HOOKSIEL 2018

    • Sehr geehrter Herr Lühring.
      Erstmal Glückwunsch zu ihrem Sieg.
      Natürlich habe ich meinen Wetteinsatz schon abgeschrieben und möchte diesen natürlich auch nicht von Ihnen erstattet bekommen!!!!
      Vielleicht können Sie mir aber trotzdem die Frage beantworten ob nach ihre Meinung eine Disqualifikation gerechtfertigt wäre.
      Es reicht ein ja oder nein. Und bitte nicht wieder drum rum reden.
      Ich hätte meinen Wetteinsatz nach der Disqualifikation mit Sicherheit verhundertfacht. Allerdings wäre der Umsatz in den nächsten Rennen weitaus weniger gewesen . :D sie wissen was ich meine. Ich bin weiterhin davon überzeugt dass wenn es kein Top-Favorit gewesen wäre, dass dieser am Turm gelandet wäre.
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      golfino schrieb:

      Sehr geehrter Herr Lühring.
      Erstmal Glückwunsch zu ihrem Sieg.
      Danke dafür.
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      golfino schrieb:

      Vielleicht können Sie mir aber trotzdem die Frage beantworten ob nach ihre Meinung eine Disqualifikation gerechtfertigt wäre.
      Bekanntermaßen bleibe ich niemandem eine Antwort schuldig.Wie sie in Beitrag 110 nachlesen können, kann man so oder so entscheiden.
      Durchaus grenzwertig...
      War auf den ländl. ca 30 Jahre Vors. der Rennleitung und da war sehr viel Fingerspitzengefühl für die Situation gefragt, denn die Rennen fanden ja häufig unter improvisierten Bedingungen statt. Von daher gibt es die Bezeichnung C-Bahnen für die einige Sonderregelungen gelten und auch gelten müssen.
      Zu meiner Zeit gab es auch noch nicht die heute auf den größeren Bahnen übl. "rote Marke" im Einlauf, die bei Disqualifikationen heute wohl eine größere Rolle spielt...
      unter "meinen" Bedingungen von vor wenigen Jahren war es Standard, dass wenn die Pferde in der Einlaufgeraden vor dem Ziel mehrere Galoppsprünge eingelegt hatten, grundsätzlich disqualifiziert wurden.
      So wäre es auch hier gewesen.
      Nun hat der HVT aber offensichtlich auch für C-Bahnen diese "rote" Marken Regelung für die Rennleitungen eingeführt und der Einlauf ist in Hooksiel bekanntermaßen sehr lang und Immo hat extra als sichtbares Zeichen für die Rennleitung exact 200 Meter vor der Ziellinie eine große Pylone, von denen ich vor enigen Jahren 10 von der Straßenmeisterei gekauft habe,aufgestellt.
      Das betreffende Pferd war unzweifelhaft vor dieser jetzt wohl geltenden Marke wieder im Trab. Das Gespann hat aus der Galoppade keinen Vorteil gezogen sondern bei Beibehaltung der Geschwindigkeit nach ca 12 Galoppsprüngen, die vor der "roten" Marke zu akzeptieren sind nach geltender Trabrennordnung,wieder fliegend zur Trabaktion gefunden.
      Zu ihrer Information: die Trabrennleitungen haben sich darauf geeinigt , wegen der erschwerten Geläufbedingungen auf C-Bahnen für die Pferde die Anzahl der Galoppsprünge auf 20 zu erhöhen, bevor diese dafür disqualifiziert werden. So ist mein Informationsstand dazu.
      Ich hoffe, sie sind jetzt auch mit meiner erschöpfenden Darstellung zufriedengestellt und behaupten nicht mehr, sie wären durch den Hooksieler Rennverein e.V. betrogen worden und es bei uns nicht reell zugehen würde.
      Solche Behauptungen treffen mich auch in meiner Ehre. Deshalb antworte ich ihnen so ausführlich. Krumme Sachen waren und sind mit mir nicht zu machen !!!!
      Vielleicht darf ich sie auch noch in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam machen, dass die Erträge aus den Wettumsätzen auf unserer und anderen C-Bahnen bei weitem nicht ausreichen, die Rennpreise und Nebenkosten derartiger Veranstaltungen zu finanzieren.
      So war es auch im besagten Rennen. Dies wurde 100 % gesponsert von der Oldenburgischen Landesbank und mit 1000.- Euro gefördert vom Verband Nordwestdeutscher Rennvereine e. V., dessen Vorsitzender ich bin.
      Das Hauptbrot bei den ländl. Rennveranstaltern sind die Eintrittsgelder und bei einigen auch neben Sponsorengeldern geworbene Anzeigen von Unterstützern zur Finanzierung des Rennprogramms.
      Vom Umsatz der Bahnwette verbleibt dem Veranstalter ca 25% und vom Außenwettumsatz sind es lediglich ca 10-12 % .