PMU und die Zukunft

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    • Das ist mehr. Bisher habe ich gelernt das Frankreich Felder braucht 12 Starter plus x?

      Wenn wir so weitermachen schalten wir uns selbst ab. Wir brauchen Felder die Ansprüchen genügen und nicht zwingend mehr Renntage....leider, wenn wir beides nicht miteinander liefern können.

      Das ist ein schwieriger Spagat....PMU, Standard Renntage, Wirtschaftlichkeit.

      Mein Eindruck: jeder denkt kurzfristig und für sich, wie seit gefühlten tausend Jahren.
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      Holger Hülsheger schrieb:

      Die Pferde dafür sind nicht mehr da. Die Niederländer und Belgier haben im Herbst und Winter selber sehr viele PMU Veranstaltungen und starten somit weniger bei uns.
      Warum aber immer diese Doppelveranstaltungen ? Das war zu vor einigen Wochen in Berlin und München auch keine gute Idee. Jetzt dasselbe in GE. Kopfschütteln...
      Hallo Holger,

      eben...Management ist gefragt. Es hilft nicht zusätztliche PMU Veranstaltungen anzukündigen wenn diese nicht bedient werden können und noch schlimmer..zur Verärgerung der Endkunden führen.
      Kopfschütteln? Nein, viel mehr, ich frage ganz frech: Denkt hier noch jemand?

      Gruss
      Peter
    • Am Sonntag in GE stehen im Schnitt mehr als 6K drüber (ohne Grand Prix gerechnet). Das ist ok und angemessen.

      Für die Mäusestechen z.B. in MG und STR reichen m.E. 3K aus. Die Klassen, die dort angesprochen sind, laufen sonst für 1K.

      Man sollte die PMU nicht als Cash Cow ansehen, die den Sport alleine rettet, da gehört mehr dazu. Ich wundere mich eh, wie lange die PMU auf die unterirdischen Bilder von einer ungepflegten Rennbahn wie MG still hält.
      Kein(e) Witz(e).
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      MA2412 schrieb:

      In Ebreichsdorf werden jetzt schon PMU-Bewerbe mit 3.000 € Dotierung veranstaltet. Wie weit gehts no abwärts?
      In Ebreichsdorf gab es heuer bisher 7 Renntage, an denen 71 Trabrennen ausgetragen wurden, die mit insgesamt 202.600 Euro dotiert waren.

      Am kommenden Sonntag finden 11 Rennen statt (mit 120 Startern - Gesamtdotation 36.700 Euro) und am Samstag, den 2. Dezember, sind 5 Rennen geplant (Gesamtdotation 17.500 Euro)

      Somit wird es in diesem Jahr an 9 Renntagen 87 Trabrennen in Ebreichsdorf geben/ gegeben haben, die insgesamt mit 256.800 Euro dotiert sind/ waren.

      Die 5 Rennen am 2. Dezember sind durchschnittlich mit 3.500 Euro dotiert, was immerhin immer noch mehr als doppelt so hoch ist, wie 'normalerweise' Rennen in Österreich dotiert sind.

      Ohne Unterstützung der PMU würde es möglicherweise überhaupt keine Rennen mehr in Ebreichsdorf geben, da von der wirtschaftlichen Seite her betrachtet jeder einzelne Renntag einen (gewaltigen) Verlust bedeutet (weil eben in Österreich auf unsere Pferderennen viel zu wenig gewettet wird).

      Das kann man auch gut daran erkennen, dass - soweit ich gehört habe - dieser letzte Renntag im heurigen Jahr (mit Beginn um ca. 11:30 Uhr) "ohne Zuschauer" durchgeführt werden wird (was immer das auch bedeuten mag, dazu werden hoffentlich noch rechtzeitig offiziell Informationen kommen).
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      Haribo schrieb:

      Am Sonntag in GE stehen im Schnitt mehr als 6K drüber (ohne Grand Prix gerechnet). Das ist ok und angemessen.

      Für die Mäusestechen z.B. in MG und STR reichen m.E. 3K aus. Die Klassen, die dort angesprochen sind, laufen sonst für 1K.

      Man sollte die PMU nicht als Cash Cow ansehen, die den Sport alleine rettet, da gehört mehr dazu. Ich wundere mich eh, wie lange die PMU auf die unterirdischen Bilder von einer ungepflegten Rennbahn wie MG still hält.
      Das stimmt schon irgendwie...Ich habe mich auch immer für die Renntage ausgesprochen. Bin mir sicher das es Besitzer gibt die wegen der PMU dem Sport weiterhin verbunden sind. Es sind ja auch gewaltig mehr Rennpreise als vorher im Umlauf.

