Die Premiere: V76-Wette mit 10.000 Euro Garantie am Sonntag, 15.7.2018

    • Ich kann nicht verstehen warum sich hier jetzt schon echauffiert wird warum welches Renngeschehen nicht überprüft wurde. Oder sonstwas lt. vorläufigen Rennbericht.
      Der aktuelle Rennbericht ist gerade mal der aktuelle und keine 8 Std. jung.
      Wer weiß was morgen früh ist oder wie lange nach dem 1. Rennbericht die RL noch tagt um Sachverhalte zu klären. Die Ausführung zu etwaigen Änderungen muss ja auch noch für jeden nachvollziehbar verfasst werden. Wie heute zu lesen.
    • Gerade die Replays zum heutigen Renntag und vorher nichts anderes davon gesehen.

      Es ist schon deprimierend, wenn man feststellen muss, dass in diesem Jahr mit sich verkürzendem Abstand zum Derby die Zahl der heimischen Pferde, die dort Chancen haben, immer weiter ab- statt zunimmt.
      Thorsten Tietz wird wohl als Catchdriver fürs Finale zu haben sein.

      Marc Elias scheint vom Berliner Fluch seines Vaters ausgenommen zu sein. Blitzsaubere Vorstellung! :thumbup:
      Wenn unsere "Recken" aber schon von einer in ihrer Heimat allenfalls mittelmäßigen BIJOU BOURBON H.M. abgekocht werden, ist das bedenklich.

      Die Lichtblicke des Renntags kamen spät: LILLE ALFRED und CHARLOTTE NEWPORT.
      Trennen Sie Ihr Geld von Ihren Emotionen, bevor Ihre Emotionen Sie von Ihrem Geld trennen.

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    • Casaque Jaume,

      aus dem Nähkästchen geplaudert, Ihnen vielleicht auch bekannt, leiden seit ca. Oktober letzten Jahres viele Pferde unter einem ominösen Virus, der sich auf die Lunge und Atemwege legt. Auch tritt er gerne mehrmals nach Auskurieren wieder auf, ist hartnäckig, schwer zu packen und - er kündigt sich nicht an- sondern erst beim Herangehen an die Leistungsgrenze des Pferdes im Rennen macht er sich bemerkbar.

      Beobachtet man manche Pferde genau, darf man nicht von einem schwachen Jahrgang sprechen, sondern eher von einem gebeutelten...so meine bescheidene Vermutung.
    • Neu

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      Karin Walter-Mommert schrieb:

      Casaque Jaume,

      aus dem Nähkästchen geplaudert, Ihnen vielleicht auch bekannt, leiden seit ca. Oktober letzten Jahres viele Pferde unter einem ominösen Virus, der sich auf die Lunge und Atemwege legt. Auch tritt er gerne mehrmals nach Auskurieren wieder auf, ist hartnäckig, schwer zu packen und - er kündigt sich nicht an- sondern erst beim Herangehen an die Leistungsgrenze des Pferdes im Rennen macht er sich bemerkbar.

      Beobachtet man manche Pferde genau, darf man nicht von einem schwachen Jahrgang sprechen, sondern eher von einem gebeutelten...so meine bescheidene Vermutung.

      Danke für die Information Fr. Mommert, mich würde noch Ihre persönliche Meinung bzgl. Fast and Furious interessieren.
    • Neu

      Danke Fr. Mommert für die ehrliche Aussage.

      Nun ist für mich auch das Rätsel gelöst, warum dieses Jahr nicht einmal ein erweiterter Derbyfavorit aus dem Berliner Raum kommt.
      Ich dachte, die extreme Trockenheit im Osten wäre der Grund für die Atemwegsprobleme der Pferde,hervorgerufen durch die staubige Luft.

      Es bleibt zu hoffen,daß nur gesunde Pferde an den Ablauf kommen. Wenn es dann weniger Vorläufe werden, ist das auch nicht tragisch.
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      „Flotte Lotte“ marschiert weiter
      Selbst vom Seriensieger New Dawn nicht zu stoppen: Charlotte Newport gewinnt das KRAFFT Vierjährigen-Rennen. Ihr Fahrer Michael Nimczyk führt noch vier weitere Pferde auf die Ehrenrunde. Total abgezockt: Marc Elias triumphiert im Lauf zum Super Trot Cup und legt mit seiner Stute Bijou Bourbon H.M. eine coole Fahrt hin.


      Berlin, 15. Juli 2018.
      Es war alles andere als die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm: Die Mariendorfer Veranstaltung vor der Derby-Woche (27. Juli bis 5. August) hatte mit dem KRAFFT Sport Original Rennen (12.000 Euro) und dem dritten Lauf zum Super Trot Cup (10.000 Euro) zwei spektakuläre Highlights zu bieten. Garniert wurde das Geschehen auf der Tempelhofer Piste obendrein durch die Einführung der V76-Wette, deren erster Rang zwar nicht getroffen wurde, aber bereits für sechs Richtige gab es 42.311:10 – also stolze 634,67 Euro für den Grundeinsatz von 15.Cents pro Wette – zurück. Eine Vierbeiner-Lady, die von Tag zu Tag besser wird und vor einer großartigen Zukunft steht, strich die dickste Siegbörse ein: Nämlich die von Thomas Holtermann für die Farben von Ulrich Mommert trainierte Charlotte Newport (35:10), die sich mit Michael Nimczyk im Sulky in 13,4/1.900m gegen den von Thorsten Tietz gesteuerten Seriensieger New Dawn (21:10) durchsetzte. Der Deutsche Meister triumphierte mit einem cleveren taktischen Schachzug, denn er übernahm mit der Stute sofort die Spitze und ließ dann ausgangs des ersten Bogens den Widersacher New Dawn vorbei. Eine halbe Runde vor dem Ziel dirigierte Nimczyk Charlotte Newport in die zweite Spur und übte enormen Druck aus, dem sich New Dawn am Ende mit einer halben Länge Rückstand beugen musste. In das Duell dieser beiden Spitzenpferde konnte die drittplatzierte Pearl Stardust (Jaap van Rijn) zu keinem Zeitpunkt eingreifen. Die Dominanz von Charlotte Newport und New Dawn war einfach unantastbar.
      Für Michael Nimczyk war dieser Erfolg die Krönung eines perfekten Tages, denn er hatte zuvor schon vier andere Pferde auf die Ehrenrunde geführt. Gleich zweimal ging es für seine Schützlinge über die Meilendistanz. Der Goldhelm triumphierte zunächst mit TomNJerry Diamant, der sich ausgangs des Schlussbogens an die zweite Position verbessert hatte und im Einlauf in spektakulären 1:12,7 min. souverän an dem Tempomacher Chuckaluck (Victor Gentz) vorbeizog. Der Hengst blieb somit nur vier Zehntelsekunden über dem von Rainbow Diamant im April aufgestellten 12,3-Saisonrekord. Wenig später führte Michael Nimczyk dann Fast and Furious auf die Ehrenrunde, der sich zwar auf 1:14,0 min. steigerte, auf der Zielgeraden aber aus der Fahrspur wich dabei einen Gegner behinderte. Erstaunlicherweise verblieb der Hengst dennoch in der Wertung. Nimczyks weitere Siege ergaben sich mit Free Bird, der sich auf 1:14,8 min. verbesserte und nach einem Idealverlauf als zweites Pferd innen im Einlauf überlegen freimachte, sowie mit Lille Alfred, der Mitte der Gegenseite ernstmachte und in 1:14,5 min. mit riesigem Vorsprung gewann.
      Dass er ein feines Händchen besitzt und in seiner skandinavischen Heimat nicht ohne Grund große Aufmerksamkeit erfährt, stellte der 24-jährige Marc Elias imdritten Lauf zum Super Trot Cup mit der für eigene Farben laufenden Bijou Bourbon H.M. eindrucksvoll unter Beweis. Die Kunde von den fahrerischen Klasseleistungen des Sohnes von Conrad Lugauer und seiner Lebensgefährtin Karin war natürlich auch nach Berlin gedrungen und der frische Erfolg seiner Stute in Kalmar war ein zusätzliches Plus, sodass die Vierbeiner-Lady hinter dem 28:10 Favoriten Prince of Persia (Michael Larsen) mit einer Quote von 39:10 an zweiter Stelle rangierte. Larsens Schützling schien im Rennen zunächst tatsächlich auch der Hauptgegner zu sein. Denn der Hengst hatte sofort die Führung übernommen, während Bijou Bourbon H.M. an dritter Position auszumachen war und ab dem trotto.de-Bogen den schwereren Verlauf in zweiter Spur akzeptieren musste. Doch Marc Elias verrichtete seine Arbeit ohne jegliche Hektik, sondern mit viel Kaltschnäuzigkeit und Nervenstärke. Er wartete mit dem entscheidenden Angriff bis zum Schlussbogen. Prince of Persia hielt zwar noch dagegen, dochMitte derZielgeraden war Bijou Bourbon H.M. in 13,4/1.900m endgültig am Piloten vorbei. Für Prince of Persia blieb sogar nur der vierte Platz übrig, denn der Hengst musste auch noch den unterwegs im zweiten Paar außen optimal postierten Den of Warlock (Markus Niklasson) und den innen geschonten Tyrolean Dream (Thomas Panschow) vorbeilassen.
      Eine faustdicke Überraschung gab es in dem aus drei Bändern gestarteten internationalen Rennen, denn weder der trotz optimalen Verlaufs schon im letzten Bogen nicht mehr zwingend wirkende Lighten up Today (Michael Nimczyk)noch der ebenfalls stark gewettete Rainbow Diamant (Heinz Wewering) wurden ihrer Favoritenrollen gerecht. Rainbow Diamant, der mit der für ihn ungewohnten Startmethode überhaupt nicht zurechtkam und daher gleich viele Meter auf die Spitze verlor, lieferte zwar noch eine tolle Aufholjagd ab und belegte den Ehrenrang. Gegen den eine halbe Runde vor dem Ziel von Bernd Warnke gebrachten Janus R.A. konnte er aber nichts ausrichten – der Aleo-Traber zog in 15,1/2.500m mit drei Längen Vorsprung auf und davon.
      Für Thorsten Tietz, für den an diesem Nachmittag nicht alles optimal lief, sprang wenigstens ein Sieg mit Gri Maximus heraus. Der Wallach, der unterwegs zunächst nur an fünfter Stelle auszumachen war, stellte den eigentlich schon wie der sichere Sieger wirkenden Cromwell (Michael Nimczyk) genau auf der Ziellinie. Marlene Matzky feierte einen spektakulären Erfolg mit dem 205:10-Außenseiter Richard Parker, mit dem kaum jemand gerechnet hatte. Das Publikum ging stattdessen mit dem auf 10:10 herunter gewetteten Favoriten Fionaro (Thorsten Tietz) und nachdem der Derby-Aspirant Ende der Tribünengeraden an Richard Parker vorbei das Kommando übernommen hatte, schien die Welt für seine Fangemeinde noch in Ordnung zu sein. Doch der nur durch einen Kraftakt erreichte Führungswechsel hatte mächtig viele Körner gekostet. Und tatsächlich: Bereits im Schlussbogen sendete Fionaro, der am Ende sogar nur Sechster wurde, akute Notsignale, während sein Konkurrent Richard Parker die übrigen Verfolger unter Rekordverbesserung auf 15,9/1.900m überlegen abfertigte.
      Zwei Amateurrennen wurden bei der Veranstaltung ausgetragen. Die erste Prüfung ging an den norddeutschen Gast Hinrich Heitmann, der sich in der jüngsten Vergangenheit in Berlin zwar ziemlich rar gemacht hatte, aber bei seinen wenigen Starts auf der Derby-Bahn jedes Mal sehr erfolgreich agiert. Diesmal schlug der Routinier mit Paco Jet zu, der auf der Schlusshalben immer näher an die Pilotin Fame Greenwood (Hans-Jürgen von Holdt) herankam und die Gegnerin mit dem letzten Schritt bezwang. Auch das zweite Amateurfahren wurde zur Beute eines Speedpferdes: Navy Blue war von Sarah Kube geschickt aus allem herausgehalten worden und zog im Einlauf mit flinken Schritten an ihren Konkurrenten vorbei.
      Gesamtumsatz: 138.848,90 Euro – Bahnumsatz: 47.857,00 Euro – Außenumsatz: 90.991,90 Euro.

