das)kannten,trafen halt geradeaus fuer sehr hohe Betraege,so dass Ottonormalverbraucher,minus machte,obwohl er getroffen hatte.
      Es war fuer mich ein Grund,meine eigenen Pferde nicht zu bewetten.Da sie meist (wegen des Fahrers) Favoriten waren,machte ich Minus bei den Wetten und war am Ende des Tages sauer,obwohl mein Pferd gewonnen hatte.Trauerspiel richtig?
    • Schlimmste Bahn für Wetten überhaupt!! BRENDY,READO, PADNA war der Dauereinlauf in der Dreierwette :-).

      Konnte ja auch nix passieren, da große Bahn, langer Einlauf! Deswegen war Dinslaken auch so attraktiv VOR der Erweiterung der Bögen 2001 oder so.
      Da war Dinslaken noch was für Spezialisten und die Quoten waren immer Hammer wenn man sich ein wenig mit den Pferden beschäftigte...