Gestern im Bundeskabinett 6.4 .2016 beschlossen Sportwettbetrug und Manipulationsgesetz

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    • Gestern im Bundeskabinett 6.4 .2016 beschlossen Sportwettbetrug und Manipulationsgesetz

      Hier der Referentenentwurf bmjv.de/SharedDocs/Gesetzgebun…_blob=publicationFile&v=1

      Interessant wird das was als Manipulation gewertet wird !! Vorsätzliche Beeinflussung/bzw. Manipulation ist auch die Gabe von "leistungssteigernden Dopingmitteln "" ich spreche hier nicht von irgendwelchen Medikationen sondern von Doping !!
      Jetzt wird es Zeit sich auf funktionärsebene endlich zu positionieren !
      Die Wettanbieter und die Veranstalter sollten ein Ureigenes Interesse haben dieses Problem zu lösen

      P.S
      In diesem Gesetz wird auch auf den Pferdesport verwiesen also ist dieses hier nicht von der Hand zuweisen das darüber diskutiert werden muss !!
      Keine Macht dem Doping, denn Doping ist Betrug
    • Sie haben recht, aus der Begründung (nicht eindeutig aus dem Gesetztestext) geht hervor, daß die Anwendbarkeit auf Pferderennen/Pferdewetten gegeben ist.
      Dieses Gesetz führt somit in erster Linie die Strafbarkeit des "Auf Wette Fahren" ein.

      Eine Verabreichung von Dopingmitteln hat dabei allerdings erstmal nur zweitrangige Bedeutung.

      Diese Bedeutung kommt dann hinzu, wenn Mittel verabreicht wurden, und in Kenntnis dessen Wetten getätigt wurden, und zwar nicht nur durch den Doper selber. Es genügt, dass dies durch Mittelsmänner oder gar andere Dritte erfolgt !!

      Der Sportler oder Trainer muss zumindest damit rechnen und es billigend in Kauf nehmen, dass seine Manipulationshandlung für eine betrügerische Wettsetzung genutzt werden soll. Nicht erforderlich ist, dass Sportler oder Trainer den Vermögensvorteil aus einer Wettsetzung für sicher halten oder eine Wettsetzung sogar anstreben. Eine konkrete Vorstellung davon, wann, wo und in welcher Form die Wette platziert werden soll, muss der Vorteilsnehmer nicht haben. .........................
      ......................Nicht erforderlich ist wiederum, dass es tatsächlich zur Auszahlung eines Wettgewinns oder auch nur zu Wettsetzung gekommen ist. Ein rechtswidriger Vermögensvorteil ist jedenfalls dann gegeben, wenn der Wettteilnehmer selbst oder durch seine Vermittler bei der Abgabe einer Wette gegenüber dem Wettanbieter konkludent der Wahrheit zuwider erklärt hat, dass der Verlauf oder der Ausgang der gewetteten Spiele von ihnen nicht beeinflusst worden ist. Die Manipulationsfreiheit des Wettgegenstandes gehört zur Geschäftsgrundlage der Wette. Beide Parteien sichern sich daher stillschweigend zu, auf das gewettete Spiel keinen Einfluss genommen zu haben.