Mandatory Payouts Thread

    • Ergebnis:
      Pick5: 22.010 Euro für 50c
      Pick6: 18.702 Euro für 50c
      Gibt 16% weniger raus in der Pick6, obwohl man einen Sieger mehr gebraucht hat!
      Hätte der Zweitplazierte im letzten gewonnen, wäre die Rechnung übrigens so gewesen:
      Pick5: 48.400 für 50c
      Pick6: 25.000 für 50c
      Hätte 48% weniger raus gegeben bei der Pick6 für den selben Grundeinsatz, obwohl man einen Sieger mehr gebraucht hätte
      Gab kein Pferd im letzten Rennen, in dem das umgedreht gewesen wäre, krassestes Beispiel wäre die 7 gewesen:
      Pick5: 242.000 raus für 50c
      Pick6: 40.300 raus für 50c
      Hätte 84% weniger rausgegeben, andersrum gesagt nur 16% von dem wenn man eine Pick5 gespielt hätte, wohlgemerkt ohne dass man den ersten Sieger haben muss

      Habs extra vor dem ersten rennen der Pick5 geschrieben, dass keiner sich irgendwas hindrehen kann und meint danach ist man immer schlauer!
      Hat alles einfach nur mit den Abzügen zu tun, Mathematik kann man nicht überlisten...das ist Alles!
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      frascati schrieb:

      Hat alles einfach nur mit den Abzügen zu tun, Mathematik kann man nicht überlisten...das ist Alles!
      Ein sehr interessanter Aspekt den Du dort herausgearbeitet / verdeutlicht hast, der in diesem Fall auch absolut zutreffend ist, jedoch m.E. keineswegs in Stein gemeißelte Allgemeingültigkeit haben kann.

      Warum nicht?
      Z.b. hast Du die Quoten des letzten Rennens analysiert, jedoch nicht des 1. Rennens der Pick 6 (das für die Pick 5 ja irrelevant war).
      Wenn dort bei lediglich 6 Startern die Nr.5 für Toto 300 gewonnen hätte, dann wäre die Pick 5 Quote unverändert, die Pick 6 jedoch deutlich höher, weil schon im ersten Rennen über 90% der Systeme rausgeflogen wären.

      Ob eine zum Vergleich herangezogene Pick 6 bei der 5 von 6 Totofavoriten gewannen - zu den Siegquoten 16, 17, 20, 21 und 34 - letztlich so repräsentativ ist, muss jeder für sich selbst beurteilen.

      Fakt ist, dass der einzige Aussenseiter für Toto 130 als 6. Favorit im Wettmarkt natürlich auch eher auf dem Ticket landet bei 20 Cent Grundeinsatz als bei dem um das 2,5fache höheren Grundeinsatz in der Pick 5.

      Abzüge hin, Abzüge her, unter dem Strich ist meine Beobachtung weiterhin die, dass die Rennen in den USA überwiegend arg favoritenlastig ausgelaufen werden, was u.a. auch mit den höheren Dotationen zusammenhängen dürfte.
      Da kommt in nem 55Ter nicht mal eben der Krümmste wie auf Schienen und läuft alles in Grund und Boden.

      Kurzum: Die 400er Aussenseiter bzw. ganz "Dunklen", die vor dem Feld marschieren und auch ankommen, sehen wir in SWE jeden Tag irgendwo, währenddessen man diese "Geldbringer" in den USA zumeist vergeblich zu finden versucht.
      Lg Rumpel
    • Hoppla. Im Tag verrutscht. In D hätte das nicht passieren können. ;)
      By the way, einiges meines Beitrages ist dennoch zutreffend, obwohl ich mich gar auf die falschen Rennen bezog ursprünglich.
      Denn: Wie wäre die Pick 6 explodiert, wenn der Ultrafavorit im 1. Rennen nicht gewonnen hätte?

      Im weitesten Sinne werden jedoch zwei Pick 5 miteinander verglichen, denn durch den 11er Favo (bei 98% aller Systeme wohl Bank gewesen) sind ja nur höchstens eine handvoll Zahlenwetter im ersten rausgeflogen.

      D.h. Pick 6 und Pick 5 waren doch mit identischer Anzahl an Wetten zu treffen, bei der Pick 5 natürlich mit 2,5fachem Gesamteinsatz, wobei es für den einzelnen Wetter schon einen Unterschied macht, ob er z.b. 100 oder 250 Glocken einsetzt.

      Nevertheless ist doch jeder der dreistelligen Sieger "einfacher" auf's Ticket zu bekommen bei 20 Cent Grundeinsatz als bei 50 Cent.

      Die Schlussfolgerung, dass ein Aussenseiter die Quote in der Pick 5 extremer 'pusht' als in der Pick 6 ist m.E. durchaus zulässig.

