GoTrabGo lädt zum Treffen im Traberwesten ein

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    • GoTrabGo lädt zum Treffen im Traberwesten ein

      Die Initiative GoTrabGo lädt alle Interessierten zu einem Diskussionsabend und Vorbereitungstreffen für die HVT-Mitgliederversammlung 2017 ein.

      Die Initiative ist aus den HVT-Regionalkonferenzen 2015 entstanden und kann bereits einige Erfolge vorweisen. Weitere Informationen zu GoTrabGo finden Sie hier: Initative GoTrabGo

      Das Treffen findet am Mittwoch, den 18. Januar 2017 ab 18:00 Uhr im Kreis Recklinghausen statt. Der genaue Ort wird noch bekannt gegeben und hängt von der Anzahl der Teilnehmer ab.

      Weitere Informationen
    • Inspector,
      wenn keiner etwas auf die Beine stellt wird gejault, jetzt finden sich einige Leute die etwas anschieben wollen. Was passiert? Es wird gejault. Warum eine Sache mießjodeln bevor sie überhaupt angefangen hat? Wenn ich nur schlechte Nachrichten lesen möchte kauf` ich mir die Blöd-Zeitung.

      Von der Politik etwas für den Trabrennsport zu erwarten?: So alt wird keiner von uns.

      Und jetzt, ist keinesfalls böse oder angriffslustig gemeint: Wenn ich davon ausgehen würde dass der Trabrennsport in 1 oder 2 Jahren tot sein wird, dann spare ich mir meine Zeit, mein Geld und meine Nerven, suche mir einfach eine andere Freizeitbeschäftigung.

      Ich hoffe das die zum Anschein kommende negative Grundstimmung nur so rausgerutscht ist oder von mir einfach falsch verstanden wird.

      In diesem Sinne, lassen Sie uns noch einige schöne Rennen sehen und uns darüber freuen dass noch nicht alle aufgegeben haben.
    • Die Erfahrung mache ich in allen Lebenslagen....Jammerer. Es wird gejammert wenn es regnet und wenn die Sonne scheint wird gejammert, weil es viel zu heiß ist oder die Fenster schmutzig aussehen.

      Mir ist die Jammerei zu anstrengend.

      Nehmen wir einmal an, dem Basisgefühl einiger folgend, in 2 Jahren ist der Trabrennsport tot. Na und? Selbst das ist eine lange Zeit und Grund genug in dieser Zeit den Versuch der Gestaltung zu starten. Das ist absolut sinnvoll.

      Vielleicht werden es ja auch 3 oder 30 Jahre, wer weiß das schon.
    • Zunächst Bedarf es erst einmal der Wiederherstellung des "Business Cases" der Trabrennbahnen bzw des Trabrennsportes generell.

      Der "Business Case" ist durch die Liberalisierung des Sportwettenmarktes entfallen. Eine Kompensation, zB durch Subventionen und/oder steuerliche Maßnahmen, gab und gibt es nicht. - das Internet bzw die Technologisierung nebst entsprechender Internationalisierung der Märkte (mit wenig Aufwand kann man nachts zB in Hongkong wetten) verfestigen den Abschwung.

      Auf dieser Basis gibt es keine -und leider auch "nie" - eine positive Fortbestehensprognose. Idealistische Kompensationen sind lobenswert, der "Case" läuft nur so nicht (niemals) autark, "aus sich heraus", d.h. von selbst.

      2 Jahre können schön sein - das stimmt. Nur wundern werde ich mich nicht, wenn es " dabei bleibt" (und das dann auch noch mit palliativen Zügen und Tendenzen).
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      Inspector schrieb:

      Zunächst Bedarf es erst einmal der Wiederherstellung des "Business Cases" der Trabrennbahnen bzw des Trabrennsportes generell.


      Stimmt eigentlich.

      Nur...darauf aufbauend kann man gleich aufhören. Kaufmännische Gedanken haben auf einer Rennbahn keinen Platz, egal auf welchem Stuhl man dort sitzt.
      Selbst Menschen mit Erfolg, hätten mit gleicher Energie an anderen Stellen eine bessere, kaufmännische Heimat.