      Aber zum Einen würde ich gerne mal wissen was mit der Differenz von den ehemals 7.000 Euro zu den standardmäßigen 3.500 Euro passiert ist.

      Zum Anderen war der Standard der besser dotierten PMU-Rennen einfach besser. 14 Pferde und gute Quoten. Das vermisst man natürlich wenn man es ein paar Monate miterleben durfte. Dabei ist mir natürlich schon klar das die Fülle der jetzigen PMU-Renntage nicht mehr mit dieser Anzahl der Pferde zu realisieren ist.
      Weitergedacht ist es wahrscheinlich sogar besser für die vielen wichtigen kleinen Besitzern eine Möglichkeit geschaffen zu haben auch in Straubing, Gladbach oder sonstwo an relativ gutes Geld zu kommen ohne ein ganz starkes Pferd anzuspannen.
      Damit werden aber keine Großwetter reaktiviert...
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      Flyingbolt Raimund Schulz schrieb:

      Ohne Unterstützung der PMU würde es möglicherweise überhaupt keine Rennen mehr in Ebreichsdorf geben, da von der wirtschaftlichen Seite her betrachtet jeder einzelne Renntag einen (gewaltigen) Verlust bedeutet (weil eben in Österreich auf unsere Pferderennen viel zu wenig gewettet wird).

      Das kann man auch gut daran erkennen, dass - soweit ich gehört habe - dieser letzte Renntag im heurigen Jahr (mit Beginn um ca. 11:30 Uhr) "ohne Zuschauer" durchgeführt werden wird (was immer das auch bedeuten mag, dazu werden hoffentlich noch rechtzeitig offiziell Informationen kommen).
      Die Entwicklung in Österreich stimmt etwas nachdenklich. Ich weiß ja nicht genau ob Österreich auch mal mit den goldenen Zeiten in Deutschland mithalten konnte. Aber die Sportwetten wurden in Österreich schon einige Jahre früher als in Deutschland flächendeckend eingeführt. Wenn man die gleiche Entwicklung hierzulande weiterdenkt dann heißt es hier bald auch, wie ein User neulich schrieb:
      "Jackpot in der Zweierwette von 60 Euro" ;(

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Luba Sonn ()

    • @Flyingbolt Raimund Schulz

      Mit leere Triübnenen nehme ich an dass es keine Gastronomie und ein geschlossenes Tribünenhaus gibt sowie keine Wettkassen an diesem Tag.

      Die Kosten für Kassenpersonal, Wettsystem und Heizkosten Tribünenhaus würden enorm hoch sein - die Umsätze in Ebreichsdorf kennen wir ja sind sehr bescheiden und sind ein großes Minus für den AROC - somit bleibt wohl alles geschlossen auf dieser Seite - ausser das Rennbüro.

      LG
      Alex
    • @ AS79

      So in etwa stelle ich mir das auch vor. Und das ist auch durchaus nachvollziehbar und verständlich. Wie ich ja geschrieben habe, ist jeder 'normale' Renntag hierzulande ein (gewaltiges) wirtschaftliches Verlustgeschäft. Eben weil die anfallenden Kosten, wie du geschrieben hast, relativ hoch sind, und diese durch die zu erwartenden geringen Umsätze niemals gedeckt werden könnten.

      Die Frage, die sich mir stellt, ist generell, ob 'nur' das Tribünenhaus geschlossen bleibt, oder ob der Zutritt zu diesem gänzlich untersagt sein wird bzw. ob die Tore überhaupt geöffnet werden. Der Außenbereich der Tribüne in Ebreichsdorf ist ja frei zugänglich, also könnte man wenigstens von dort die Rennen beobachten. Auch wenn es da am 2. Dezember schon ziemlich kalt sein könnte, und ich mit dir und Erwin und noch ein paar 'Verrückten' ziemlich allein sein würde ;)

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      Luba Sonn schrieb:

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      Flyingbolt Raimund Schulz schrieb:

      Ohne Unterstützung der PMU würde es möglicherweise überhaupt keine Rennen mehr in Ebreichsdorf geben, da von der wirtschaftlichen Seite her betrachtet jeder einzelne Renntag einen (gewaltigen) Verlust bedeutet (weil eben in Österreich auf unsere Pferderennen viel zu wenig gewettet wird).