      Insofern überrascht mich der Vergleich der Quoten weniger bzw. ist eben nicht nur und ausschließlich auf die Abzüge zurück zu führen, denn in der Pick 5 sind analog zur Pick 6 ja drei mögliche Banken weggeflogen (24er, 25er und 28er Favorit).
      Während die Pick 6 bereits mit einer sicheren und haltenden Bank begann, sind viele Pick 5-Wetter an der Suche nach eben einer Bank gescheitert und rausgeflogen.

      Kann nur von mir selbst ausgehen, aber ich mache beispielsweise lieber 900 Wetten für 180 Euro (Pick6) als 500 Wetten für 250 Euro (Pick5), da die Wahrscheinlichkeit, den oder die "richtigen" Aussenseiter dabei zu haben durch die Anzahl der Möglichkeiten natürlich steigt.

      Und genau die "budgetbedingten" Kürzungen der Pick 5-Wetter sorgen eben dafür, dass die Wette weniger oft getroffen wird und die Quote - wie gestern zu beobachten - sogar die Pick 6 übersteigt.

      Letzter Vergleichsansatzpunkt: die Poolgröße.
      Während im Pick6-Pool nahezu 100% einen entspannten Wetteinstieg hatten und im zweiten Rennen noch dabei waren, begann die Pick5 mit einem Paukenschlag, da keines der gemeinten 3 Pferde gewann, d.h. von den 317K im Pool waren nach dem 1.Rennen weitaus mehr verbrannt bzw. noch weniger übrig als von den 187K nach dem 2.Rennen der Pick6.
      Schlusssatz: Meines Erachtens hätte die Pick5 im Verhältnis noch viel mehr zahlen müssen, da der Einzelwetter ja beinahe nur dann treffen konnte, wenn er zufällig den 24er Favo bankiert hatte, der letztlich auch gewann.
      Lg Rumpel
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      Rumpel Teazer schrieb:

      Die Schlussfolgerung, dass ein Aussenseiter die Quote in der Pick 5 extremer 'pusht' als in der Pick 6 ist m.E. durchaus zulässig.
      Denke es ist in der Regel genau andersherum . Um so mehr Kombinationsmöglichkeiten umso größer der Hebel eines Außenseiter .

      Das sieht man auch in Schweden .

      V64 kostet 12 Cent
      V75 kostet 6 Cent .... was aber nur einen Zweierweg erlaubt in dem weiterem Rennen
      V86 kostet 3 Cent .... was dann zwei weitere Zweierwege erlaubt für zwei Rennen ( Vergleich zur V64 )

      Gäbe es eine

      V97 für 1 Cent ist diese trotzdem schwerer .

      Im Beitrag 1.688 von frascati ging es darum , dass eine Wette die mehr abzieht wie die Pick 6 ( durch Only Winner Regel ein Sonderabzug von 30 % ) schlechter abschneidet als die Pick 5 . Obwohl beide Wetten 14 % Takeout haben .

      Pick 6 ( Only Winner )

      100.000 $ Umsatz - 14.000 $ Takeout = 86.000 $ - 25.800 $ Only Winner Regel = 60.200 $ oder 60.20 %

      Pick 5

      100.000 $ Umsatz - 14.000 $ Takeout = 86.000 $ oder 86 %

      Das wird sich auf Dauer dann in den Quoten wiederspiegeln . Kommt es zum MP ist es umgedreht .
      Alle sagten : Das geht nicht. Dann kam einer , der wusste das nicht und hat's gemacht .

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    • @Rumpel Teazer
      Es ist eben keine Sache wie man denkt was wäre wenn usw., sondern eben eine Sache der Mathematik!
      Das Beispiel gestern hatte ich gewählt, weil da genau die Konstellation so war, dass man auch ohne große Rechnerei es verstehen kann was Abzüge ausmachen. Weil genau wegen dem was du geschrieben hast es sich durch den ersten Sieger um zwei identische Pick5 gehandelt hat, im Endeffekt. Du kannst wenn du willst dir jede Pick6 in Santa Anita seit letzten Herbst anschauen, seitdem gibt es dort den Only Winner Jackpot. Du wirst dann feststellen, dass es praktisch an jedem Tag so ist wie ich geschrieben habe. Nimm die Late Pick5 Quote, rechne für 20c und multipliziere damit die Siegquote des ersten Pick6 Siegers! Und das ist noch schmeichelhaft gerechnet für die Pick6, weil normalerweise man noch einen Aufschlag rechnen müsste, je länger die Pick ist, aber geschenkt!
      Schaust ja eh gern in Ergebnisse der Vortage nach, von daher kein Problem für dich :thumbsup: