Wer gewinnt das Galopper-Derby

    • Eigentlich muss der Sieger raus, klarer gehts kaum! Daran sieht man dass auch im Galopp das selbe Problem ist wie bei den Trabern...
      Durch die korrekte Entscheidung hätten sie dem Gestüt Röttgen den ersten Derbysieg seit 60 Jahren weg genommen und der Sieger wäre dann ein Pferd vom ungeliebten Finck geworden mit einem bayerischen Jockey...brauchen wir nicht weiter ausführen...in der Rennwiederholung kann sich jeder selbst ein Bild machen!
      Abgesehen davon war der Bericht in der Sportschau eine Werbung für den Sport, kompetenter Kommentator, interessante Fakten, schöne Bilder.
      Einziger Kritikpunkt, auch hier wurde die Behinderung nicht angesprochen.
    • Nur mit dem Unterschied, das dort nicht noch zusätzlich wegen zu häufigen Angaloppierens,
      oder zu langem galoppierens disqualifiziert wird, was ja bei den Trabern hierzulande auch schon unterschiedlich gehandhabt
      wird. Die 15 Galoppsprünge zählt bei den Trabern auch keiner so genau nach.
      Von unterschiedlichen disbl. Disqualifikationen bei den deutschen Trabern ganz zu schweigen.
      Haben die Galopper auch nicht mit zu kämpfen.
      Deshalb wirds bei den Trabern hierzulande immer Ärger geben, bei den Galoppern aber nicht.

      Auch mitunter ein Grund warum die Galopper in Deutschland überleben werden, die Traber aber nicht.
      Gibt aber auch noch genug andere Gründe.
    • Frascati.

      Das Gestüt Röttgen hat erst im letzten Jahr das Derby mit Windstoss gewonnen. Dem Halbbruder vom heutigen Sieger.

      Bei den Galoppern hat man sich dem internationalen Standard, besonders den englischen Regeln, angepasst. Und da wird ja bekanntlich so gut wie nie einer disqualifiziert.
      Adie de Vries hat auch 5 Tage Strafe für das Foul bekommen. Fand das Foul auch recht rüde. Aber nach den neuen Regeln bleibt er halt drin. Glaube da heißt es so, hätte das Gespann eine Siegchance gehabt oder nicht. Nach deren Auffassung hatte er diese wohl nicht.

      Meine persönliche Meinung ist, E.Pedroza hat es auch ein wenig verknallt. Wollte unbedingt in diese enge Lücke, obwohl genug Platz auf allen Seiten war.
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      markush schrieb:

      Bei den Galoppern hat man sich dem internationalen Standard, besonders den englischen Regeln, angepasst. Und da wird ja bekanntlich so gut wie nie einer disqualifiziert.
      Das sind sowieso die besten Regeln - Grunz
      bei einer Überprüfung gehen 3 Stewards die zusammen 250 Jahre alt sind unter der Anleitung eines jüngeren Stipendary Stewards einen Fragenkatalog durch
      so in etwa: war es Absicht ? oder gefährlich ? war es eine Behinderung ? hat das Pferd Schwung verloren etc etc etc
      und wenn alle diese (ich glaube 12 ) Fragen mit Ja beantwortet sind kommt am Schluss:
      War der Richterspruch Nase, kurzer Kopf oder Kopf ? und wenn die NEIN ist dann kommt RESULT STANDS und es passiert nix
      :S :S :S :S :S
    • Kann man so oder so sehen. Früher haben sie manchmal disqualifiziert, wo kaum was war und heute genau andersrum. Ist mir an sich lieber, wenn sie eine klare Linie haben und sich daran halten.

      Royal Y. hat vor dem Rennen schon stark geschwitzt und wie schon geschrieben, hat E.Pedroza ja nicht zum 1.Mal im Derby keine so gute Idee gehabt. Er hat auch keinen Boden auf die beiden mehr gut gemacht. Deshalb wohl die Entscheidung. Fand sie vertretbar.
    • Falls von Interesse. Die Nachschau ist auch zu lesen auch auf der Webseite von Andreas Wöhler. rennstall-woehler.de


      So, Hamburg - und somit auch das wichtigste Meeting des Jahres - ist vorbei und endete genauso holprig wie es angefangen hatte. Zu behaupten, man wäre über das Ergebnis im Derby nicht enttäuscht, wäre gelogen aber es ist eigentlich weniger die Enttäuschung, dass Royal Youmzain nicht gewinnen konnte, die uns beschäftigt. Wir ärgern uns - und scheinbar nicht nur wir, was man an den vielen Rückmeldungen merkt - über diese grobe Unsportlichkeit sich im Einlauf umzudrehen, den Favoriten zu sehen und dann rüberzuziehen um ihm vor die Karre zu fahren. Dass man im Eifer des Gefechtes schon mal vor die Füße seines Gegners läuft, bleibt nicht aus aber das ganz offensichtlich vorsätzlich zu inszenieren, spricht nicht für den Charakter eines Sportlers. Lediglich eine kurze Übersprüfung und fünf Tage Lizenzentzug sind dafür schon direkt entgegenkommend. Es ist müssig darüber nachzudenken, ob Royal Youmzain ohne diese Behinderung gewonnen hätte. Aber in dieser Phase des Rennens einmal aus dem Tritt gekommen, ist es für einen wuchtigen Bock wie ihn natürlich schwer schnell wieder den nötigen Schwung zu kriegen. Was aber mal definitiv kein Kriterium für "schlechtes Draufsein" schon vorher war, ist das Schwitzen. Es war schon mehrmals Thema aber wir schreiben es gerne nochmal - Royal Youmzain schwitzt immer. Er hat schon als Jährling geschwitzt, er schwitzt bei Regen im Herbst und er schwitzt bei -10Grad im Winter. Es gibt ja auch Menschen, die permanent feuchte Hände oder einen Schweißfilm auf der Oberlippe haben. Aber wie auch immer, zumindest hat der Hengst alles gut weggesteckt und machte heute einen erstaunlich munteren Eindruck.
    • Die Distanz schien mir auch zu lang zu sein für ihn. Foul war zwar grob, ab er kam auch nicht mehr näher. Trainer und vor allem der Jockey haben bis jetzt kein gutes Jahr. Wurde in der Derbywoche nicht besser. Anders beim Klug und seinen Jockeys, da ist die Form mehr als gut.

      Earl-Freight. Hab in England schon in Gruppe 1 Rennen wesentlich schlimmere Fouls gesehen, als das gestrige und da war der Richterspruch kk. Auch da geschah nichts. Konnte ich nicht glauben. Ist da aber an der Tagesordnung und wird akzeptiert.
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      Earl-Freight schrieb:

      Royal war gestern nicht das erwartete Pferd, hat geschwitzt wie ein Schwein..... "Spurwechsel" dieser Art u Weise gibt es von 100Rennen 80mal......
      Ich war schon in England nach halbstündigen Entscheidungen gemaxelt wo mich der Führende über die ganze Bahn gekreuzt geschlagen hat
      u Rennausgang blieb unberührt
      Es spricht ja schon von Größe, das Wöhler kein Sterbenswörtchen offiziell abgegeben hat, sondern nur auf seiner Seite die Sachlage darstellt - in der Ergebnisausgabe der Sport-Welt findet sich nichts.
      Man gönnt Adrie sicher einen Derbysieg, aber dass er nicht zurückgesetzt wurde, hat er allein der kürzlich erfolgten Regeländerung zu verdanken.

      Ja und was @Earl-Freight beschreibt, ist genau der Grund dafür, dass der Inselsport für mich nichts mit Galopprennen zu tun hat und deshalb meinerseits lebenslang nullkommanull Aufmerksamkeit erhält.
      Die einzigen Engländer, die ich laufen sehe, starten ggf. im Arc. Ob Kamikaze, Wildwest-Spurwechsel oder Spritzblutungen.....der Ausgang von sog. Überprüfungen ist immer der gleiche.