      Die Rennbahn braucht Verrückte, das ist Voraussetzung. Und positiv Verrückte fängt man mit Emotionen und Leidenschaft und nichts anderem.
      Und ich denke mal GoTrabGo ist dort eher angesiedelt.
    • Die Zeilen von Hippotel habe ich heute früh gegen 6h gelesen und diese Ausführungen haben mich heute immer wieder begleitet. Warum?

      • Weil Umsatz nicht alles ist - das Ergebnis ist der Maßstab
      • Weil Trabrennen u.a. in Europa stattfinden, warum heute noch Kosten- und Verwaltungsmanagement betreiben und nicht offene Grenzen schaffen (Stichwort Genehmigungen für Ein- und Ausfuhr innerhalb der EU)?
      • Wir benötigen sehr viel mehr Familien- und Gemeinschaftssinn! Beispiele hierfür können einfache Gesten sein:
      - Kostenfreier Besitzerwechsel für neue Besitzer mit ihrem 1. Traber (Begrüßungsgeld)
      - 500€ Siegjackpots sind schon gut - aber der Vorstand könnte seine Besucher auch per Handschlag mit freundlichen Worten begrüßen und 5€ Wettgutscheine überreichen

      • Der HVT. Ist doch für Traber da, wird aber nicht so gesehen. Warum kümmert sich hier niemand um Veränderung? Ein Workshop über 2 Tage mit Menschen wie Hippotel, Zaungast, Grotidieh und ggf. einigen anderen würde gut tun und neue Entscheidungen herbeiführen. Der Trabrennsport ist viel zu verkrampft und festgefahren, wirkt ideen- und einfallslos. Und das ist schlecht und vor allem unnötig.
    • Zufällig gerade gefunden:

      Mit seiner Meinung hielt der gewiss nicht einfach zu nehmende Eddy Freundt niemals hinterm Berg. Mit dem Strom zu schwimmen, war eigentlich nie sein Ding. Oft blieb er ungehört, teilte das Schicksal anderer progressiver Persönlichkeiten. Beispielsweise äußerte er 1984: »Pferdesport ist ein wirtschaftliches Großunternehmen, das dementsprechend geführt werden muss. Doch bei uns verharren Funktionäre viel zu lange in ihren Ämtern. Manche entpuppen sich als reine Opportunisten, andere verstehen zu wenig vom Metier. Wir brauchen Arbeitsgruppen, einen Koordinator der Spitzenklasse. Einen Mann, der unseren Sport öffentlichkeitswirksam verkaufen kann. Endlich Türen auf für ihn. Schluss mit persönlichen Eitelkeiten und Eifensüchteleien, mit der Angst vor dem Anderen. Regularien sind für die Abwicklung der Rennen notwendig, aber sie sind unangebracht für das jeweilige Management, weil sie das freie Spiel der Kräfte behindern und aufhalten. Anstehende Beschlüsse dürfen nicht schon vor den Sitzungen abgesprochen werden. Man muss ganz einfach immer um beste und machbare Inhalte für den gesamten Sport ringen!«

      (Aus: Trabmagazin.de)
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      Peter Neuss schrieb:

      Der HVT. Ist doch für Traber da, wird aber nicht so gesehen. Warum kümmert sich hier niemand um Veränderung? Ein Workshop über 2 Tage mit Menschen wie Hippotel, Zaungast, Grotidieh und ggf. einigen anderen würde gut tun und neue Entscheidungen herbeiführen. Der Trabrennsport ist viel zu verkrampft und festgefahren, wirkt ideen- und einfallslos. Und das ist schlecht und vor allem unnötig.
      ....echt toller Beitrag von Hippotel und man spürt er kämpft mit Herz u. Überzeugung für unsere Sache....
      HVT für Traber da?????? Dieser von denen selbstgestaltete Spruch erweist sich doch als "Tarnkappe" , die von deren schädigenden Verhalten lediglich ablenken soll.
      Glaubt mir, ich habe jede Hoffnung aufgegeben und ich komme immer mehr zu der Einsicht, dass man diesen Unfug dort wirklich nicht mehr unterstützen sollte.
      Wir haben jetzt ja Winter und mir scheint, dass es dort auch zuviel "Schneeflöcken Weißröckchen " gibt und große Teile des Rennleitungspersonal mit ihrer Aufgabe, nämlich ein immer wieder betontes "Gemeinschaftsgefühl" zu vermitteln ,gelinde und untertrieben ausgedrückt, überfordert ist.
      Mir also ist die Lust nach einer Kette persönlicher Negativerlebnisse total vergangen und lasse mich auch nicht wieder motivieren nach außen hin den Sport positiv zu vermitteln, weil ich das mit meinem Gewissen nicht mehr vereinbaren kann. Gegen diesen ganzen Misthaufen kann man nicht "anstinken" !!!
      Für Januar oder Februar hatte ich mich bereit erklärt in Hamburg an einer Schaunummer mit Huskies teilzunehmen, weil mein alter fast 14 jähr. Frieslands Diamond für soetwas gut geeignet ist und mit Hunden sehr vertraut ist.
      Dies habe ich aus Protest gegen die Rennleitung wegen einer ungerechtfertigten Bestrafung in Höhe von 50 Euro aus Enttäuschung darüber abgesagt. Es geht mir beilebe nicht um die 50.-Euro, sondern ums Prinzip, denn die würde ich lieber Mönchengladbach zu meinen 100 Euronen zusätzlich freiwillig stiften und genannt habe ich seit diesem Tag auch nicht mehr, weil mein inneres Feuer so gut wie erloschen ist. Zuhause in der warmen Stube ist es auch ganz schön.
      Denen sollte der HVT doch besser mal erklären, wie man mit den noch verbliebenen Besitzern und Aktiven umgeht , damit sie dem Sport erhalten bleiben, denn ohnehin ist der Eintritt in den Sport schon teuer genug....., aber wie soll man das von denen erwarten, wenn sie es selbst nicht können ,- man hat ihnen das Gegenteil beigebracht : Verärgert sie so schnell wie es nur geht, damit sie endgültig verschwunden sind. Das gilt natürlich vor allem für die "kritischen öffentlichen Begleiter" von serienweisen Fehlentscheidungen für die man sich teilweise als Sportteilnehmer schämen müsste.
    • @zaungast
      Diese ungerechtfertigte Strafe,war das wegen der Aktion bei den Qualis? Dann kann man diese doch verstehen.Die Dame mit den Huskies kam zu Remmi und mir und fragte wer bei solch einer Aktion mitmachen würde und vor allem,wer hat ein Pferd dafür.Uns kam gleich dein Name in den Sinn,schade das es jetzt nicht klappt.Deinen Friesischen Diamanten hätte ich gerne noch einmal auf der Rennbahn gesehen,habe ihn immer gerne bewettet,er testet ja jetzt die Stuten für Paolo gib ihn ruhig mal eine Wurzel von mir.Ich wünsche dir für das neue Jahr alles Gute.
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      Loser schrieb:

      Meine Güte...wenn jetzt noch Leute wie " Zaungast" vergrault werden dann gute Nacht :(
      Wenn hier jemand den Eindruck bekommen sollte es sei "hinter den Kulissen" nichts passiert um auf Fehlentwicklungen beim HVT hinzuweisen , veröffentliche hier mal eine mail, die ich an Frau Flock, die ja ein großes Zahnrad innerhalb des HVT ist, am 24.7. 2015 gesendet habe :


      Liebe Frau Flock.
      Herzlichen Dank, dass Sie jetzt die Ausschreibung entsprechend angepasst haben.
      Es wäre aber noch schöner gewesen, wenn Sie unserer Bitte deutlich eher nachgekommen wären, denn dies hat mich sehr ärgerlich gemacht, zumal es im vergangenen Jahr ähnlich lief und wir auf andere Weise "gezwungen" waren, eingeworbenes Geld den Besitzern zukommen zu lassen.
      Das war für die geworbenen Sponsoren im Kopf des Rennens grauslich zu lesen.
      Dass Sie sehr viel Ärger und Arbeit haben, nehme ich ihnen ab und ich beabsichtige auch nicht ihnen gegenüber persönliche Aversionen zu hegen.
      Um Ihren Job sind Sie sicher nicht zu beneiden.
      Aber ich möchte diese Gelegenheit doch gerne Nutzen um Ihnen meine Sicht der Dinge zu schildern.
      Seit einigen Wochen bin ich bemüht Sponsoren für unsere durch Eigeninitative gegründeten Verein zum Wohle des Trabrennsportes zu werben. Dazu gehört sehr viel positive Öffentlichkeitsarbeit in den Medien als "Vorbereitung" um Sponsoreninteresse zu wecken.
      Ohne Sponsoren geht heute überhaupt nichts.
      Alle Rennvereine bankrott und hängen an privaten Geldgebern . Zusätzlich gibt es ja im Moment notwendige "Blutübertragungen" aus Frankreich, was aber im Moment auch überhaupt noch nicht ausreicht um den Sport am Leben zu erhalten.
      Bei den ländlichen Bahnen haben wir ja auch schon großen Schwund zu verzeichnen.
      Beispielsweise hat Stove im vergangenen Jahr über 40000,-Euro Minus gemacht- in diesem Jahr sind es ca. 35000,- Euro, wie mir der Vorsitzende Herr Porth erklärte.
      Der Hooksieler RV. hatte im vergangenen Jahr ebenfalls ein minus von 10000,- Euro zu verzeichnen, trotz einiger Sparmaßnahmen.
      Wir sind aber dennoch in der Lage dank sparsamster Haushaltsführung -auch in der Vergangenheit- unseren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen, weil wir die allermeisten Arbeiten auf der Bahn und um die Bahn herum in Eigenleistung und ohne Bezahlung vornehmen. Dies bezieht sich auch auf Kostenersparnisse durch notwendige Funktionäre, wie Rennleitung, Bahnarzt,Bahntierarzt ,Geschäftsführung usw.
      Persönlich bin ich ein erheblicher Teil derer , die sich selbstlos und ohne Bezahlung oder finanzieller Entschädigung in irgendeiner Form sich freiwillig in den Dienst einer Sache gestellt haben und dies war für den Sport in den Regionen ein großer Erfolg.
      Ich habe mich seit über 35 Jahren um den Sport in den Provinzen gekümmert, nachdem ich seinerzeit mal in Rastede ein sogenanntes C_Bahn Rennen erlebt hatte. Damals habe ich mich geschämt, Teil so eines "Wildwestsportes" zu sein.
      Daraufhin habe ich über das , was ich dort gesehen und erlebt hatte, Herrn DR. Schulze-Temming vom ZVT informiert, dass derartige Veranstaltungen verboten gehören. Im folgenden Jahr war er vorort um sich dort persönlich zu überzeugen.
      ES wurde dann in der Folge dem Rasteder Reit und Rennverein untersagt Trabrennen in der Form zu veranstalten. Seit der Zeit gibt es die dort nicht mehr.
      Nach den "zivilisierten Veranstaltungen" in Hooksiel bekamen auch wieder andere Interessierte wieder Lust, Trabrennveranstaltungen auf geeigneten Flächen zu organisieren. Bei sehr vielen habe ich "Geburtshilfe" geleistet und dafür als Rennleiter und Kommentator gesorgt, dass die Rennen nach den Regeln der Trabrennordnung durchgeführt wurden. Dazu habe ich mir fachkundige Personen inkl. Hauptstarter ausgesucht und "angelernt", was sehr gut funktioniert hat. Vor allem habe ich GANZ besonderen Wert darauf gelegt anerkannte und nicht "angreifbare" Personen einzubinden und im Laufe der Jahre habe ich undendlich viele Rennen als verantwortlicher Rennleiter unter schwierigsten Bedingungen sehr erfolgreich und ohne Skandale durchgeführt.(Hooksiel, Werlte, Halbemond, Quakenbrück, Schwanewede, Wildeshausen, Apen,Cloppenburg, Großenkneten, Ganderkesee, Vechta, Bad Zwischenahn, Rastede (Oldenburger Landesrennverein) usw. Auch habe ich den Kontakt von Duhnen zu Herrn Matthiessen hergestellt , der in der Folge zu einem gewaltigen Aufschwung dort geführt hat.
      Von daher brauche ich auch von niemandem Belehrungen irgendwelcher Art, wie der Trabrennsport "an den Mann" gebracht werden sollte. Dies habe ich mir von der "Pike" auf an, durch meine zahlreichen praktischen Erfahrungen in der Wirklichkeit angeeignet, das dürfen Sie mir glauben. Da war sehr häufig "Improvisation" angesagt.
      Wenn Sie mein Engagement anzweifeln, so kann ich Ihnen den Artikel bzgl. der "Nichtgenehmigung" der Rennen in Rastede durch Herrn DR. Temming aus der dortigen Verbandszeitung gerne zukommen lassen, genauso wie ein Artikel über meinen erfolgreichen Einsatz gegen etwa 30 vermummte Tierschützer im Schloßpark zu Rastede zu Beginn der Rennveranstaltung.
      Kürzlich auf der Pressekonferenz in Duhnen habe ich mich ebenfalls "VOR" den Sport gestellt, um Schaden von ihm abzuwenden.
      Ich bin auch ein "Tierschützer". Daran möchte ich Sie in diesem Zusammenhang erinnern, nachdem Herr Brammann nicht eingeschritten ist, nachdem Herr Rosenberg seinen "Like a Porsche NACH dem Rennen noch 2 Runden EXTRA durchs Watt gehetzt hat- unter Peitscheneinsatz versteht sich- und dann später röchelnd, dem Zusammbruch nahe, hinter mir erschien als ich mit meinem Pferd im Schritt zu meinem Hänger fuhr. Hatte im Watt extra gewartet um zu sehen was für ein Idiot sich dort auf diese schäbige Weise am Pferd verging.
      Dieser hätte von mir sofort ein sofortiges Fahrverbot mit Abgabebeschluß an den HVT bekommen, weil das durch die Rennleitung zu Verfügung stehende Strafmaß nicht ausreichte um solche Tierquälereien zu ahnden.
      Passiert ist nichts, selbst auf meine Nachfrage hin nicht. Angeblich hat Herr Brammann diesen Fall ja mit dem HVT besprochen, nachdem ich ihn angerufen habe, ob er denn diesen Vorfall nicht beobachtet habe. Er sagte mir damals, dass er das auch gesehen hätte.....