      Das kann man auch gut daran erkennen, dass - soweit ich gehört habe - dieser letzte Renntag im heurigen Jahr (mit Beginn um ca. 11:30 Uhr) "ohne Zuschauer" durchgeführt werden wird (was immer das auch bedeuten mag, dazu werden hoffentlich noch rechtzeitig offiziell Informationen kommen).
      Die Entwicklung in Österreich stimmt etwas nachdenklich. Ich weiß ja nicht genau ob Österreich auch mal mit den goldenen Zeiten in Deutschland mithalten konnte. Aber die Sportwetten wurden in Österreich schon einige Jahre früher als in Deutschland flächendeckend eingeführt. Wenn man die gleiche Entwicklung hierzulande weiterdenkt dann heißt es hier bald auch, wie ein User neulich schrieb:"Jackpot in der Zweierwette von 60 Euro" ;(
      @ Luba Sonn

      Bei euch in Deutschland funktionieren wenigstens die Außenwetten viel besser als bei uns in Österreich. Wären eure Außenwetten auf einem ähnlich tiefen Niveau wie bei uns in Österreich, dann wärt ihr (leider) auch von Zweierwette-Jackpots von 60 Euro nicht weit entfernt. Die reinen Bahnwetten erreichen ja auch bei euch in manchen Rennen nur um die 1.000 Euro (brutto), wovon mehr als 50% (so schätze ich mal) auf Sieg- und Dreierwette getätigt werden.

      Und zur Frage nach den Goldenen Zeiten:

      Nein, eure großartigen Zahlen von früher (sowohl was die Umsätze als auch die Dotationen angeht) konnten wir bei weitem niemals erreichen.

      Ein 'gutes Rennen' war bei uns, wenn wir in diesem ca. 15.000 Euro Umsatz hatten. Als ein 'guter Tag' bei 10-12 Rennen wurde es bei uns bezeichnet, wenn wir die 2 Millionen Schilling-Marke ankratzten oder sogar überschritten (ca. 150.000 Euro). Es gab natürlich auch bessere Tage, wenn auch selten die 3 Millionen (ca. 225.000 Euro) erreicht oder gar überschritten wurden. Dies nur an 'Großrenntagen' wie z.B. dem Derby- oder Hunyady-Renntag.

      Zum Vergleich ein Originalzitat aus dem 'SPORT' von August 1978 zum 'Traber-Städtekampf MÜNCHEN-WIEN':

      "Bei dem sehr gut besuchten Abendmeeting - bei freiem Eintritt, verstärkt durch zahlreiche österreichische Schlachtenbummler - erreichte der Totalisatorumsatz 'nur' knapp 4 Millionen Schilling (also ca. 300.000 Euro) - eine für uns utopische Summe, in München-Daglfing aber anscheinend zu wenig"

      [Sieger waren übrigens in München im Flieger-Preis ITUS mit Rolf Luff und im Steher-Preis INESCO mit Helmut Wiedl, sowie in Wien wiederum ITUS mit Rolf Luff und PATRIZIER mit Helmut Obermeier - Somit also 4:0 für die Bayern ;) ]

      Heutzutage haben wir Tagesumsätze von um die 50.000 Euro, wenn wir mal 70.000 haben, wird schon gejubelt (aber selbst das ist bei weitem zu wenig, um kostendeckend zu agieren).

      In Ebreichsdorf würden am 2. Dezember die Bahnumsätze in allen 5 Rennen wohl keine 15.000 Euro ausmachen...
    • Ich verstehe es wirtschaftlich, würde ich auch nicht anders machen. Trotzdem ein Schubser in die böse Richtung! Die letzten Stammgäste auf der Rennbahn, meist älteren Kalibers, werden so endgültig schrittweise abgebaut (manche haben kein Internet, ich kenne sogar welche ohne Handy.. ^^ ) Die wissen bis heute nicht, dass man via PMU auch spielen kann und werden es auch jetzt nicht "probieren". Da kann man natürlich sagen, deren Umsatz ist zu vernachlässigen - es ist aber deren Hobby, das Ihnen da schrittweise entzogen wird. Naja, werde ich nicht ändern - aber man stelle sich vor, es sind 3 oder 4 so Lunch-Renntage hintereinander (in Wahrheit kann die PMU mittlerweile ja machen, was Sie wollen).. brrr

      Interessant wäre auch zu wissen (kenne das nur aus dem Fußball), ob es so etwas schon einmal wo gab?