      Unser Terminhinweis: Es ist bald soweit – die Derby-Woche beginnt! Die erste Veranstaltung des wichtigsten Meetings des deutschen Trabrennsports findet am Freitag, dem 27. Juli statt. Im Mittelpunkt steht das mit 20.000 Euro dotierte Charlie-Mills-Memorial. Beginn ist um 16 Uhr. Starterangabe für diesen Renntag ist am Mittwoch, dem 18. Juli. Sie erreichen das Mariendorfer Rennsekretariat unter der Rufnummer 030-7401229 bzw. per Mail an starterangabe@berlintrab.de.
      berlintrab.de - Die Derby-Bahn
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      Selber in der Nachschau vom BTV steht was von der Behinderung mit Fast.A.F. Traurig einfach nur. Jeder hat es gesehen nur die Rennleitung nicht, obwohl sie überprüft haben und es sehr gut zu sehen war.


      Wenig später führte Michael Nimczyk dann Fast and Furious auf die Ehrenrunde, der sich zwar auf 1:14,0 min. steigerte, auf der Zielgeraden aber aus der Fahrspur wich dabei einen Gegner behinderte. Erstaunlicherweise verblieb der Hengst dennoch in der Wertung.
    • Neu

      Hallo Markus

      wurde hier auch schon mehrfach angesprochen, es wurde nicht die Behinderung überprüft, sondern (nur)die Gangart :rolleyes:

      denk Dir bitte mal einen Kay Werner oder Andrea Lombardo hinter,dann dauert das etwa eine Minute und weg isser... ;) und zwar schon wegen eines der beiden Delikte








      Heute beginnt der Rest deines Lebens..., mach das Beste daraus :thumbup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Loser ()