      Weiterhin kann ich nicht vergessen, dass Ihrerseits hartnäckig mit Unterstützung durch Herrn Tell und Herrn Krüger/Brammann mir widerrechtilich ein schäbiger und unrechtmäßig ausgestellter Ordnungsbeschluß untergejubelt wurde, nachdem mir 2 Rennleitungsmitglieder erklärt hatten, daß ich in Anbetracht meines für jedermann sichtbaren Krankheitszustandes mit annähernd 40 grad Fieber dennoch zur Bahn gefahren bin, damit mein eigener Verein ausreichend Starter hatte.Dies waren 5 eigene Pferde als Rennvereinsvorsitzender , der über 90% Der Rennpreise besorgt hat, für die Pferde als Trainer zeichnet, transportiert und im Rennen fährt. Die 2 Rennleitungsmitglieder Herr Nehten und Herr Pereboom wurden weder durch durch den Vorsitzenden Krüger noch durch den HVT zur Sache befragt. Herr Pereboom hat versucht sogar Herrn Tell tel. zu erreichen um ihn über die Sachlage aufzuklären. Er war für ihn nicht zu sprechen, obwohl er ihm auf einer Versammlung erklärt hatte.Wenn was ist, solle er ihn anrufen.
      Mit nur einem Anruf hätte sich bei gutem Willen ein für alle Seiten befriedigendes Ergebnis erzielen lassen.
      Ergebnis: Nach einem Jahr bekam ich ein Entschuldigungsschreiben vom HVT und in 2 Angelenheiten nachträglich Recht
      und mein widerrechtilch eingezogenes Geld zurück. Dazu 5 oder 600,- Euro Fahrtkostenerstattung zu einer widerrechtlich nicht angenommenen Protestverhandlung.
      ... und vor diesem Hintergrund mühe ich mich weiterhin für den Trabrennsport auf sämtlichen Ebenen ab.
      Eine Tour Schilder aufstellen 1m mal 1,20 m verteilt über ca 470km Strecke, dazu Plakate aufhängen. Dies dauert 2 lange Tage.
      Geldbeschaffung über 4 Wochen ca. 150 Personen mehrmals anrufen und versuchen zu überzeugen. Natürlich undendliche Wiederholungen wegen Zeit , Anewesenheit,Ausreden usw. Viele Fehlversuche und Absagen.
      Man überlegt und überlegt, wen kannst du noch ansprechen.
      Dann fällt mir noch ein alter Bekannter ein , den ich noch aus meiner Jugend kannte. War früher bei Mc Kinsey in leitender Positionund hat in 12 Ländern der Welt gearbeitet. Er berteibt in Wuppertal eine Lager und Wellenfabrik mit 80 Angestellten und in China eine Schraubenfabrik. Seine Eltern waren Landwirt genauso wie ich hier in meiner Nachbarschaft.Er ist auch der Landwirtschaft verbunden und engagiert sich im Fremdenverkehr. Vor einigen Jahren kaufte er das "Strandhotel Horumersiel".
      Da habe ich ihn angerufen und ihn zu mir privat zum Tee mit seiner chinesischen Frau und 2 Kindern eingeladen und ihn versucht zu überzeugen. Dies hat sich dann noch einmal wiederholt und dann hat er uns "stolze 2000,-Euro" zugesagt, weil es dann ja ein "GROßER PREIS VOM STRANDHOTEL HORUMERSIEL" wird.
      Später bin ich dann noch natürlich mit meiner Frau bei ihm zu Gast in seinem Hotel zum Essen gewesen.
      Weshalb schreibe ich Ihnen das alles, werden Sie sich fragen.
      Dies mache ich deshalb so ausführlich, damit Sie sich mal in meine Situation versetzen,der sich auf einem freiwillig gewähltem Außenposten des Trabrennsportes befindet um ihm zu helfen. Man versucht den Menschen den Trabrennsport zu vermitteln damit sie Zugang zu ihm finden und NATÜRLICH auch auf ihn wetten.
      Weiterhin ist es mein Anliegen Journalisten zu begeistern positiv über den Sport zu schreiben , was sehr gut gelingt und über sämtliche fachlichen Dinge aufzuklären.
      Weiterhin versuche ich Sponsoren zu begeistern ,den Trabrennsport als "nobles und seriöses Werbevehikle" für ihr Unternehmen zu gewinnen.
      Dies funktioniert aber nur, wenn die Aktiven und Funktionäre sich vorbildlich und diszipliniert verhalten, dies sind alle dem Sport , den Zuschauern, Wettern und vor allem den Sponsoren schuldig.
      Da macht es sich überhaupt nicht gut, wenn wie geschehen im Rennbericht zahlreiche Bagatellstrafen verhängt werden.
      Die wären vollkommen überflüssig, wenn die durch Sie "abgeordnete Rennleitung" ihrer originären Aufgabe nachkämen, die Veranstaltung zu "leiten" wie ja die Bezeichnung ja schon aussagt.
      Derartige Paraden hat es in meiner Verantwortung auf keiner noch so kleinen C.Bahnveranstaltung nieee gegeben. Dafür gäbe ich meinen Namen nicht her und ich würde mich schämen. In dieser Hinsicht im Vorfeld für Disziplin und Ordnung zu sorgen, ist die jetzige Rennleitung intellektuell deutlich überfordert.
      Statt sich im Einlaufbogen darum zu kümmern, dass die Aktiven exact zur vorgesehenen Parade (Vorstellung der Teilnehmer) in genauer Reihenfolge mitten auf der Bahn im Abstand von ca 7-8 Längen einzuweisen, steht das Rennleitungsfahrzeug am Sponsorenbereich am Richterturm und harrt der Dinge wie sie geschehen, um hinterher Strafen zu schreiben.
      Dies ist nicht meine Auffassung von Rennleitung und Rennsport. So ist das garnichts und für soetwas ist mir die ganze Arbeit die ich für den Trabrennsport leiste viel zu schade und noch bin ich nicht bereit mir den Sport durch solch Unzulänglichkeiten kaputt zu machen zu lassen. Ich bin für Disziplin und Ordnung. Für etwas anderes bin ich nicht zu haben.
      Ich lehne es energisch ab, die Hooksieler Paraden denen der "Großbahnen" anzugleichen.
      Gestern vormittag rief mich nämlich Der Redakteur der Wilhelmshavener Zeitung , Herr Münzberger genau zu diesem Thema 2mal an.....sicher werden Sie darüber auch lesen können.
      ...und wenn ich schon dabei bin, möchte ich ihnen ebenfalls über meinen "privaten Beitrag" zur Traberzucht berichten.
      In diesem Jahr habe ich wieder 2 Stuten decken lassen, durch den toll gezogenen "Paolo de Bellouet", den ich im vergangenen Jahr wegen seiner überragenen Abstammung aus Frankreich importiert habe.
      Weiterhin konnte ich einige Züchter aktivieren, einige Stuten durch ihn belegen zu lassen. Insgesamt sind es weitere 6 Stuten geworden die er bislang belegt hat. Dies gewähre ich alles zum "Nulltarif" nur gegen die mir entstehenden Selbstkosten zu meiner Arbeit, die ich damit habe.
      So sieht meine private "Förderung des Trabersportes und der Zucht" aus.
      Wenn Sie sich dies alles mal in Ruhe durchlesen, dann verstehen Sie vielleicht meine Reaktion gegenüber der ja notwendigen "Verwaltung" und erkennen darin , daß es mir überhaupt nicht darum geht Kravall zu machen, sondern das wir alle ,Sie ,der HVT
      und natürlich auch mir , es darum gehen soll einvernehmlich in Harmonie für den Trabrennsport und nicht gegen ihn zu arbeiten.
      In diesem Sinne mal ein paar klare Worte an Sie und auch Herrn Tell.
      Ich bin dazu bereit.
      Mit frdl Gruß, Günther Lühring
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      Kolja Werner schrieb:

      @zaungast
      Diese ungerechtfertigte Strafe,war das wegen der Aktion bei den Qualis? Dann kann man diese doch verstehen.Die Dame mit den Huskies kam zu Remmi und mir und fragte wer bei solch einer Aktion mitmachen würde und vor allem,wer hat ein Pferd dafür.Uns kam gleich dein Name in den Sinn,schade das es jetzt nicht klappt.Deinen Friesischen Diamanten hätte ich gerne noch einmal auf der Rennbahn gesehen,habe ihn immer gerne bewettet,er testet ja jetzt die Stuten für Paolo gib ihn ruhig mal eine Wurzel von mir.Ich wünsche dir für das neue Jahr alles Gute.
      Darauf will ich gerne antworten , damit auch der Außenstehende erkennt was für ein Umgangston und Verhaltensmuster gegenüber Züchtern, Besitzern, Trainern u. Fahrern da betrieben wird. Denn die meisten davon Betroffenen finden sich leider damit ab nach dem Motto: kannst ja sowieso nichts machen.....
      Gegen die Strafe habe ich Einspruch eingelegt,weil sie ein Unding ist.
      Es heißt im Ordnungsbeschluß:
      Nichtbefolgen einer Anordnung der Rennleitung bzw. Funktionären ( § 75,Abs. 1 TRO)
      Trotz mehrfacher Aufforderung der Rennleitung bzw. des Rennveranstalters verließen Sie nicht das Geläuf.


