§ 21 B- Ausweis für Amateurtrainer

    • § 21 B- Ausweis für Amateurtrainer

      In § 21 sind die Anforderungen zur Erteilung eines Amateurtrainerausweises geregelt. Dort heißt es unter anderem bei Punkt 1 b: Ausweis wird erteilt bei alleinigem Besitz eines startberechtigten Rennpferdes. Unter Punkt 2 ist geregelt welche Pferde dann trainiert werden dürfen: Pferde im Alleinbesitz und Pferde in alleinigem Familienbesitz.
      Bei uns tritt nun folgende Situation ein: Bis ins letzte Jahr hatte ich ein Pferd im Alleinbesitz und zwei Pferde in alleinigem Familienbesitz. Das Pferd in meinem Alleinbesitz gibt es zwar noch, es ist aber nun Ausjährig, also kein Startpferd mehr im Sinne der TRO. Das aktuelle Startpferd im alleinigen Familienbesitz, das wir auch selbst gezüchtet haben, dürfte ich zwar weiter trainieren, den Trainerausweis erhalte ich dieses Jahr aber nicht da ich kein Pferd mehr im Alleinbesitz habe. Unser Juwel U ist jetzt aus Berlin heimgekehrt. Er war dort zur Ausbildung in Profihand um sich zu verbessern. Hat auch prima hingehauen, er hat sich um über 3 sec. verbessert. Dafür noch mal großen Dank an das Team Tietz, ich hätte das nicht hinbekommen. Nun sollte Juwelchen hier im Westen noch zwei Amateurrennen bestreiten damit ich mich mit den fremden Federn etwas schmücken kann. Daraus wird jetzt nichts, er steht auf keiner Trainingsliste mehr. Also vorgezogene Sommerruhe für dieses Jahr, ein Startpferd weniger im Westen.

      Ich möchte ausdrücklich betonen das ich mich hier nicht über den HVT beschwere. Dort hält man sich nur an die gültige TRO. Aber ist diese TRO so richtig formuliert?
    • Dann wir sind wir doch wieder da wo alle weg wollten: in der Illegalität. Ich habe den Amateurtrainerausweis seinerzeit gemacht um die Auflagen des HVT zu erfüllen und um die Gefälligkeitsunterschriften der zeichnenden Trainer zu umgehen. Fangen wir also wieder von Vorne an?

      Ein bisschen Illegal gibt es für mich nicht, genau so wenig wie ein bisschen Schwanger. Außerdem müsste die Züchterin und Besitzerin da mitspielen, macht sie aber nicht.
    • Nirgendwo habe ich gefordert das die TRO geändert werden soll. Habe lediglich die Frage aufgeworfen ob die Ausformulierung des § 21 B so gewollt ist wie in der aktuellen Ausformulierung niedergeschrieben. Und Pferde haben wir aus unserer Sicht momentan genug, es kann uns ja keiner sagen wie es mit dem Sport weiter geht. Wir trennen uns von unseren Pferden halt nicht so schnell wie andere von ihren verschlissenen Unterhosen.

      Ich denke wir sollten unseren Meinungsaustausch hiermit beenden. Du kannst oder willst mein Anliegen nicht nachvollziehen. Ev. drücke ich mich auch zu missverständlich aus. Ich kann es halt nicht besser.
    • Benutzer-Avatarbild

      Tino schrieb:

      Ich denke wir sollten unseren Meinungsaustausch hiermit beenden. Du kannst oder willst mein Anliegen nicht nachvollziehen. Ev. drücke ich mich auch zu missverständlich aus. Ich kann es halt nicht besser.
      ....an diesem so gelagerten Fall kann man erkennen,dass die "Besitzertrainerregelung" für den Sport nichts gebracht hat. Hier erkennt man die "Nebenwirkungen"...., denn als Argument für die Einführung dieser Erfindung war die "Dopingverantwortlichkeit"! Der gemeine Leser des Forums liest aber immer wieder dass die "Profitrainer" als Dopingtäter überführt wurden .......
    • Ich habe mir mal den Formenspiegel angesehen, der Wallach wäre was für Budapest. Pferde die in Berlin max.3/4 sein können, gewinnen dort. Rennpreise sind besser als hier in den normalen Rennen (Sieger bekommt in den unteren Klassen 600 - 700€). Ein Sieg = 2 Monate Kosten. In der Woche ist mindestens 1 Renntag, im Sommer auch mal 2. Sie haben dort ein gutes Handicapsystem.
    • Benutzer-Avatarbild

      zaungast schrieb:

      ....an diesem so gelagerten Fall kann man erkennen,dass die "Besitzertrainerregelung" für den Sport nichts gebracht hat. Hier erkennt man die "Nebenwirkungen"...., denn als Argument für die Einführung dieser Erfindung war die "Dopingverantwortlichkeit"! Der gemeine Leser des Forums liest aber immer wieder dass die "Profitrainer" als Dopingtäter überführt wurden .......
      Dazu zwei Anmerkungen:
      1. Sie bedauern mit diesem Statement doch wohl nicht, dass z.B. der "Trabertrainer" Maik Esper aktuell wegen Dopingvergehen verurteilt wurde?
      2. Auch bei den Pferden der Amateur-Trainer werden Dopingproben entnommen. Wenn diese Proben positiv sind, werden sie auch veröffentlicht. Vielleicht gibt es ja bei den "Amateuren" weniger oder kein Doping.
    • Benutzer-Avatarbild

      Duden schrieb:

      Benutzer-Avatarbild

      zaungast schrieb:

      ....an diesem so gelagerten Fall kann man erkennen,dass die "Besitzertrainerregelung" für den Sport nichts gebracht hat. Hier erkennt man die "Nebenwirkungen"...., denn als Argument für die Einführung dieser Erfindung war die "Dopingverantwortlichkeit"! Der gemeine Leser des Forums liest aber immer wieder dass die "Profitrainer" als Dopingtäter überführt wurden .......
      Dazu zwei Anmerkungen:1. Sie bedauern mit diesem Statement doch wohl nicht, dass z.B. der "Trabertrainer" Maik Esper aktuell wegen Dopingvergehen verurteilt wurde?
      2. Auch bei den Pferden der Amateur-Trainer werden Dopingproben entnommen. Wenn diese Proben positiv sind, werden sie auch veröffentlicht. Vielleicht gibt es ja bei den "Amateuren" weniger oder kein Doping.
      ...nichts anderes habe ich doch geschrieben, denn ich kann mich so gut wie nicht an einen positiven Dopingfall eines "Amateurtrainers" erinnern...ich meine beim letzten Fall ging es lediglich um eine Einreibung in der Kampfer enthalten war und das ist schon lange her.
    • @Tino
      Die Besitzertrainer Regelung finde ich eigentlich gut, der von dir beschriebene Paragraph ist natürlich vom Arsch um es auf Deutsch zu schreiben,es sollte hier einen Zusatz geben den man eventuell schriftlich beim HVT hinterlegen kann wo im Falle eines positiven Dopingtest oder sonstiger Vergehen du als Trainer Haftbar bist und auch die Strafen auf dich nimmst. Dann sollte dem doch nichts im Wege stehen hast du dort mal angerufen?
    • @Kolja Werner, nach Ablehnung meines Antrags auf Ausweisverlängerung habe ich mit dem HVT gesprochen. Insbesondere wurde ich dann auf eben diesen § 21 Punkt1b hingewiesen der nun einmal Eigene und Familieneigene Pferde unterscheidet. Warum Familieneigentum für den Trainerausweis nicht ausreicht, diese Pferde aber von den Ausweisinhabern sehr wohl trainiert werden dürfen konnte man mir nicht schlüssig erklären. Dafür hatte und habe ich auch Verständnis, ich hätte als HVT-Mitarbeiter auch keine Lust mit jedem Anrufer die TRO auf Schlüssigkeit durchzudiskutieren.

      Wie oben schon beschrieben: das ist hier keine Beschwerde über den HVT. Ich zeige nur eine entstandene Situation auf und frage mich ob eben diese entstandene Situation vom HVT so auch gewollt ist. Das nicht für jedes kleinere Anliegen die TRO geändert werden kann und soll ist mir schon klar. Momentan ging es ja auch nur um 2 oder 3 weitere Starts im Westen. Wie es ab Herbst dann weitergeht werden wir sehen, die Planung steht noch nicht.

      Das sich die augenblickliche TRO nicht gerade am wirklichen Bedarf orientiert weis auch jeder.
    • Hallo Tino,

      zunächst ist Ihr Thema und Ihr sachlicher Umgang damit ein wertvoller Beitrag für dieses Forum.

      Nach meinem Verständnis fehlt es der Trabrennordnung u.a. an:

      • Flexibilität - diese wird in langen Zeiträumen im Beamtenstatus überarbeitet
      Ziel muss nicht sein , eine Verhinderungsstrategie zu betreiben, sondern eine Förderungsstrategie.
      Erster Gedanke muss sein, wie unterstütze ich einen Menschen ein Rennpferd zu kaufen und es nicht zu verkaufen und mich abzuwenden.

      Die Suche nach Lösungen muss Vorrang haben und nicht die Erklärung nach Paragraphen.

      Eigene und Familieneigene Pferde klingt äüßerst verstaubt. Und wird wohl nicht vor 2025 geändert.

      Beste Grüße
      Peter