      Der Aufforderung vom Rennleitungsmitglied Herrn Schröder das Geläuf zu verlassen bin ich in angemessener Zeit nachgekommen .
      Bin dann unverzüglich auf die Innenbahn gewechselt und dann in den alten Paradezirkel hineingefahren um den anstehenden Qualiablauf nicht zu stören, was für mich eine Selbstverständlichkeit ist und eine Arbeitsnummer für mein 3jähr. Pferd , was ein halbes Jahr im Wagen geht, habe ich mir für 10 Euro auch gekauft. Auch wurden mir keine Belehrungen erteilt oder irgendwelche Begleitzettel überreicht, was denn sonst noch für Bedingungen mit den 10 Euro eingekauft wurden.
      Von mehrfachen Aufforderungen der Rennleitung bzw. des Rennveranstalters die Bahn zu verlassen habe ich auf dem Innengelände nichts gehört und nichts verstanden.

      Wenn denn von der Rennleitung nicht das Geläuf, sondern das Innenbahngelände gemeint war, so wäre es doch normal gewesen, dass die Herren mich in verständlicher Weise angesprochen hätten, wie es sich unter zivilisierten Menschen gehört und es wäre doch überhaupt kein Problem gewesen ihrer von mir verstandenen Bitte nachzukommen.
      Was spricht denn dagegen kurz vor der Qualli mit dem Begleitfahrzeug zum Paradezikel zu fahren und mir zu erklären was sie von mir verlangten.
      Ist das etwa zuviel von den bezahlten Rennleitern verlangt. Da wird lieber durch sämtliche Lautsprecher unverständliches Zeug gebrüllt und dann einfach "abgeurteilt"......, geht man so miteinander um???????????????

      Im Ergebnis hat die Rennleitung die Qualis entgegen der angeblichen Bahnordnung, die mir nicht bekannt gemacht wurde und die man auch nicht auf der Hamburger Homepage in den allgem Bestimmungen für Arbeitsnummern an Renntagen finden kann und folglich auch nicht in deren Satzung eingetragen steht, gestartet und gegen die angebliche Bahnordnung verstoßen und ob Arbeitspferde an Renntagen der Trabrennordnung unterstehen und bestraft werden können ist außerdem zweifelhaft.
      Nur paradoxerweise soll ich 50 Euro bezahlen, aber damit finde ich mich nicht ab, so geht das mit mir nicht......

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      Kolja Werner schrieb:

      @zaungast
      So gibt es immer zwei Seiten,ich hab noch zu meinen Kolegen gesagt guck dir diesen Dickschädel an. Wenn man die Aufforderung nicht mitbekommt ist es wohl doch etwas anderes.
      Ps: Dickschädel ist nicht böse gemeint,eher mit Bewunderung :)
      Arbeitspferde am Renntag

      Gegen eine Gebühr von 10,-- Euro erhalten Pferde, die am Renntag nicht starten und auf dem Geläuf gearbeitet werden sollen, eine Kammdeckelnummer. Ab 17.30 Uhr (Donnerstag) bzw. 13.00 Uhr (Sonntag) dürfen auf dem Geläuf nur Ausweisinhaber im Renndress Pferde mit Kammdeckelnummern arbeiten. Wird ein Pferd ohne Arbeitsnummer oder mit einer falschen Nummer auf dem Geläuf gearbeitet, so wird von dem Lizenzinhaber, der dieses Pferd steuert, eine Gebühr von 50 Euro erhoben. Weiterhin behält sich der Veranstalter vor, diesen Ausweisinhabern das Arbeiten von Pferden, die nicht am Renntag starten, grundsätzlich zu untersagen!

      trabhamburg.de/pdf/AllgBestHTZ_20160622.pdf